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sachsen-depesche.de

Montag, 16 Oktober 2017 14:13

Dresden im Herbst

Dresden – Goldener Oktober. Die Stadt zeigt ihr herbstliches Gesicht. Ein Gefühl von Wehmut und die Schönheit des Vergehenden rühren das Herz an. Sonnig und warm ist es auch im vornehmen Stadtteil Weißer Hirsch.

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Samstag, 14 Oktober 2017 19:31

Das Rennersdorfer Kammergut und die Anfänge der deutschen Merinoschafzucht

Stolpen – Nordwestlich der Burgstadt, vis-a-vis des nach Wilschdorf führenden Abzweigs, ragt die imposante Ruine einer barocken Dreiflügelanlage auf, ein verfallener Gebäudekomplex des ehemals kurfürstlichen Kammerguts. Durch den Zusammenkauf von Gütern war im 16. Jahrhundert ein Vorwerk entstanden, 1742 der als „Kammergut“ bezeichnete Dreiseithof. Seit 1778 befand sich darin die Hauptzuchtstelle für spanische Merinoschafe. Jene Feinwoll-Rasse hat ihren Ursprung in Nordafrika und war über Spanien nach Deutschland gekommen, wo 1765 in Sachsen die ersten „Merinos“ heimisch wurden.

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Mittwoch, 11 Oktober 2017 03:39

SENSUS Vermögen: Gerhard Schaller und Markus Fürst mit Kroatien-Coup für DERIVEST?

Zadar/Marktredwitz - Gerhard Schaller und Markus Fürst erweitern ihre Optionen für die SENSUS Vermögen- und DERIVEST-Gruppe auf europäischer Ebene. In Italien sollen über eine SENSUS S.r.l. die so genannten "Gelato-Immobilien" erworben werden. Im Vereinigten Königreich (UK) suchen die oberfränkischen Immobilienkaufleute nach  neuen Partnerschaften. Und in Kroatien soll am Adria-Strand von Zadar ein einzigartiges Spa-Resort gemeinsam mit kroatischen Partnern gebaut werden.

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Montag, 09 Oktober 2017 13:35

Horst Seehofers Charade um die Obergrenze für "Flüchtlinge"

in Politik

Berlin - Es war ein albernes Laienschauspiel, das da am Sonntagabend rechtzeitig zur Tagesschau zu Ende ging. Mit besonderem Eifer hatten sich die Medien bemüht, auf Spannung zu machen, hatten größtmögliche Einigungshürden aufgestellt, gar eine „Nacht der langen Messer“ vorhergesagt. Doch dann ging alles ganz schnell. Das laute Getöse aus Bayern verstummte, wie so viele Male zuvor. Erklärte Sieger, wohin man sah, wie immer in der Politik, wenn sich Verlierer den Kameras präsentieren. Horst Seehofer darf noch ein bisschen weitermachen, Angela Merkel sowieso, und irgendwie haben alle ihren Frieden. Die Zuwanderungsobergrenze ist vom Tisch – und doch kann der CSU-Chef stolz die Zahl verkünden, die vorerst sein politisches Überleben sichern soll. Denn der „humanitäre Zuzug“, also die Aufnahme von Asylbewerbern und subsidiär Geschützten, soll gemäß dem Unions-Kompromiss begrenzt werden. Auf eben jene 200.000 Personen pro Jahr, die Seehofer so vehement gefordert hatte. Eine Zusage, die der Kanzlerin kaum eine schlaflose Nacht bereiten dürfte, wurde diese Zahl doch nur im Horrorjahr 2015 übertroffen. Hinzu kommt allerdings der Familiennachzug, der gänzlich ohne Asylverfahren stattfindet, weil keine weiteren Anträge zu stellen sind, sobald ein Familienmitglied Asyl genießt. Alle wissen, dass damit die 200.000-Marke nicht zu halten sein wird. Und so werden die Regierenden am Ende auf ihre Begrenzung pfeifen und stattdessen auf die integrationspolitische Bedeutung des Nachzugs verweisen.

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Montag, 09 Oktober 2017 02:45

Freunde alter Telefontechnik treffen sich in Dresden

Dresden - Seit den 1980er Jahren treffen sich die Liebhaber historischer Telefon- und Telegrafeneinrichtungen um ihrer Sammelleidenschaft zu frönen, Wissen und Geräte auszutauschen und neue Mitstreiter kennenzulernen. Daraus entstand 1992 die „Sammler- und Interessengemeinschaft für das historische Fernmeldewesen e. V.“ (SIG), ein Verein, der sozusagen bundesweit als „Telefonzentrale“ bzw. Ansprechpartner für alle Belange historischer Fernmeldetechnik dient.

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Sonntag, 08 Oktober 2017 15:28

Sebastian Wippel (AfD): "Staatsregierung verweigert die Auskunft"

in Politik

Dresden - Auf eine Kleine Anfrage der AfD-Fraktion (6/3830) vor über einem Jahr erklärte das CDU-Innenministerium, der Server der linksextremistischen Webseite „indymedia“ würde in Kanada stehen. Auf die Nachfrage (Drs6/10590), ob bei der Durchsuchung und dem Verbot der Webseite in Freiburg ein Server gefunden wurde oder ob der immer noch in Kanada stehe, verweigerte die Staatsregierung die Auskunft.

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Mittwoch, 04 Oktober 2017 03:25

Allerlei Historisches - in Bischofswerda

Bischofswerda – Es war im Kriegsjahr 1641. Viele Wochen schon plünderten die Schweden das unglückliche Bischofswerda. Besonders arg taten sich dabei die Leute der Truppenführer Wanke und Hänßgen hervor. Die Reiter des letzteren hatten es auf die Stadtkirche abgesehen. Hier aber war kaum etwas zu holen, was andere nicht schon genommen hätten. In der Sakristei raubte ein Soldat schließlich grüne „taffete“ (seidene) Tüchlein, die sonst zum Auswischen des Kelches nach der Kommunion dienten. Lachend schlug der Mann die Warnungen seiner Kameraden in den Wind und knüpfte sich daraus eine „Leibbinde“, eine Schärpe also, die um Hüfte oder Schulter gebunden wurde. Dann aber geschah Merkwürdiges. Von jenem Tag an, da er die heiligen Tücher um sich geschlungen trug, ging es dem Manne immer schlechter. Sein Körper schien zu verdorren und binnen eines Monats war der Frevler „erbärmlich und elend“ gestorben. (Nach Fr. Bernhard Störzner: Was die Heimat erzählt, 1904)

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Montag, 02 Oktober 2017 13:23

Merkels Machtgier: Eine Frau, die nicht weiß, dass es vorbei ist

in Politik

Berlin - Wer dieser Tage einen der unzähligen Fernseh-Polittalks verfolgt, könnte glauben, in eine Zeitmaschine geraten zu sein. Man wähnt sich zurückversetzt ins Jahr 1989, so sehr erinnern die Statements des Führungspersonals der aus dem Amt gejagten Bundesregierung an den unbeugsamen Starrsinn des untergehenden DDR-Politbüros. „Alles richtig gemacht“, lautet die Devise, „Immer nur weiter so“, der Schlachtruf. Gerade die CDU-Spitze offenbart ein Ausmaß an Realitätsverweigerung, das Angst macht. Die jeder Wirklichkeit entrückte Kanzlerin und ihre Getreuen haben auch eine Woche nach ihrem verheerenden Debakel bei der Bundestagswahl nicht im Ansatz begriffen, was ihnen die Bürger an der Wahlurne in großen Lettern ins Stammbuch geschrieben haben. Nur noch ein knappes Drittel der Wähler kann sich für die Union erwärmen – das schlechteste Ergebnis seit 1949. Abgestraft für ihr völliges Versagen in der Euro-, Einwanderungs- und Energiepolitik, ist der Kanzlerwahlverein aus CDU und CSU im Vergleich zu 2013 um satte achteinhalb Prozentpunkte abgerutscht. Nimmt man nur das Ergebnis für Merkels CDU, so haben ihr nicht einmal mehr 12,5 Mio. Wähler das Vertrauen geschenkt. Von einer Volkspartei zu sprechen, verbietet sich da fast schon. Im Zusammenhang mit dem bisherigen Koalitionspartner von der SPD möchte man diesen Begriff lieber gar nicht mehr in den Mund nehmen. Zusammen mit der CSU kämen beide gerade so über die 50%-Marke. Wer möchte da künftig noch von einer „großen“ Koalition sprechen?

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Sonntag, 01 Oktober 2017 17:30

Familienfest „Goldener Reiter“ in Dresden

Dresden – Seit Jahren ist es Tradition, das Bürgerfest zum „Tag der Deutschen Einheit“ am „Goldenen Reiter“ in Dresden-Neustadt. Noch bis zum 3. Oktober feiern hier Groß und Klein auf einer Flaniermeile entlang der Hauptstraße, wo nicht nur kulinarische Leckerbissen, Schausteller und eine Vielzahl ambulanter Händler locken.

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