Login

sachsen-depesche.de

Mittwoch, 08 Februar 2017 01:38

Weißer Hirsch in Dresden: Vom Blomberg- zum Friedensblick

Dresden – Am westlichen Ende der Collenbuschstraße im noblen Stadtteil Weißer Hirsch befindet sich eine kleine Parkanlage mit Aussichtsterrasse, die einen überwältigenden Blick auf das Dresdner Elbtal bietet. Das reizvolle Ensemble, zu dem der Stadtbaurat Paul Wolf (1879-1957) die Pläne schuf, soll als sogenannte „Notstandsarbeit“ 1931 entstanden sein, wozu in der Weimarer Republik Arbeitslose herangezogen wurden.

weiterlesen ...
Mittwoch, 08 Februar 2017 01:33

Neues „Dresden Magazin“ widmet sich auch der Pegida-Problematik

Dresden – Vor wenigen Tagen ist das neue „Dresden Magazin“ mit einer Auflage von 330.000 Exemplaren in deutscher und englischer Sprache erschienen. Das von der stadteigenen Dresden Marketing GmbH in Zusammenarbeit mit der Tempus Corporate GmbH produzierte Magazin ist zentraler Bestandteil der Imagekampagne „Dresden. Neues entdecken“, die die sächsische Landeshauptstadt als „Stadt des Aufbruchs und der Erneuerung“ präsentieren soll. Das Heft liegt einer Abo-Teilauflage der Wochenzeitung „Die Zeit“, der „Neuen Zürcher Zeitung“ und dem Wiener „Standard“ bei. Außerdem soll es über Messen und Veranstaltungen im In- und Ausland verteilt werden.

weiterlesen ...
Samstag, 04 Februar 2017 16:04

Sachsens LINKE nominiert Katja Kipping als Spitzenkandidatin zur Bundestagswahl

in Politik

Dresden – Bei einer gemeinsamen Versammlung von Kreisvorsitzenden, Landesvorstand und Landesrat der sächsischen LINKEN am Samstagmorgen in Dresden wurde die Bundestagsabgeordnete und Parteichefin Katja Kipping als Spitzenkandidatin der Partei im Freistaat zur Bundestagswahl nominiert. Auf Kipping entfielen nach Angaben der Partei in geheimer Wahl rund 80 Prozent der Stimmen für die gebürtige Dresdnerin. 35 LINKE-Vertreter votierten für Kipping, fünf mit Nein, vier enthielten sich.

weiterlesen ...
Samstag, 04 Februar 2017 16:00

Ehemaliger Zastrow-Büroleiter Oliver Lang wechselt von der FDP zur AfD

in Politik

Pirna – Paukenschlag in Pirna: Oliver Lang, der langjährige Büroleiter von FDP-Landeschef Holger Zastrow, hat die Seiten gewechselt. Wie jetzt bekannt wurde, arbeitet der frühere FDP-Landtagsmitarbeiter bereits seit dem 1. Februar 2017 für das Berliner Hauptstadtbüro von AfD-Chefin Frauke Petry. Ein weiterer Repräsentant des nationalliberalen Parteiflügels hat damit die Segel gestrichen.

weiterlesen ...
Samstag, 04 Februar 2017 15:48

Der Artesische Brunnen am Dresdner Albertplatz

Dresden – Am Anfang stand der Wunsch, die Versorgung der Dresdner in der dicht besiedelten Neustadt verbessern zu können. Im Auftrag der Stadt suchten zwischen 1832 und 1836 Freiberger Bergleute, westlich des damaligen Bautzner Platzes (heute Albertplatz), nach einer Quelle. 7500 Taler wurden investiert. In 243 Metern (430 Ellen) Tiefe stieß man schließlich auf artesisch gespanntes Wasser, das – bis in unsere Zeit - durch natürlichen Druck mit einer Temperatur von 16 Grad Reaumur (20°C) ganzjährig zutage tritt. Dessen Quelle befindet sich unter dem denkmalgeschützten Brunnenhaus mit dem markanten Schieferdach (1990 rekonstruiert), arg eingezwängt in einen Seitenflügel des neuen Simmel-Komplexes.

weiterlesen ...
Samstag, 04 Februar 2017 15:27

Erzgebirge: FDP-Ortsverband Großrückerswalde löst sich auf

Großrückerswalde – Der Richtungsstreit in der sächsischen FDP schwelt weiter. Erst kürzlich stellte sich der Leipziger Kreischef Marcus Viefeld öffentlich gegen den Landesvorsitzenden Holger Zastrow und seine liberal-konservative Linie (manche sprechen auch von einer nationalliberalen). Zastrow selbst wurde bei der Aufstellung der Direktkandidaten zur Bundestagswahl in seinem Heimatverband Dresden schwer abgestraft und kündigte daraufhin „erhebliche“ Konsequenzen an. Die blieben allerdings bislang aus (http://www.sachsen-depesche.de/politik/nach-wahlkreis-klatsche-geht-sachsens-fdp-chef-holger-zastrow-zur-afd.html).

weiterlesen ...
Freitag, 03 Februar 2017 20:30

Dresden: Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und der „Opfermythos“ von der „unschuldigen Stadt“

in Politik

Dresden – Dresdens Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) hat sich in einer für bürgerliche Politiker bislang ungewohnten Weise zum bevorstehenden Gedenken an die Bombardierung der Stadt am 13./14. Februar 1945 geäußert. Dresden dürfe nicht „in einem Opfermythos dastehen“, die Elbmetropole „war keine unschuldige Stadt, das wurde wissenschaftlich ausgewertet“, so der OB laut einem Bericht der „Sächsischen Zeitung“. Zugleich warnte der Rathauschef vor einem Wiederaufflammen des Totalitarismus.

weiterlesen ...
Freitag, 03 Februar 2017 20:20

Migration: Balkanroute weiterhin durchlässig

in Politik

Den Haag – Trotz anderslautender Bekundungen von Politikern ist die sogenannte Balkanroute weiterhin ein Schlupfloch für die Einreise von Migranten nach Deutschland. „Die westliche Balkanroute ist nicht geschlossen – auch wenn die Grenzen viel besser geschützt sind als vor einem Jahr“, so Robert Crepinko, Leiter des Anti-Schmuggler-Zentrums der europäischen Polizeibehörde Europol, gegenüber der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.

weiterlesen ...
Freitag, 03 Februar 2017 20:14

Trump-Hitler-Vergleich: Herausgeber der „Jüdischen Rundschau“ fordert Konsequenzen

in Medien

Mainz – Wegen eines Vergleichs des neuen US-Präsidenten Donald Trump mit dem NS-Diktator Adolf Hitler bei „Frontal21“ drohen dem ZDF möglicherweise juristische Konsequenzen und Ärger seitens der amerikanischen Regierung. In einem Beitrag, der wohl als Satire verstanden werden soll, hatte das Fernsehmagazin am 24. Januar, fünf Tage nach der Amtseinführung Trumps, „eine erste Bilanz“ gezogen und nachgeschaut, „an welchen historischen Persönlichkeiten sich der Neue orientiert“. Originellerweise kamen die GEZ-zwangsfinanzierten Scherzbolde auf Hitler.

weiterlesen ...
Donnerstag, 02 Februar 2017 19:18

Philipp Hartewig (FDP): Mehr Geld für die sächsischen Justizvollzugsanstalten

in Politik

Dresden – Die Arbeitsbedingungen der Bediensteten in den sächsischen Gefängnissen sind alles andere als rosig. In den Justizvollzugsanstalten des Freistaates liegt der Personalschlüssel unter dem Bundesschnitt. Auf 100 Häftlinge kommen 34 Schließer, doch durch das Schichtsystem ist real davon immer nur ein Drittel im Einsatz. Bundesweit liegt das Verhältnis 100 zu 40. Hinzu kommen hohe Krankenstände und viele Überstunden, die von der hohen Belastung der sächsischen JVA-Mitarbeiter zeugen.

weiterlesen ...
Seite 6 von 7

TEAM