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sachsen-depesche.de

Donnerstag, 31 August 2017 04:53

Chor der Gefangenen

in Politik

Dresden - 123. PEGIDA-Veranstaltung bei schönstem Sommerwetter auf dem Dresdner Altmarkt. Einführende Worte von Wolfgang Taufkirch und eine Schweigeminute für die jüngsten Opfer des „Moslem-Terrors“. Sicher, die Bundestagswahlen rücken näher, der Ton wird rauher, nicht nur hier auf dem Platz. Im Anschluß brechen die Pegidianer zum obligatorischen „Spaziergang“ durch die Dresdner Innenstadt auf, geht es in farbenfrohem Gepränge über die Wilsdruffer hin zum Pirnaischen Platz.

 

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Dienstag, 29 August 2017 19:40

Der Innenminister und sein Wahlkampfmanöver gegen die Antifa

in Politik

Berlin - Völlig unerwartet hat Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU die linksextremistische Internetseite „linksunten.indymedia“ verboten – kein x-beliebiges Hetzportal, sondern nach Auskunft des Ministers „die einflussreichste Internetplattform gewaltbereiter Linksextremisten“. Niemand hatte damit rechnen können, dass nach Jahren der ausschließlichen Verfolgung rechtsextremer Internetauftritte tatsächlich einmal mit der gleichen Konsequenz gegen den organisierten Linksextremismus vorgegangen würde. Lange war bekannt, dass dieser unter anderem die seit 2008 bestehende Plattform zur Verbreitung von Beiträgen mit strafbaren und verfassungsfeindlichen Inhalten nutzt. Mit dem Verbot verbunden ist auch die Strafbarkeit der Verwendung der Kennzeichen des Vereins, der als Betreiber hinter der Internetseite steht, die wiederum Teil des Internetauftritts von Indymedia Deutschland ist, den das Verbot jedoch nicht betrifft. So können Linksextreme auch weiterhin ganz offiziell ihre Propaganda verbreiten und sich zu Gewaltaktionen verabreden. In anonymisierten Netzwerken wie „Tor“ tun sie dies ohnehin. Allerdings bedarf es derlei Anstrengungen gar nicht. Die Jugendorganisationen der Grünen und der Linkspartei, aber auch weite Teile der SPD-Jugendorganisation, bieten genügend Raum und ausreichend Deckung. Wie sehr sich gerade Linksjugend und Grüne Jugend dem Linksextremismus verbunden fühlen, zeigen nicht nur ihre aktuellen Reaktionen auf das Verbot. Vor vier Jahren fielen sie etwa mit der gemeinsamen Bekennerkampagne „Ich bin linksextrem“ auf.

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Samstag, 26 August 2017 16:05

Zittauer Mandaukaserne für einen Tag geöffnet!

Zittau – Am 10. September 2017 öffnet die Zittauer Mandaukaserne ihre Tore – zum Tag des offenen Denkmals in der Neißestadt. Seit 24 Jahren gibt es diese schöne Tradition, werden - an einem Sonntag im September – sonst verschlossene Denkmale für Interessenten zugänglich gemacht. „Macht und Pracht“ lautet das diesjährige Motto, mit dem die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit für die Bedeutung kulturellen Erbes sensibilisiert. Apropos: Wäre es nicht großartig, wenn engagierte Investoren, bürgerschaftliche Initiativen und aufgeschlossene Politiker eines Tages über die „Macht“, das heißt, ein passendes Konzept und Mittel es verwirklichen, verfügten, um die alte Pracht von Zittaus größtem Gebäude wieder auferstehen zu lassen?

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Donnerstag, 24 August 2017 16:35

„Eine Reise durch das alte Bischofswerda“ - Lebendige Stadtführung am 26. August

Bischofswerda - liegt etwa 30 Kilometer östlich von Dresden am Westrand der sächsischen Oberlausitz. Bischof Benno von Meißen (1010-1106) soll den Flecken „Werda“ 1076 zur Stadt erhoben haben, eine erste urkundliche Erwähnung datiert von 1227. In Ostsachsen wird die Kreisstadt mit gegenwärtig 11 573 Einwohnern bis heute umgangssprachlich „Schiebock“ genannt, nach einer Schubkarre, mit der einst Waren auf den Markt „geschoben“ wurden. Ihren (früheren) Wohlstand verdankte sie nicht zuletzt den Bischöfen von Meißen, die über Jahrhunderte (bis 1559) im nahen Stolpen residierten. 1429 verwüsteten die Hussiten Bischofswerda, forderten der Dreißigjährige Krieg, die Pest und immer wieder schwere Stadtbrände – zuletzt 1813 - ihren Tribut. Kein Geringerer als Gottlob Friedrich Thormeyer (1775-1842), dem die Stadt auch ihr klassizistisches Rathaus verdankt, leitete den Wiederaufbau.

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Mittwoch, 23 August 2017 11:38

Beim Wahlkampfauftakt der Dresdner AfD

in Politik

Dresden – Montagabend auf dem Neumarkt, Wahlkampfauftakt der Dresdner AfD. Während der sich als „patriotisch“ verstehende Kreisverband Dresden abermals öffentlichkeitswirksam die Initiative ergreift, ist besagte Veranstaltung mit mehreren tausend Teilnehmern weder von der durch Frauke Petry geführten Landtags-, noch der Dresdner Stadtratsfraktion beworben worden, bleiben auch im Wahlkampf der Rechtspopulisten parteiinterne Rivalitäten unübersehbar.

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Montag, 21 August 2017 12:55

Unterlassene Hilfeleistung als Reaktion auf den Terror

in Politik

Frankfurt am Main - Eine furchtbare Terrorwoche liegt hinter uns. Inzwischen sind die von Muslimen verübten kleinen und großen Massaker in solcher Regelmäßigkeit zu beklagen, dass sie von den Journalisten bereits zynisch zur Routine erklärt werden. Zugleich versucht die Berufspolitik, jede aufkommende Diskussion im Keim zu ersticken. Nichts soll so kurz vor der Bundestagswahl die traute Einigkeit der fünf ältesten deutschen Parteien trüben und ihnen einen noch mächtigeren Gegenspieler erwachsen lassen, als es ohnehin zu erwarten ist. Ganz gleich, ob es nun Ideologie ist, die Deutschlands Parteifunktionäre dazu veranlasst, den islamistischen Terror im Wahlkampf nicht zu thematisieren, oder blinde Nibelungentreue, in der Hoffnung, nach der Wahl für vier Jahre an der Hand der Kanzlerin gehen zu dürfen. Abscheulich ist es allemal. Deutschlands Berufspolitik begleitet das Blutbad des Terrors derer, die im Namen des Koran handeln, mit derselben Abgebrühtheit wie die Gaffer das Sterben Verunglückter auf der Autobahn. Das furchtbare Leid kümmert sie offenbar nicht die Bohne, wie die stellvertretende Vorsitzende der SPD-Bundestagsfraktion Eva Högl die Welt unfreiwillig hat wissen lassen. Ähnlich den herzlosen Autobahn-Voyeuren, die erregt Handyvideos von Unfallopfern machen, winkt die Bundestagsabgeordnete ohne jede Spur von Anteilnahme fröhlich durch die Gegend, während ihr Parteichef vor laufender Kamera Betroffenheits-Statements abgibt. Doch so bitter das Gaffen der Schaulustigen aus der Berufspolitik auch ist – den größten Anteil an der Vermeidungsstrategie haben Deutschlands Redaktionen.

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Montag, 21 August 2017 12:47

CANALETTO – das Dresdner Stadtfest der Superlative

in Politik

Dresden – Weitgehend störungsfrei und unter anhaltendem Zuspruch von mehr als 500 000 Besuchern fand am vergangenen Wochenende (18. bis 20. August) das alljährliche Stadtfest „CANALETTO“, Dresdens Volksfest der Superlative, statt. Auf 90 000 Quadratmetern mit 15 thematischen Schauplätzen und 9 Bühnen wurde nach Herzenslust musiziert, gefeiert, flaniert und getanzt, wofür mehr als 1000 Künstler und 350 Handelsleute, dazu Handwerker, Gastwirte und nicht zuletzt die obligatorischen Sicherheitsdienstleister sorgten. Auch Petrus hatte ein Einsehen und beließ es nach Regenfällen am Freitagabend bei trockenem und angenehmem Festtagswetter.

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Freitag, 18 August 2017 15:20

Aydan Özoğuz (SPD) erntet Empörung bei Guido Wolf (CDU) und Frauke Petry (AfD)

in Politik

Berlin - Mitten im Bundestagswahlkampf 2017 kommt abermals eine Diskussion über in Kriegsgebieten urlaubende Flüchtlinge auf. Integrationsministerin Aydan Özoğuz (SPD) hat Urlaube von so genannten Flüchtlingen zurück in ihre Heimat verteidigt. Es könne dafür gewichtige Gründe geben, sagte die 1967 geborene Sozialdemokratin der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ).

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Donnerstag, 17 August 2017 04:13

Die Meinungsumfrage

in Politik

Dresden – 122. Dresdner PEGIDA-Veranstaltung auf dem Neumarkt. Alles wie gehabt: ein prall gefüllter Veranstaltungsplatz, neugierige Touristen, die sich das bunte Schauspiel an der Frauenkirche nicht entgehen ließen, Redebeiträge von Renate Sandvoß, Wolfgang Taufkirch, Siegfried Däbritz, lärmende Antifa und ein obligatorischer „Spaziergang“ bei strahlendem Sommerwetter durch das Stadtzentrum.

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Dienstag, 15 August 2017 14:47

Wie weiter mit der Zittauer Mandaukaserne?

Zittau – Die Mandaukaserne in Zittau bleibt ein Politikum. Nachdem 2015 ein Abriß verhindert werden konnte, brachten Notsicherungsmaßnahmen und die Aussicht auf vier Millionen Euro Fördermittel neuen Schwung in die Rettungsaktivitäten. Dann die Ernüchterung und Vorbehalte auf allen Seiten (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/interview/thomas-göttsberger-„alle-beteiligten-sind-aufgerufen,-für-zittau-und-die-mandaukaserne-zu-kämpfen“.html). Zuletzt bezeichnete Birgit Kaiser von der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft das Projekt als „traumtänzerisch“.

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