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sachsen-depesche.de

Montag, 17 Dezember 2018 02:39

Zwölf farbige Bilder aus den Tagen der Kurfürstlichen und Königlich Sächsischen Post 1770 bis 1865 (6)

Dresden - 1925 erschien unter obigem Titel in Dresden die zweite Auflage einer Sammlung von 12 Farbreproduktionen nach Bildern, die einst im Auftrag des Geh. Postrats Karl Thieme (+ 1917) entstanden waren. Der hatte im Laufe einer über fünfzigjährigen Dienstzeit auch posthistorische Darstellungen zusammengetragen, wonach Gustav Otto Müller (1827-1922) dann jene Dokumentation erschuf. In seinen Erläuterungstexten führt uns Thieme stimmungsvoll zurück in eine Ära, in der noch gelbuniformierte Postillione durch ein Land kutschierten, das 1806 zum Königreich geworden war. In Folge 6 werden ein „Königlich Sächsischer Postillion und Postfußbote“ aus dem Jahre 1833 vorgestellt:

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Donnerstag, 13 Dezember 2018 17:05

Reife versus Zweck: „Wilhelm von Humbolds Bildungs- und Erziehungskonzept“ von Rudolf Vallentin

in Politik

Dresden - Der Autor zeigt, dass Wilhelm von Humboldts (1767 – 1835) Bildungsideal unmittelbar in Humboldts politischer Philosophie wurzelt, die er in seiner Schrift „Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen“ dargelegt hat. Gemäß Humboldts Intention soll der Heranwachsende durch eine ideelle Erziehung zu einem reifen, charakterfesten Menschen gebildet werden, damit der Heranwachsende sich zu einem freien Menschen entwickeln kann.

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Donnerstag, 13 Dezember 2018 14:42

Wieviel Jörg Löser steckt hinter der Deutsch-Russische Wirtschaftsallianz e.V.?

Berlin - Der frühere Oberleutnant der NVA Jörg Löser hat es nach dem Zusammenbruch der DDR ziemlich weit gebracht. Er zieht inzwischen seine verdeckten Kreise zwischen dem schweizerischen Kanton Graubünden und der deutschen Capitale Berlin. Jörg Löser, geboren 1965, zieht seine Runden gerne auch mal ohne Umlaute im Namen und schreibt sich dann Joerg Loeser. Als Geldbeschaffer ist er zumeist unterwegs. Dabei wird kolportiert, dass Lösers Quellen zumeist russischen Ursprungs sein sollen.

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Montag, 10 Dezember 2018 11:45

CDU nun auf Linie: Das System Merkel entledigt sich seiner Widersacher

in Politik

Hamburg - Es war einer der spannendsten Machtkämpfe, den die CDU erlebt hat. Und es ging um nicht weniger als die künftige Ausrichtung der Partei. Nun ist die Entscheidung gefallen: Die CDU bleibt, wo sie ist, nämlich links der Mitte und nah bei den Grünen. Statt eines Aufbruchssignals sendeten rund 1.000 Delegierte eine devote Grußadresse an Angela Merkel, deren Kammerzofe das Amt weiterführen darf. Nach 18 Jahren bekommt die ehemals große Volkspartei zwar eine neue Vorsitzende, doch Annegret Kramp-Karrenbauer ist nur der halbherzige Versuch einer geschundenen Partei, sich zu erneuern. Zu viel Angst hatte man offenbar davor, mit Friedrich Merz die gewünschte Machtoption einer schwarz-grünen Zusammenarbeit zu gefährden und 2021 ein ungeliebtes Dreierbündnis eingehen zu müssen. Den Delegierten dürfte außerdem bewusst gewesen sein, dass Merkels Tage als Kanzlerin mit einem Vorsitzenden Merz gezählt gewesen wären. Der ehemaligen CDU-Chefin war die Erleichterung über den Wahlausgang denn auch deutlich anzusehen. Geradezu euphorisch fiel sie Kramp-Karrenbauer um den Hals und es schien, als hätte sie am liebsten gleich auf der Bühne eine Flasche Sekt geköpft. Die Sektkorken dürften anderswo umso lauter geknallt haben: Für die AfD hätte es keinen besseren Wahlausgang geben können. Lange Gesichter hingegen bei der SPD-Führung, die insgeheim gehofft haben dürfte, sich künftig an der „Heuschrecke“ Friedrich Merz reiben und in der Wählergunst endlich wieder steigen zu können. Nun also heißt die Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer.

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Samstag, 08 Dezember 2018 00:36

„UN-Migrationspakt stoppen!“ bei PEGIDA am 3. Dezember in Dresden

in Politik

Dresden – Wolfgang Taufkirch eröffnet die 166. PEGIDA in der Landeshauptstadt. In wenigen Tagen werde der UN-Migrationspakt unterzeichnet, womit sich wieder zeige, daß die „Stimme der Bürger“ kein Gewicht habe. Den Schaden hätten zunächst die Bewohner der Aufnahmeländer wie Deutschland, Frankreich und Spanien. „Volks-ver-räter“, skandiert das Publikum auf dem Theaterplatz reflexhaft. Der Umgang mit dem Migrationspakt, so der Redner weiter, habe „vorläufig die größte Protestwelle ausgelöst“ und natürlich demonstriere man nach der Unterzeichnung für den „Wiederausstieg“. Den Linksextremisten werde man nicht tatenlos bei der Zerstörung des Landes zuschauen und dabei seien die Grünen „am gefährlichsten“. Doch die „nationalkonservativen Kräfte“ werden stärker. „PEGIDA und andere Bürgerbewegungen“ haben das Fundament gelegt, „die Straße gehört uns schon lange.“ Man brauche jetzt „nur noch die Parlamente“.

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Samstag, 01 Dezember 2018 16:36

8./9. Dezember 2018: Weihnachtströdelmarkt in der Neustädter Markthalle

Dresden – Ist es schon wieder soweit? Ein turbulentes Jahr geht zu Ende und auf dem gemütlichen Augustusmarkt in der Neustädter Hauptstraße drängeln sich die Besucher an den Glühweinständen. Auch nebenan, in Dresdens schönster Markthalle, ist man auf die Adventszeit eingestellt, sorgen goldene Lichtteppiche und Herrnhuter Weihnachtssterne für die richtige Atmosphäre.

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Samstag, 01 Dezember 2018 16:32

13. Februar 1945 / Podiumsdiskussion zum „Erinnerungszeichen“ auf dem Dresdner Altmarkt

Dresden – Es gibt kaum ein Ereignis der Dresdner Stadtgeschichte, das ähnlich starke Emotionen weckt und Kontroversen provoziert, wie die Zerstörung der Dresdner Innenstadt am 13. Februar 1945. Insofern ist es konsequent, wenn auch der Verein Denk Mal Fort! das heikle Thema im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Unbequeme Denkmäler“ der interessierten Öffentlichkeit nahezubringen sucht.

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