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Totensonntag am 26. November

Den Verstorbenen zum Gedenken

Samstag, 25 November 2017 03:24 geschrieben von 
Dorffriedhof im Stolpener Land Dorffriedhof im Stolpener Land Quelle: Bert Wawrzinek

Dresden – Am 26. November, dem Toten- oder Ewigkeitssonntag, gedenken wir in Deutschland der Verstorbenen. Der evangelische Feiertag fällt auf den letzten Sonntag vor Beginn der Adventszeit und beschließt das ablaufende Kirchenjahr. Das Totengedenken in der katholischen Tradition wird mit dem Allerseelentag am 2. November begangen.

Schon unsere germanischen Vorfahren gedachten im düsteren Monat Nebelung (Nebelmond) ihrer Toten. 1816 führte König Friedrich Wilhelm III. in Preußen einen Tag zum "Gedächtnis der Entschlafenen" ein, um an die zahllosen Gefallenen der Befreiungskriege zu erinnern. In unserer Zeit werden am Totensonntag im Gottesdienst die Namen der im vergangnen Jahr Gestorbenen verlesen. Die eigene Vergänglichkeit und ewiger Wandel werden offenbar. Doch neben dem Tod steht die christliche Hoffnung der Auferstehung, verdeutlicht die Bezeichnung „Ewigkeitssonntag“, daß der Tod nur ein äußerliches Ende ist, über dem die Verheißung ewigen Lebens steht.

Auch in Sachsen ist der Totensonntag ein besonders geschützter Trauer- und Gedenktag, an dem die Friedhöfe besucht und die Gräber der Angehörigen geschmückt werden. Ein schöner Brauch ist das Entzünden von Kerzen und roten Grablichtern, die symbolisieren, daß die Seele des verstorbenen Menschen noch immer leuchtet und den Lebenden unvergessen ist.

Letzte Änderung am Samstag, 25 November 2017 03:31
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Bert Wawrzinek

Bert Wawrzinek wurde 1959 in Leipzig geboren und lebt heute im Stolpener Land.

Im ersten Leben Rockmusiker, betreibt er seit 25 Jahren das HISTORICA Antiquariat im Dresdner Barockviertel.
Für SACHSEN DEPESCHE schreibt er seit April 2016 zu Themen der sächsischen Kultur und Geschichte.

Webseite: www.sachsen-depesche.de/show/author/56-bert-wawrzinek.html
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