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Syrien sei nur mit Moskau stabilisierbar

Robert Hochbaum (CDU): „Hand nach Russland muss ausgestreckt bleiben“

Dienstag, 03 November 2015 20:03 geschrieben von 
Robert Hochbaum Robert Hochbaum Quelle: cducsu.de | Bild: Frank Ossenbrink | CC BY-SA 3.0

Moskau/Berlin – In seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Verteidigungsunterausschusses Abrüstung, Rüstungskontrolle und Nichtverbreitung hat der vogtländische CDU-Bundestagsabgeordnete Robert Hochbaum vom 18. bis zum 22. Oktober in Moskau mit führenden Vertretern der russischen Regierung Hintergrundgespräche zu sicherheitspolitischen Fragen geführt.

Gesprächspartner des Unionsabgeordneten waren unter anderem Michail Iwanowitsch Uljanow, Direktor des Departements für Sicherheit und Abrüstung im Ministerium für Auswärtige Angelegenheiten der Russischen Föderation, sowie Sergej Jurjewitsch Netschajew, Direktor des 3. Europäischen Departements in selbigem Ministerium. Bei den Konsultationen ging es unter anderem um die aktuellen Konflikte in der Ukraine und in Syrien.

Nach seiner Rückkehr nach Deutschland rief der sächsische CDU-Sicherheitspolitiker die politischen Verantwortungsträger in Berlin dazu auf, den Dialog mit Russland nicht abreißen zu lassen. „Weder die Krise in der Ukraine noch die Lage in Syrien ist ohne Russland zu lösen. Alle müssen an einen Tisch und die Hand Richtung Russland muss ausgestreckt bleiben“, so Hochbaum. Die Beziehungen zwischen Deutschland und Russland dürften nicht auf Dauer eingefroren werden.

Deutlich spürbar gewesen sei bei seinem Moskau-Besuch das Bedürfnis der russischen Seite vor allem mit Deutschland im Austausch zu bleiben. „Die Welt gerät aus den Fugen, Millionen Menschen sind auf der Flucht nach Europa. Dem muss Einhalt geboten werden. Die Fluchtursachen müssen bekämpft werden. Es gilt keine Zeit zu verlieren. Der Nahe und Mittlere Osten muss insgesamt stabilisiert und befriedet werden“, stellte Hochbaum fest.

Letzte Änderung am Dienstag, 03 November 2015 20:09
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Enno-Martin Cramer

Enno-Martin Cramer wurde 1986 in Hamburg geboren.

Er studierte in Hamburg und Dresden Volkswirtschaftlehre, Philosophie und Politikwissenschaft.

Vor allem beobachtet und reflektiert er das Geschehen im Finanzmarkt und zu Unternehmensentwicklungen seit Oktober 2015 für unsere Redaktion.

Cramer beschäftigt sich aber auch intensiv mit der Landes- und Kommunalpolitik.

Webseite: www.sachsen-depesche.de/show/author/47-enno-martin-cramer.html
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