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Bündnis für Demokratie und Toleranz darf auf keinem Auge blind sein

Veronika Bellmann (CDU) ruft zur Teilnahme am Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ auf

Mittwoch, 17 August 2016 18:23 geschrieben von 
Veronika Bellmann, MdB (CDU) Veronika Bellmann, MdB (CDU) Quelle: veronika-bellmann.de (DBT/ von Saldern, Berlin)

Dresden – Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann (CDU) hat zur Teilnahme am diesjährigen Wettbewerb „Aktiv für Demokratie und Toleranz“ des Bündnisses für Demokratie und Toleranz (BfDT) aufgerufen. „Ich hoffe ganz besonders, dass das Bündnis für Demokratie und Toleranz jegliche Projekte gegen Extremismus mit einbezieht, egal ob rechts oder links. Extremismus und Gewalt ist immer schlecht – unabhängig von der Richtung“, erklärte Bellmann zu dem von der Bundesregierung unterstützten Wettbewerb am Mittwoch.

Entsprechende Initiativen können sich noch bis zum bis zum 25. September 2016 im Internet unter https://www.buendnis-toleranz.de/aktiv/aktiv-wettbewerb/170592/bewerbungsformular-2016 für den Aktiv-Preis bewerben. Eine Jury wählt dann im Herbst die ihrer Ansicht nach besten Projekte aus und prämiert sie mit Geldpreisen zwischen 1.000 und 5.000 Euro. Bewerben können sich zivilgesellschaftliche Projekte in den Bereichen Demokratie, Toleranz, Integration, Gewaltprävention, Extremismus und Antisemitismus, die bereits durchgeführt wurden oder noch in Planung sind.

Die Projekte sollten sich nach Angaben des BfDT insbesondere für die „Förderung des gesellschaftlichen Zusammenhalts“, „praktische Demokratie-, Toleranz- und Integrationsförderung“, „Radikalisierungsprävention und „gegen Rechtsextremismus und gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ einsetzen. Ein Engagement gegen Linksextremismus, wie von Veronika Bellmann erwähnt, wird hingegen offenbar nicht als förderungswürdig betrachtet, obwohl die Zahlen entsprechender Straftaten in der letzten Zeit sprunghaft nach oben gegangen sind. Ob der Aufruf der CDU-Politikerin zu mehr Ausgewogenheit führt, erscheint eher zweifelhaft.

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Michael Krug

Michael Krug (Jahrgang 1974) kam vor Jahren aus dem norddeutschen Hamburg nach Sachsen.

Seine alte und seine neue Heimat verbindet die Elbe. Heute pendelt er zwischen Dresden und Frankfurt am Main. Ursprünglich aus der volkswirtschaftlichen Richtung kommend, entwickelte sich der studierte Journalist zu einem Vollblutberichterstatter aus Politik, Medien, Lifestyle, Kultur und Wirtschaft. Seit Mai 2016 gehört er unserer Redaktion an.

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