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Rechtspopulismus

Weihnachten mit PEGIDA am 16. Dezember in Dresden

Freitag, 21 Dezember 2018 23:50 geschrieben von  Jan Erbenfeld
PEGIDA am Montag auf dem Theaterplatz PEGIDA am Montag auf dem Theaterplatz Quelle: Jan Erbenfeld

Dresden – 167. PEGIDA in der Landeshauptstadt und 5. Weihnachtssingen auf dem Theaterplatz. Nach der Eröffnung von Wolfgang Taufkirch („Wir sind viele und wir werden immer mehr“) intoniert die Dresdner Volksliedertafel Weihnachtslieder. Später zerreißt Michael Stürzenberger auf offener Bühne einen UN-Migrationspakt. Es helfe nicht, so der Münchner Islamkritiker, daß wir unsere Weihnachtsmärkte „einbetonieren“ ließen. Die Moslems stellten ihre LKW davor ab und gingen „mit Kalaschnikows und Sprengstoffgürteln“ los, aber: „Wir werden immer mehr, bis wir irgendwann gewonnen haben.“

Danach folgen Christoph Berndt aus Cottbus, Jürgen Elsässer, Martin Sellner (IB), „Mario“, Kevin Caroll (UK), Siegfried Däbritz und „Ines“. Wenig überraschend, bewegen sich die Redebeiträge zwischen Zweckoptimismus, Selbstmitleid und Klamauk („Männergrippe“). Rätselhaft bleibt, auf welche Weise man die selbstgesteckten Ziele praktisch zu erreichen sucht. Anläßlich der ersten Vorweihnachtsveranstaltung der PEGIDA am 22. Dezember vor vier Jahren sollen über 30 000 Demonstranten versammelt gewesen sein. 2018 sind es am gleichen Ort kaum mehr als 2 500.

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