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Bert Wawrzinek

Bert Wawrzinek

Bert Wawrzinek wurde 1959 in Leipzig geboren und lebt heute im Stolpener Land.

Im ersten Leben Rockmusiker, betreibt er seit 25 Jahren das HISTORICA Antiquariat im Dresdner Barockviertel.
Für SACHSEN DEPESCHE schreibt er seit April 2016 zu Themen der sächsischen Kultur und Geschichte.

Dresden – Ein an wechselvoller Geschichte reiches, doch in unserer Zeit kaum mehr beachtetes Bauwerk erstreckt sich in breiter Front eingangs der Heinrichstraße, neben dem im Dornröschenschlaf verharrenden Hotel„Stadt Leipzig“, in Dresdens Barockviertel Innere Neustadt.

Riesa – Auf ihrem zweiten Europaparteitag im sächsischen Riesa wählte die AfD vergangenes Wochenende weitere Vertreter für die am 26. Mai 2019 anstehende Europawahl. Immerhin drei von den 20 Plätzen, der von Prof. Dr. Jörg Meuthen angeführten Bundesliste, belegen nunmehr Sachsen: der Dresdner Rechtsanwalt und stellvertretende Landesvorsitzende Dr. Maximilian Krah (Listenplatz 3); Martin Schiller, ein in Dresden geborener Münsteraner Stadtrat (Listenplatz 16) und der sächsische Landesvorstand Mike Moncsek aus Bräunsdorf/Mittelsachsen (Listenplatz 20).

Donnerstag, 10 Januar 2019 21:26

Winter in Sachsen

Dresden - In der Nacht zum Mittwoch öffnete sich der Himmel und plötzlich war der Winter da. Im Osterzgebirge, der Sächsischen Schweiz und der Oberlausitz sorgten Schnee und Eis am Morgen für Staus und Unfälle, Straßensperren und Verspätungen beim Nahverkehr.

Dresden - Hier nun Folge 7 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte, die 1925 unter besagtem Titel in zweiter Auflage in Dresden erschienen war. In stimmungsvollen Erläuterungen zu Bildern von Gustav Otto Müller (1827-1927) führt uns der Geh. Postrat Karl Thieme (+ 1917) zurück in jene romantische Zeit, als der Reiseverkehr im sächsischen Königreich noch in Pferdekutschen vonstatten ging. Bis zur ersten deutschen Ferneisenbahn zwischen Leipzig und Dresden (1839) waren es noch ein paar Jahre und so sorgte die „Extrapost“ einstweilen für einen gewissen Komfort, den zahlungskräftige Individualisten zu dieser Zeit sicher gern in Anspruch nahmen:

Dresden - Einst war es das berühmteste Bild der Kunstsammlung des sächsischen Kurfürsten und polnischen Königs August III. (1696–1763), die um 1530 vollendete „La Notte“ von Antonio Allegri, genannt Correggio (1489-1534). Ursprünglich für die Kapelle Pratoneri der Kirche San Prospero zu Reggio geschaffen, war die 256,5 x 188 cm große Altartafel im Rahmen eines Großerwerbs aus der herzoglichen Galerie in Modena im September 1746 an die Elbe gelangt, wo jene einzigartige Darstellung der Geburt Jesu seitdem die Herzen der Betrachter ergreift.

Dresden – Zum Jahresausklang findet in Dresdens schönster Markthalle ein dreitägiger Trödel- & Antikmarkt statt, offerieren vom 27. bis 29. Dezember 2018 um die 70 Anbieter auf mehreren Geschossen Antiquitäten und Bücher, Schmuck, Glas, Schallplatten, Kunst und vieles mehr. Darüber hinaus helfen ausgewiesene Kenner unentgeltlich bei der Wertermittlung von Briefmarken, Münzen und Postkarten, können kommunikationsbewußte Besucher das kostenlose WLAN der Markthalle nutzen. Der Eintritt ist an allenTagen frei!

Dresden - 1925 erschien unter obigem Titel in Dresden die zweite Auflage einer Sammlung von 12 Farbreproduktionen nach Bildern, die einst im Auftrag des Geh. Postrats Karl Thieme (+ 1917) entstanden waren. Der hatte im Laufe einer über fünfzigjährigen Dienstzeit auch posthistorische Darstellungen zusammengetragen, wonach Gustav Otto Müller (1827-1922) dann jene Dokumentation erschuf. In seinen Erläuterungstexten führt uns Thieme stimmungsvoll zurück in eine Ära, in der noch gelbuniformierte Postillione durch ein Land kutschierten, das 1806 zum Königreich geworden war. In Folge 6 werden ein „Königlich Sächsischer Postillion und Postfußbote“ aus dem Jahre 1833 vorgestellt:

Dresden – Ist es schon wieder soweit? Ein turbulentes Jahr geht zu Ende und auf dem gemütlichen Augustusmarkt in der Neustädter Hauptstraße drängeln sich die Besucher an den Glühweinständen. Auch nebenan, in Dresdens schönster Markthalle, ist man auf die Adventszeit eingestellt, sorgen goldene Lichtteppiche und Herrnhuter Weihnachtssterne für die richtige Atmosphäre.

Dresden – Es gibt kaum ein Ereignis der Dresdner Stadtgeschichte, das ähnlich starke Emotionen weckt und Kontroversen provoziert, wie die Zerstörung der Dresdner Innenstadt am 13. Februar 1945. Insofern ist es konsequent, wenn auch der Verein Denk Mal Fort! das heikle Thema im Rahmen seiner Veranstaltungsreihe „Unbequeme Denkmäler“ der interessierten Öffentlichkeit nahezubringen sucht.

Zittau – Am 08. Dezember ist es soweit. Anläßlich des Lichterfestes, dem weihnachtlichen Lichtspektakel an Salz- und Rathaus, findet von 14.00 – 18.00 Uhr im Durchgang zwischen Rathausplatz und Fleischbänken ein Benefizverkauf von Strick- und Häkelwaren statt, dessen Erlös der weiteren Notsicherung der Mandaukaserne zufließt. Eine Wiederholung findet die Verkaufsaktion dann am 15. und 16. Dezember am selben Platz zur gleichen Zeit.

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