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Bert Wawrzinek

Bert Wawrzinek

Bert Wawrzinek wurde 1959 in Leipzig geboren und lebt heute im Stolpener Land.

Im ersten Leben Rockmusiker, betreibt er seit 25 Jahren das HISTORICA Antiquariat im Dresdner Barockviertel.
Für SACHSEN DEPESCHE schreibt er seit April 2016 zu Themen der sächsischen Kultur und Geschichte.

Freitag, 23 November 2018 00:42

Den Verstorbenen zum Gedenken

Dresden – Am 25. November, dem Toten- oder Ewigkeitssonntag 2018, gedenken wir in Deutschland der Verstorbenen. Der evangelische Feiertag fällt auf den letzten Sonntag vor Beginn der Adventszeit und beschließt das ablaufende Kirchenjahr. In der katholischen Welt findet das Totengedenken am 2. November, dem Allerseelentag, statt, wobei durch Fürbitten und Gebete den Seelen im Fegefeuer Hilfe und Erlösung zukommen soll.

Dienstag, 20 November 2018 16:56

Zum Buß- und Bettag am 21. November

Dresden – Der Buß- und Bettag ist im evangelischen Kirchenjahr ein Tag der inneren Einkehr. In den meisten Kirchen finden Gottesdienste statt, um der eigenen Sünden und Fehler in besonderer Weise zu gedenken. Im engeren Sinn geht es um die Gewissensprüfung des Einzelnen gegenüber Gott. Inwieweit entspricht die praktizierte Lebensführung den Glaubensmaximen? Wer seine Fehler eingesteht, soll zu einem Neuanfang ermutigt sein!

Sonntag, 18 November 2018 19:48

Rolf Hoppe (1930-2018)

Dresden - Rolf Hoppe ist tot. Am 14. November 2018 ist der Schauspieler im Kreis seiner Familie in Dresden gestorben. Was bleibt, ist ein gewaltiges Werk, darunter legendär gewordene Filme und ein dankbares Publikum, das den außergewöhnlichen Künstler liebte. Am 6. Dezember 1930 im thüringischen Ellrich geboren, ist Hoppe seit 1963 in mehr als 400 Film- und Bühnenrollen aufgetreten. Nicht zuletzt war es darunter gerade der Bösewicht par excellence - „Bashan“ in den DEFA-Indianerfilmen der 60er und 70er Jahre, „Hermann Göring“ im Oskar-prämierten „Mephisto“ Istvan Szabos (1981), der die Zuschauer besonders zu faszinieren wußte.

Donnerstag, 15 November 2018 21:53

Zum Volkstrauertag am 18. November

Dresden – Die Einführung eines Gedenktages für die 2 Millionen deutschen Weltkriegsgefallenen war bereits 1919 vom Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge angeregt worden. Am 1. März 1925 wurde jener „Volkstrauertag“ erstmals mit deutschlandweiten Gedenkfeiern begangen. Nach dem Tod des Reichspräsidenten Paul von Hindenburg zum staatlichen Feiertag erhoben, fand die in „Heldengedenktag“ umbenannte Großveranstaltung im Dritten Reich letztmalig am 11. März 1945 statt.

Großpösna - Zur 7. internationalen Sammlermesse am Sonnabend, 24. November 2018, werden etwa 30 Aussteller aus ganz Deutschland sowie Dänemark und Frankreich im Einkaufszentrum PösnaPark (Sepp-Verscht-Str. 1, 04463 Großpösna) bei Leipzig erwartet. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr wechseln hier vor allem Briefmarken, Münzen, Medaillen, Geldscheine, Postkarten, Sammelbilder und alte Filmprogramme den Besitzer. Besonders interessant: das Angebot von einigen Tausend historischen Ansichtskarten, dazu Bücher, Belege und Photos, welche die wechselvolle Historie der Messestadt dokumentieren.

Dresden – Am 13. November 1918 unterzeichnete Sachsens letzter König Friedrich August III. (1865-1932) auf Schloß Guteborn bei Ruhland eine aus ganzen fünf Worten bestehende Erklärung: „Ich verzichte auf den Thron.“ Jene Abdankung aber war der Schlußstrich unter eine mehr als 800 Jahre währende Ära, in der die Wettiner, eines der ältesten deutschen Fürstengeschlechter, im Gebiet des heutigen Sachsens und der Lausitz, als Markgrafen, Herzöge, Kurfürsten und Könige die politischen Geschicke in den Händen hielten. Es entbehrt nicht der Tragik, daß ausgerechnet Friedrich August, jener „Bilderbuchkönig einer für ihre Zeit freiheitlich-demokratischen und rechtsstaatlichen sächsischen Kulturmonarchie“ (Christoph Jestaedt), dieses Zeitalter beschließen sollte.

Dresden – Hier nun Folge 5 unserer postgeschichtlichen Dokumentation aus dem Jahre 1925 nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922). Abermals vermittelt der Geheime Postrat Karl Thieme einen atmosphärischen Eindruck jener Ära, als Sachsen noch ein Königreich war, wo uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Die ersten Briefkästen gab es an der Elbe seit 1824 und auch die Briefmarke mußte (1840 in England) noch erfunden werden. Bis zum eigenen sächsischen Postwertzeichen, dem legendären „Sachsendreier“, waren es (1830) noch 20 Jahre Zeit. Lesen wir also, wie man sich im Sachsenland dennoch zu behelfen wußte:

Mittwoch, 24 Oktober 2018 13:23

Zum Hubertustag am 3. November

Dresden - Am 3. November 2018 gedenkt besonders die Jägerschaft in Deutschland und Europa ihres Schutzheiligen St. Hubertus. Dabei hat die Jagdsaison bereits begonnen, zuletzt im Oktober die Drückjagden mit Hörnerklang und Hundegeläut. Seinen feierlichen Höhepunkt aber findet das Geschehen in den traditionellen Hubertusmessen im herbstlich gefärbten Wald oder eigens geschmückten Kirchen. Was aber hat es mit dem hl. Hubertus, der ebenso als Patron der Schützen und Schützenbruderschaften verehrt wird, tatsächlich auf sich, und warum gilt jener bis heute als Begründer einer waidgerechten Jagd? Eine historische „Fährtensuche“.

Dresden – Am 3. und 4. November 2018 ist es wieder soweit, entfalten die Händler vom Kunst-, Antik- & Trödelmarkt am Haus der Presse in der Neustädter Markthalle (Metzer Straße 1, 01097 Dresden) ihr buntes Angebot. Von Anfang November bis Ende März 2019 bedeutet dies: jeden Sonnabend sowie einen Sonntag im Monat Trödeln, was der - vor den Argusaugen der Dresdner Hausfrau gehütete - Geldbeutel alles hergibt.

Dresden – Die Dresdner Friedrichstadt kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Nachdem das links der Elbe gelegenen Dorf Ostra (sorb. „Flussinsel“) 1559 in kurfürstlichen Besitz gelangte, wurde das zur Versorgung von Hof und Festung Dresden dienende „Ostravorwerk“ gegründet. In der Folge entstanden ein Tiergehege und die Vorstadt Ostra, welche 1730 zu Ehren des Kurprinzen und späteren Kurfürst-Königs Friedrich August II. (1696-1763) in „Friedrichstadt“ umbenannt wurde und seit 1835 Teil von Dresden ist. Im späten 19. Jahrhundert kam dann der Aufschwung, entwickelte sich die Siedlung zum vitalen Industrie- und Arbeiterwohnviertel, wurde zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

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