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sachsen-depesche.de

Dienstag, 28 November 2017 04:55

Der Augustusmarkt am Goldenen Reiter

Dresden – Weihnachten in der Landeshauptstadt! Wenn Betonpoller zur Terrorabwehr auch an der Elbe von einer absurden Normalität künden: jüngster und zweitgrößter Weihnachtsmarkt Dresdens ist noch immer der Augustusmarkt auf der Hauptstraße. Nachdem der 583. Striezelmarkt in der Altstadt am Mittwoch seine Pforten öffnet, werden traditionell am Folgetag auch die Neustädter nicht zurückstehen. Ab kommenden Donnerstag (30.11.) lädt zum nunmehr sechsten Mal der Augustusmarkt die Dresdner und ihre Gäste zum weihnachtlichen Flanieren ein.

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Montag, 27 November 2017 21:25

Der Kanzlerpräsident und seine Präsidialkanzlerin

in Politik

Berlin - Die Abgewählte lässt nicht locker. Unter allen Umständen will sie Kanzlerin bleiben. Wie gut, dass ihr da noch jemand einen Gefallen schuldet. Und so wird immer wahrscheinlicher, dass nach dem Jamaika-Aus nun ein Linksbündnis aus Union und SPD zusammenfindet. Nach dem Sondierungsdebakel will Angela Merkel rasch Nägel mit Köpfen machen, um gemeinsam mit den sich nur noch halbherzig wehrenden Genossen auch in den nächsten vier Jahren an der Macht zu bleiben. Da kommt der von ihr selbst installierte Bundespräsident wie gerufen. Neuwahlen dürfe es keinesfalls geben, warnten am Sonntag unisono der scheidende CSU-Vorsitzende Seehofer und CDU-Fraktionschef Kauder. Die Demokratie sei in Gefahr, Radikale würden gestärkt und man könne ja nicht so lange wählen lassen, bis es passt. Es gäbe gar einen Wählerauftrag für eine CDU-geführte Regierung, und es sei nun an der SPD, sich der Umsetzung nicht zu verschließen. Tatsächlich ist es die nackte Angst vor weiteren Verlusten, die aus den Warnungen vor Neuwahlen spricht. Es ist kein Zufall, dass ausgerechnet Merkels Getreue so vehement nach einer schnellen Regierungsbildung verlangen. Niemand muss so viel Sorge haben wie CDU und CSU, bei einem neuerlichen Urnengang noch tiefer abzurutschen. Umfragen zeigen, dass die Union mit dem schlechtesten Ergebnis seit Bestehen der Bundesrepublik rechnen müsste. Inzwischen lehnt eine Mehrheit der Deutschen auch eine weitere Kanzlerschaft Angela Merkels ab.

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Samstag, 25 November 2017 03:24

Den Verstorbenen zum Gedenken

Dresden – Am 26. November, dem Toten- oder Ewigkeitssonntag, gedenken wir in Deutschland der Verstorbenen. Der evangelische Feiertag fällt auf den letzten Sonntag vor Beginn der Adventszeit und beschließt das ablaufende Kirchenjahr. Das Totengedenken in der katholischen Tradition wird mit dem Allerseelentag am 2. November begangen.

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Donnerstag, 23 November 2017 04:18

Die letzten Tage des Roten Vorwerks in Oschatz

Oschatz – Zuletzt ging alles ganz schnell: Am 26. Oktober 2017 hatte Sachsen Depesche auf den bevorstehenden Abriss aufmerksam gemacht (https://www.sachsen-depesche.de/kultur/denkmalalarm-in-oschatz.html). Zwei Tage später startete die Facebookseite https://www.facebook.com/rotesvorwerk/ der Oschatzer Abrissgegner, gefolgt von einer Online-Petition des Vogtshaus Oschatz e. V. am 6. November (https://www.openpetition.de/petition/online/kein-abriss-des-baudenkmals-rotes-vorwerk-in-oschatz). Wenig später (12.11) versammelten sich ein Dutzend Vorwerks-Unterstützer zu einer Mahnwache für den Erhalt am umstrittenen Ort.

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Dienstag, 21 November 2017 04:06

Zum Buß- und Bettag am 22. November

Dresden – Der Buß- und Bettag ist im evangelischen Kirchenjahr ein Tag der inneren Einkehr. Im engeren Sinn geht es um die Gewissensprüfung des Einzelnen gegenüber Gott. Inwieweit entspricht die eigene Lebensführung den Glaubensmaximen? Wer seine Fehler eingesteht, soll zu einem Neuanfang ermutigt sein. Darüber hinaus bietet der Feiertag Gelegenheit, auf gesellschaftliche Mißstände aufmerksam zu machen.

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Dienstag, 21 November 2017 04:04

Merkels Scheitern als Neuanfang für die Demokratie!

in Politik

Berlin - Als am späten Sonntagabend kurz vor Mitternacht die versammelte FDP-Führung vor die Kameras trat, erlebte Deutschland eine historische Stunde: Der 19. November 2017 wird als Tag der Befreiung in die Geschichtsbücher eingehen. Mit einer von vielen nicht für möglich gehaltenen Standhaftigkeit haben die Liberalen sich selbst und das Land gerettet. Trotz des ehrlichen Bemühens um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mussten Christian Lindner & Co. am Ende feststellen, dass ihnen offenbar als einziger Sondierungspartei die Zukunft Deutschlands wichtiger war als die Sicherung der Wiederwahl Angela Merkels. Geschäftsführend darf die Kanzlerin nun noch bis zu ihrer Ablösung weitermachen – lange dürfte dies nicht sein. Hatte irgendjemand Zweifel, warum es die FDP im Bundestag braucht, dann war dies der perfekte Moment, um all diese Zweifel zu zerstreuen. Keine andere Partei hätte die Möglichkeit bekommen und zugleich die Kraft gehabt, das „System Merkel“ zu beenden und für eine wirkliche politische Wende zu sorgen. Die nächsten Wochen müssen nun zeigen, ob es zu Neuwahlen kommt, oder sich – vielleicht auch mit anderem CDU-Personal – neue Konstellationen für eine Bundesregierung ergeben. In jedem Fall steht Deutschland vor der aufregendsten politischen Zeit seit dem Mauerfall. Dabei hinterlässt die Kanzlerin ein Land, dem es vordergründig gut geht, das aber tief gespalten und jeder Identität beraubt ist. So groß ist der von Angela Merkel angerichtete gesellschaftliche Schaden, dass der Wiederaufbau Deutschlands viele Jahre in Anspruch nehmen wird.

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Mittwoch, 15 November 2017 16:41

Bachmann fordert Todesstrafe für Pädophile

in Politik

Dresden – Kaum Bemerkenswertes von Wolfgang Taufkirch oder Siegfried Däbritz bei herbstlichem Wetter am Wiener Platz. Lediglich PEGIDA-Chef Lutz Bachmann zieht zur Freude seiner Anhänger wieder richtig vom Leder und beweist einmal mehr, daß ihm politische und rechtliche Zusammenhänge entweder unbekannt oder gleichgültig sein dürften.

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Montag, 13 November 2017 17:28

Kretschmanns Alternativlosigkeit: Scheitert Jamaika, dann scheitert Europa

in Politik

Stuttgart - Dass Baden-Württembergs grüner Ministerpräsident Winfried Kretschmann Angela Merkel näher steht als seiner eigenen Partei, ist kein Geheimnis. Nun übernimmt er auch Merkels Strategie. Wie lange hatte uns die Kanzlerin Angst gemacht und uns eingeschworen auf die angeblich alternativlose „Rettung“ der europäischen Kunstwährung. Doch längst weiß auch Lieschen Müller: Was Merkel damals verbreitete, waren waschechte Fake News. Nun versucht sich Kretschmann an der merkelschen Alternativlosigkeit: Sollte es nicht zur schwarz-gelb-grünen Regierungskoalition kommen, hätte dies „wahrscheinlich ganz negative Folgen“, warnt er. Die notwendigen Neuwahlen würden „unglaubliche Instabilität nach Europa bringen“. Kretschmann weiß genau, was er da sagt, und er weiß, warum er es sagt. Einem der wenigen „Vernunftgrünen“ reißt der Geduldsfaden. Er will seine Partei wieder an den Schalthebeln der Macht sehen, weil er spürt, dass die Grünen des Jahres 2017 ein welkes Pflänzchen sind, das nur überleben kann, wenn es von Merkel auch weiterhin gedüngt und gegossen wird. Und so sehr sich der 69-Jährige bemüht, sein Angstszenario in mitfühlende Worte zu packen, ist die Botschaft doch ebenso drastisch wie merkelesk: „Scheitert Jamaika, dann scheitert Europa“, soll dem Publikum einbläuen, dass alles andere als das karibische Dreierbündnis den sicheren Untergang bedeutet. „Jeder Preis, den wir zahlen, ist geringer, als wenn es Neuwahlen gibt“, droht er aber auch allen Sturköpfen in den eigenen Reihen.

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Sonntag, 12 November 2017 16:06

500. Reformationstag in Pohla

Demitz-Thumitz – Das Dorf Pohla liegt 7 Kilometer nordöstlich von Bischofswerda im Landkreis Bautzen in der Oberlausitz. Für seine 143 Einwohner hat der 1268 ersterwähnte (und seit 1994 zu Demitz-Thumitz eingemeindete) Ort Bemerkenswertes zu bieten: Da wären „Maria am Berge“ eine der ältesten Kirchen der Region, deren Ursprünge bis in die Zeit der Christianisierung zurückgehen und ein neobarockes Schloß der Herren von Ponickau, welche das Rittergut Pohla gut 400 Jahre lang besaßen. Heute leben darin Felizitas und Thomas von dem Knesebeck als Schloßbesitzer und ambitionierte Gemeindemitglieder.

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Freitag, 10 November 2017 18:37

6. Leipziger Sammlermesse am 25. November im PösnaPark

Großpösna – Am 25. November 2017 öffnet die 6. Leipziger Sammlermesse mit 30 Ausstellern aus Deutschland, Dänemark und Frankreich in Großpösna ihre Pforten. Zwischen 10.00 und 18.00 Uhr werden im Einkaufszentrum PösnaPark (Sepp-Verscht-Str. 1, 04463 Großpösna) insbesondere Briefmarken, Münzen, Medaillen, Geldscheine, historische Ansichtskarten, Sammelbilder und alte Filmprogramme den Besitzer wechseln.

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