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sachsen-depesche.de

Donnerstag, 08 November 2018 10:29

Zum Martinstag am 11. November

Dresden – Wenn in vielen Lokalen um den 11. November herum ein Gänsebraten angeboten und als „Martinsgans“ serviert wird, dann hat dies einen besonderen Grund. Das Datum erinnert an den Heiligen Bischof Martin von Tours, dessen Tod auf jenen Tag des Jahres 397 datiert wird. Martinus wurde 316 oder 317 in Stein am Anger (Szombathely), heute Westungarn, geboren, wuchs später in Pavia auf und kam als Jüngling zur Leibwache Kaiser Konstantins II. nach Mailand. Mit 40 Jahren verließ er den Militärdienst, um zunächst Einsiedler bei Genua zu werden, ging dann nach Gallien und errichtete in Ligugé das erste Kloster des Abendlandes, die heute noch von Benediktinern geführte Abbatia Sancti Martini. 372 zum Bischof geweiht, erfüllte er das asketische Mönchsideal so augenfällig – er lebte in einer Hütte vor den Stadtmauern –, daß er nicht nur große Beliebtheit im Volke gewann, sondern bald auch als Wundertäter und Nothelfer einen guten Ruf genoss.

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Donnerstag, 08 November 2018 10:25

PEGIDA am 5. November an der Frauenkirche

in Politik

Dresden – 162. PEGIDA in der Landeshauptstadt vor zahlreichem Publikum auf dem abendlichen Neumarkt. Lutz Bachmann über den geschassten Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen, der nur ausgesprochen habe, was „ohnehin schon jeder mitbekommen hat“. Doch „um weiter in den Spiegel schauen zu können“, müsse Bachmann jetzt die AfD kritisieren. Auch dort hielten „Sprachverbote und Denkregulierungen“ Einzug. In dem Zusammenhang werde auch vor Begrifflichkeiten wie „Umvolkung“ und „Überfremdung“ gewarnt, deren Realität jedoch nicht zu leugnen sei. - Damit spielt Bachmann auf ein von der AfD selbst in Auftrag gegebenes Gutachten und jene interne Arbeitsgruppe an, die gerade eine „Handreichung“ für die Mitgliederbasis erarbeitet hat, um eine Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz zu vermeiden.

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Donnerstag, 08 November 2018 10:18

Ferdinand von Schill (1776-1809) – Rebell für Volk und Krone

Dresden – Am 6. Januar 1776 im sächsischen Wilmsdorf als Sohn eines Kavallerieoffiziers geboren, trat Ferdinand Baptista Freiherr von Schill mit 14 Jahren in das preußische Dragoner-Regiment Ansbach-Bayreuth in Pasewalk ein. Als Leutnant zog er 1806 gegen Frankreich in den Krieg, wurde bei Auerstedt verwundet und konnte sich über Magdeburg und Stettin nach Kolberg durchschlagen. Anstatt aber weiter mit einer kleinen Reitertruppe dessen Umfeld zu erkunden und Waffen wie Vorräte in die Festung zu bringen, begann Schill in Pommern einen Kleinkrieg gegen die napoleonischen Truppen. Die Eroberung von Gülzow im Dezember 1806 machte ihn schlagartig populär. Vom preußischen König zum Oberleutnant befördert und mit dem Pour le Mérite ausgezeichnet, ignorierte der selbstbewußte Offizier bald den Befehl, zu seinem Regiment nach Ostpreußen zurückzukehren. Schills Truppe aber wuchs weiter und mit ihr der Ruhm seines Namens. Am 12. Januar 1807 wurde Schill von König Friedrich Wilhelm III. beauftragt, aus ehemaligen preußischen Kriegsgefangenen ein Freikorps aufzustellen.

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