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sachsen-depesche.de

Dienstag, 13 März 2018 21:37

Walter Zeisings „Topfmarkt an der Frauenkirche“

Dresden – Topfmarkt an der Frauenkirche! Unmittelbar neben dem mächtigen Sockel des Gotteshauses (Eingänge F und G) herrscht geschäftiges Treiben. Im Vordergrund haben Marktfrauen irdenes Geschirr in großer Zahl auf dem Boden ausgebreitet: Töpfe, Teller, Kannen, Schüsseln, Backformen und Vasen. Neugierig schlendern die Dresdner Damen vorbei. Die gerade eingetroffene Händlerin hat den schweren Tragekorb noch gar nicht abgestellt und findet sich schon im Gespräch mit Passanten wieder. Im Hintergrund ragt der Hausmannsturm auf, zu dem die Töpferstraße führt, an deren Ende, auf hölzernen Tischen, wohl das feinere Angebot seinen Platz gefunden hat.

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Dienstag, 13 März 2018 04:16

Causa Suhrkamp: Uwe Tellkamp fällt nach unliebsamen Äußerungen zum Islam

in Politik

Frankfurt am Main - Es gehört zu den Grundprinzipien autoritärer Systeme, missliebige Personen mundtot zu machen. Dies geschieht auf mehreren Wegen und wiederholt sich seit Menschengedenken auf immer dieselbe Weise. Doch während hierzulande im vergangenen Jahrhundert sowohl das nationalsozialistische, als auch das kommunistische Unrechtsregime für alle als Diktatur erkennbar waren, spielt sich die Verfolgung heute zumeist subtiler ab und erscheint dem Unbedarften nicht mehr sofort als staatlich organisiert. Sie ist es gleichwohl, wie die regelmäßige Ächtung nichtkonformer Wortmeldungen durch Regierungsmitglieder zeigt. Mussten Vorläuferregime dabei noch einen gewaltigen Aufwand betreiben, um ihre Ideologien auch in die hintersten Winkel der Gesellschaft zu tragen, haben es die heutigen Freiheitsfeinde ungleich leichter. Über die Online-Redaktionen der Zeitungsverlage, eigene staatliche Internetauftritte und den öffentlich-rechtlichen Rundfunk wird innerhalb kürzester Zeit sichergestellt, dass unisono verkündete Botschaften jeden Bürger erreichen. Ein perfides Zusammenwirken von Medien und Politik stellt dabei sicher, dass die Indoktrinierungsmaschine rund um die Uhr läuft, um staatlich gewünschte Ansichten zu verankern und kritische Geister einzuschüchtern. Die politisch Verantwortlichen machen sich allerdings kaum noch selbst die Finger schmutzig. Die hässliche Drecksarbeit überlassen sie grünen und linken Organisationen, die sie jährlich mit dreistelligen Millionenbeträgen aus Steuergeldern finanzieren.

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