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Montag, 19 März 2018 21:05

Blütenrausch auf Schloß Zuschendorf

Pirna – Schloß Zuschendorf im Blütenrausch! Bereits im 11. Jahrhundert soll im romantischen Seidewitztal eine Burg gestanden haben, hier begann 1403 die 300 Jahre währende Herrschaft derer von Carlowitz, welche auch das zweiflügelige Renaissance-Schloß errichteten. Nach dem Zweiten Weltkrieg durchlief der Kompex verschiedene Nutzungen, war Gefängnis der Besatzungsmacht, Kindergarten, Lager, dann drohte der Abriß. Ab 1988 begann durch Dresdens größte Zierpflanzengärtnerei der Wiederaufbau, wenig später tatkräftig vom Förderverein Landschloß Pirna-Zuschendorf e. V. unterstützt. Heute befindet sich auf dem Areal eine bedeutende Sammlung von Hortensien, Bonsai, Efeu, Kamelien, werden im Rahmen der Botanischen Sammlungen der TU Dresden die wertvollsten Zierpflanzen als genetische Schutzsammlung bewahrt. Noch bis zum 8. April 2018 läuft hier die XV. Sächsische Kamelienblütenschau; ein Blütenrausch, den man ebenso in den historischen und neuen Glashäusern im Park bewundern kann, wo die Sächsische (Seidelsche) Kameliensammlung mit einer Vielzahl historischer Sorten einem freudig bewegten Publikum präsentiert wird. Der sächsische Hofgärtner und „Vater des Dresdner Gartenbaus“ Johannes Heinrich Seidel (1744-1815) hatte als einer der ersten deutschen Gärtner im Winter 1792/93 mit der Zucht von Kamelien begonnen. Die Zuschendorfer Sammlung hat ihren Ursprung in den Züchtungen der von Seidel begründeten Familiendynastie. Nicht umsonst ist die Kamelienblütenschau mit rund 30 000 Besuchern die publikumsstärkste Ausstellung in der Region.

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Montag, 19 März 2018 21:02

Angela Merkels geistlose Antwort auf die Islam-Frage

in Politik

Berlin - Sie kam als Randnotiz daher, ohne größere mediale Beachtung. Dabei hätte die repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Civey sehr viel mehr Aufmerksamkeit verdient gehabt. Aber sie passte eben nicht in das gerne transportierte Weltbild der Journalisten. Und zur Agenda der Kanzlerin passte sie schon gar nicht. Ganz im Gegenteil. Die eindeutige Antwort der Bürger auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehöre, war eine schallende Ohrfeige für Angela Merkel. Die hatte gerade erst ihren neuen Innenminister Horst Seehofer öffentlich dafür abgewatscht, dass er tags zuvor auszusprechen gewagt hatte, worin ihn drei Viertel der Deutschen bestätigen: Der Islam gehört nicht zu Deutschland. Lediglich etwas mehr als 20 Prozent der repräsentativ Befragten halten es mit Merkel, wobei eine verschwindend kleine Gruppe die Frage überhaupt uneingeschränkt bejaht. Kontinuierlich steigt die Zahl derer, die der Meinung sind, der Islam gehöre nicht zu Deutschland. Noch im vergangenen Sommer hatten diese Ansicht “nur” zwei Drittel der Bundesbürger vertreten. Die Kanzlerin hält dennoch unbeirrt an ihrem Narrativ fest. Auf Biegen und Brechen soll den Menschen eingehämmert werden, dass sie eine im Zuge der Zuwanderung immer mehr an Einfluss gewinnende Religion gefälligst als selbstverständlichen Teil ihres Alltags zu akzeptieren hätten, wie inkompatibel diese mit dem jahrzehntelangen Verständnis von Demokratie und Rechtsstaat auch sein mag.

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