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sachsen-depesche.de

Montag, 13 August 2018 23:57

Siemens-Konzern als devotes Sprachrohr der Bundesregierung?

München - Es ist in Mode gekommen, dass sich Schauspieler, Musiker und Sportler zu Wort melden, um politische Botschaften zu verbreiten. Dabei kommt in aller Regel viel heiße Luft und jede Menge unausgegorener Blödsinn heraus. Bemitleidenswert weltfremd und geradezu tölpelhaft naiv präsentieren sich die Stars und Sternchen, wenn sie ohne Drehbuch und Trainingsplan unterwegs sind. Politisches Verständnis fällt nun einmal nicht vom Himmel. Dennoch hat längst auch so mancher Unternehmer die Politikspielwiese für sich entdeckt. Dabei geht es allerdings eher um handfeste geschäftliche Interessen. In Erinnerung ist bis heute, wie Daimler-Chef Zetsche vor knapp drei Jahren vom neuen deutschen Wirtschaftswunder fabulierte, für das die “Flüchtlinge” sorgen würden. Kurz darauf musste er seine Hoffnung auf Tausende billige Arbeitskräfte begraben, weil die meisten Zuwanderer nicht einmal für einfache Hilfstätigkeiten zu gebrauchen waren. Doch Zetsche ist nicht allein. Ein anderer DAX-Vorstand tut sich derzeit besonders hervor: Siemens-Chef Josef Käser (Jahrgang 1957), der das wirtschaftliche Wohlergehen seines Unternehmens in völliger Betriebsblindheit für die existenzielle Frage des Planeten hält, hat schlaflose Nächte. Der Niederbayer, der sogar seinen eigenen Namen den globalen Konzern-Interessen geopfert hat, indem er nur noch als Joe Kaeser auftritt, wittert Rassismus und bangt um den Ruf Deutschlands. Der Mann, der Mitarbeiter auch gerne mal zu Tausenden vor die Tür setzt, spürt plötzlich seine “gesellschaftliche Verantwortung”.

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