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Dresden - Am 23. Juli 2012 verstarb Seine Königliche Hoheit Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen in seinem Schweizer Exil La Tour de Peilz im Alter von 86 Jahren. Geboren wurde der Enkel des letzten Sachsenkönigs am 31. Januar 1926 als Sohn Markgraf Friedrich Christians und der Elisabeth Helene Prinzessin von Thurn und Taxis auf Schloss Prüfening bei Regensburg.

Großsedlitz – Großsedlitz ist Sachsens bedeutendste Gartenschöpfung und eine der authentischsten Barockanlagen Deutschlands. Für seinen Ruhesitz hatte Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth (1662-1734) einst Schloss, Orangerie und Teile einer großangelegten Gartenanlage errichten lassen. Für einen Tag im Juli stand „Sachsens Versailles“ aus besonderem Anlass im Blickpunkt der Barockfreunde, denn illustrer Besuch aus Polen hatte sich angesagt.

 

Dresden – Am 31. Juli ist es 490 Jahre her, dass Sachsens späterer Kurfürst August als jüngster Sohn von Herzog Heinrich dem Frommen und der Katharina von Mecklenburg in Freiberg geboren wurde. Als Erzieher fungierte der Schulreformator Johannes Rivius, mit dem der junge Prinz nach Leipzig ging, um Vorlesungen an der Universität zu hören. Am Hof in Wien schloss August eine lebenslange Freundschaft mit dem gleichaltrigen Königssohn Maximilian, dem späteren Kaiser Maximilan II., und empfing nachhaltige Impulse für eine habsburgfreundliche Reichspolitik.

Donnerstag, 21 Juli 2016 18:35

Ein Leben für Sachsen

Dresden – Am 23. Juli vor nunmehr 4 Jahren verstarb Seine Königliche Hoheit Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen – fern der Heimat in seinem Schweizer Exil La Tour de Peilz. Der Enkel des letzten sächsischen Königs Friedrich August III. (1865-1932) wurde am 31. Januar 1926 als erster Sohn Markgraf Friedrich Christians und der Elisabeth Helene Prinzessin von Thurn und Taxis am 31. Januar 1926 auf Schloss Prüfening bei Regensburg geboren. Seine Kindheit verbrachte er bei den Eltern in Bad Wörishofen, Bamberg und Dresden-Wachwitz.

Dresden – Am 6. Juni vor 180 Jahren starb in Pillnitz König Anton von Sachsen. Das Bild dieses Monarchen erscheint uns blass, und doch erinnern noch heute in Dresden ein Stadtviertel, die Antonstadt, eine Straße und ein Platz an jenen König, dem die Nachwelt einst den Beinamen „der Gütige“ verliehen hatte.

 

Dresden – Am 25. Mai vor 151 Jahren wurde Prinz Friedrich August als ältester Sohn Prinz Georgs von Sachsen (1832-1904) und der Maria Anna von Portugal in Dresden geboren. Er besuchte das Königliche Gymnasium in Dresden-Neustadt, später die Universitäten Leipzig und Straßburg, um Rechts- und Staatswissenschaften zu studieren. Bildungsreisen durch Europa und den Orient schlossen sich an. Mit der Volljährigkeitserklärung begann Friedrich August den aktiven Dienst in der sächsischen Armee und brachte es bis zum Kommandierenden General des XII. Armeekorps (1902).

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