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Ortrand – Nur 25 Autominuten nördlich von Dresden (A13 Abfahrt Ortrand), im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz, liegt das 1205 ersterwähnte - Straßenangerdorf Großkmehlen mit einem Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebten hier die Fürsten zu Lynar. 2000 wurde die „Brandenburgische Schlösser GmbH“ Eigentümer des Renaissancebaus, der in den letzten Jahren aufwendig saniert wurde.

Pulsnitz – Barockes, Biblisches und Antikes kann man am 27. Mai 2018 in Oberlichtenau im Landkreis Bautzen erleben. Zum „Tag des offenen Barockschloßes“ öffnet das Besitzerehepaar Harm und Ank Holthuizen einem interessierten Publikum die Pforten von Schloß Oberlichtenau. Außerdem lädt der im Englischen und Französischen Stil gestaltete Schloßpark mit seinen wertvollen Sandsteinplastiken zu einem Spaziergang mit der ganzen Familie ein. Ob einzeln oder in Gruppen, garantiert ist eine Zeitreise in die bewegte Geschichte eines traditionsreichen Domizils.

Dresden – Noch bis zum 2. März 2018 läuft die Jahresausstellung „Sächsische Landsitze“ des Landesamts für Denkmalpflege (LfD) im Dresdner Ständehaus am Schloßplatz (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/sächsische-landsitze“-im-dresdner-ständehaus.html) Neben erhaltenen und sanierten Landsitzen werden auch Schlösser und Herrenhäuser dokumentiert, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört wurden. Eines jener traurigen Beispiele planmäßiger Vernichtung ist Schloß Döben bei Grimma in Westsachsen.

Dresden – Noch bis zum 2. März 2018 läuft die Jahresausstellung „Sächsische Landsitze“ des Landesamts für Denkmalpflege (LfD) im Dresdner Ständehaus. Landschlösser und Herrenhäuser adeliger oder bürgerlicher Besitzer zählten und zählen mit ihren Wirtschaftsgebäuden und Gärten zu den überragenden Bauten einer vielgestaltigen Denkmallandschaft. Die Exposition stellt mit rund 45 Objekten eine Auswahl von ehemals über 800 sächsischen Herrensitzen vor, die anhand großformatigerZeichnungen aus dem Bestand der wissenschaftlichen Plansammlung des Landesamts dokumentiert werden. Gezeigt werden erhaltene und sanierte Landsitze, in ihrer Bausubstanz gefährdete und vernichtete Objekte, zuletzt auch „Luftschlösser“, d. h. Planungen, die nie zur Ausführung gelangten.

Stolpen – Nordwestlich der Burgstadt, vis-a-vis des nach Wilschdorf führenden Abzweigs, ragt die imposante Ruine einer barocken Dreiflügelanlage auf, ein verfallener Gebäudekomplex des ehemals kurfürstlichen Kammerguts. Durch den Zusammenkauf von Gütern war im 16. Jahrhundert ein Vorwerk entstanden, 1742 der als „Kammergut“ bezeichnete Dreiseithof. Seit 1778 befand sich darin die Hauptzuchtstelle für spanische Merinoschafe. Jene Feinwoll-Rasse hat ihren Ursprung in Nordafrika und war über Spanien nach Deutschland gekommen, wo 1765 in Sachsen die ersten „Merinos“ heimisch wurden.

Dresden - Am 23. Juli 2012 verstarb Seine Königliche Hoheit Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen in seinem Schweizer Exil La Tour de Peilz im Alter von 86 Jahren. Geboren wurde der Enkel des letzten Sachsenkönigs am 31. Januar 1926 als Sohn Markgraf Friedrich Christians und der Elisabeth Helene Prinzessin von Thurn und Taxis auf Schloss Prüfening bei Regensburg.

Großsedlitz – Großsedlitz ist Sachsens bedeutendste Gartenschöpfung und eine der authentischsten Barockanlagen Deutschlands. Für seinen Ruhesitz hatte Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth (1662-1734) einst Schloss, Orangerie und Teile einer großangelegten Gartenanlage errichten lassen. Für einen Tag im Juli stand „Sachsens Versailles“ aus besonderem Anlass im Blickpunkt der Barockfreunde, denn illustrer Besuch aus Polen hatte sich angesagt.

 

Dresden – Am 31. Juli ist es 490 Jahre her, dass Sachsens späterer Kurfürst August als jüngster Sohn von Herzog Heinrich dem Frommen und der Katharina von Mecklenburg in Freiberg geboren wurde. Als Erzieher fungierte der Schulreformator Johannes Rivius, mit dem der junge Prinz nach Leipzig ging, um Vorlesungen an der Universität zu hören. Am Hof in Wien schloss August eine lebenslange Freundschaft mit dem gleichaltrigen Königssohn Maximilian, dem späteren Kaiser Maximilan II., und empfing nachhaltige Impulse für eine habsburgfreundliche Reichspolitik.

Donnerstag, 21 Juli 2016 18:35

Ein Leben für Sachsen

Dresden – Am 23. Juli vor nunmehr 4 Jahren verstarb Seine Königliche Hoheit Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen – fern der Heimat in seinem Schweizer Exil La Tour de Peilz. Der Enkel des letzten sächsischen Königs Friedrich August III. (1865-1932) wurde am 31. Januar 1926 als erster Sohn Markgraf Friedrich Christians und der Elisabeth Helene Prinzessin von Thurn und Taxis am 31. Januar 1926 auf Schloss Prüfening bei Regensburg geboren. Seine Kindheit verbrachte er bei den Eltern in Bad Wörishofen, Bamberg und Dresden-Wachwitz.

Dresden – Am 6. Juni vor 180 Jahren starb in Pillnitz König Anton von Sachsen. Das Bild dieses Monarchen erscheint uns blass, und doch erinnern noch heute in Dresden ein Stadtviertel, die Antonstadt, eine Straße und ein Platz an jenen König, dem die Nachwelt einst den Beinamen „der Gütige“ verliehen hatte.

 

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