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sachsen-depesche.de

Samstag, 02 März 2019 23:36

PEGIDA am 25. Februar am Hauptbahnhof

in Politik

Dresden – 173. Kundgebung der PEGIDA in der Landeshauptstadt. Ein Montagabend wie andere auch. An die 1000 Demonstranten sind zum Wiener Platz gekommen, um den Tiraden der drei Stammsprecher zu lauschen. Wenig Neues, doch hinter all dem Wortgetöse eine kaum unterdrückte Wut auf die AfD, verbunden mit dem Mantra, allein via Straßenprotest habe „Gesicht zeigen“ Sinn. So bemängelt Wolfgang Taufkirch die Sitzungsdisziplin der Bundestagsabgeordneten, könne hier aber „auch die AfD“ nicht ausnehmen. Für Lutz Bachmann gehe Protest „nur auf der Straße“, sich auf Wahlen zu verlassen, wäre der „falsche Weg“. Erschreckend sei, wie viele Bürger „meckern, aber nicht handeln“ und die illegale Migration ignorierten, meint Siegfried Däbritz im Anschluß.

Dresden – Am 13. Februar 2019 jährt sich die Zerstörung der sächsischen Landeshauptstadt durch alliierte Bomberverbände zum 74. Mal. Bis heute bleibt der Tag europaweit düsteres Sinnbild jener Katastrophe, bei der Zehntausende starben, unersetzliche Kunstschätze und mehr als 12 000 Gebäude in Trümmer sanken. Wie in den Jahren zuvor, werben aus diesem Anlaß zahlreiche Veranstaltungen verschiedenen Charakters um die Teilnahme der Dresdner Bürgerschaft.

Donnerstag, 07 Februar 2019 17:45

PEGIDA am 4. Februar an der Frauenkirche

in Politik

Dresden - 170. PEGIDA in der Landeshauptsstadt auf dem winterlichen Neumarkt. Nach Eröffnung und „Spaziergang“ steht ein „hochmotivierter“ Lutz Bachmann auf dem Sprecherwagen. Die „Wende zurück zur Bürgerbewegung“ (Sachsen Depesche berichtetete: https://www.sachsen-depesche.de/politik/pegida-jahresauftakt-mit-„zahlenspielen“-von-lutz-bachmann.html) habe neue Kraft gebracht, die sich in folgendem Projekt manifestiere: „Konservativ-patriotischer Aschermittwoch am 6. März in Nentmannsdorf“.

Samstag, 02 Februar 2019 14:19

Fake News im Sächsischen Landtag?

in Medien

Dresden – In der aktuellen Debatte über die Änderung des Rundfunk-Staatsvertrages wurde der AfD-Fraktion im Landtag kürzlich vorgehalten, sie entziehe sich der Diskussion mit den öffentlich-rechtlichen Medien. Auf den Hinweis, daß es gerade die AfD war, die unlängst die Chefredakteure von ARD und ZDF zum öffentlichen Gespräch nach Dresden eingeladen hatte, entgegnete der CDU-Abgeordnete Peter-Wilhelm Patt im Plenum, dies habe die Partei eben „unter falschen Voraussetzungen“ getan. Karin Wilke, medienpolitische Sprecherin der AfD, erklärte hierzu:

Dresden – 14. Januar 2019, 168. PEGIDA in der Landeshauptsstadt vor der Frauenkirche. Nach Wolfgang Taufkirch und Siegfried Däbritz greift ein Gastredner zum Mikrophon: Christoph Berndt vom Cottbuser Bündnis „Zukunft Heimat“ (der als Listenzweiter für die AfD im Brandenburger Landtagswahlkampf nominiert wurde). Berndt beschwört die Einheit von AfD und Bürgerbewegungen, die allein zum Erfolg führe. „Ei-nig-keit“, skandieren die vielleicht 1500 Pegidianer reflexhaft. Dann steht Lutz Bachmann auf dem Sprecherwagen. 2019 werde für Sachsen ein Jahr großer Entscheidungen und Veränderungen. Viel werde spekuliert, wie PEGIDA sich anläßlich der Landtagswahlen verhalten würde: PEGIDA-Partei? Listenplätze usw. Auch hätten „Spinner“ behauptet, Bachmann und Däbritz würden für den Verfassungsschutz arbeiten (um die AfD kaputtzumachen), oder wären gar „Teil der jüdischen Weltverschwörung“.

Hamburg - Schlimmer hätte es für den „Spiegel“ kaum kommen können. Das Kampfblatt der Linken musste nun öffentlich eingestehen, dass einer seiner Stars nichts weiter ist als ein skrupelloser Betrüger, der reihenweise Reportagen erfunden hat. Peinlich für die Redaktion, die so gerne mit dem Finger auf andere zeigt. Erinnerungen werden wach an die gefälschten Hitler-Tagebücher, mit denen der „Stern“ 1983 baden ging. Doch der jetzt bekannt gewordene Skandal hat eine viel größere Dimension, weil er in vielerlei Hinsicht aufzeigt, warum die Branche so in Verruf geraten ist. Und nicht zufällig ist es einer der „Millennials“, also einer um die 30, der dabei ertappt worden ist, sich mit gefälschten Geschichten den schnellen Ruhm ergaunert zu haben. Die Generation der in den letzten beiden Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts Geborenen ist mit der verrückten Vorstellung aufgewachsen, dass einen Freifahrtschein besitzt, wer auf der „richtigen Seite“ steht. Ausgehend von einer irren Politik, die die Political Correctness zur Staatsräson erhoben hat und Wertesysteme als Diskriminierung brandmarkt, wird Heranwachsenden seither vermittelt, unrecht sei alles, was nicht links ist. Wer im Auftrag der „guten Sache“ unterwegs ist, darf sich alles erlauben, von Mord und Totschlag einmal abgesehen. Nicht zufällig besteht die Berichterstattung unserer Zeit vornehmlich aus einer Ansammlung linker Hetze, diffamierender Zurechtweisungen und oberlehrerhafter Kommentierungen. Die Journalisten nennen dies zwar immer noch „Nachrichten“, aber schon das selten fehlende Selbstlob, Haltung zu zeigen, entlarvt sie.

Dresden – Wolfgang Taufkirch eröffnet die 166. PEGIDA in der Landeshauptstadt. In wenigen Tagen werde der UN-Migrationspakt unterzeichnet, womit sich wieder zeige, daß die „Stimme der Bürger“ kein Gewicht habe. Den Schaden hätten zunächst die Bewohner der Aufnahmeländer wie Deutschland, Frankreich und Spanien. „Volks-ver-räter“, skandiert das Publikum auf dem Theaterplatz reflexhaft. Der Umgang mit dem Migrationspakt, so der Redner weiter, habe „vorläufig die größte Protestwelle ausgelöst“ und natürlich demonstriere man nach der Unterzeichnung für den „Wiederausstieg“. Den Linksextremisten werde man nicht tatenlos bei der Zerstörung des Landes zuschauen und dabei seien die Grünen „am gefährlichsten“. Doch die „nationalkonservativen Kräfte“ werden stärker. „PEGIDA und andere Bürgerbewegungen“ haben das Fundament gelegt, „die Straße gehört uns schon lange.“ Man brauche jetzt „nur noch die Parlamente“.

Donnerstag, 08 November 2018 10:25

PEGIDA am 5. November an der Frauenkirche

in Politik

Dresden – 162. PEGIDA in der Landeshauptstadt vor zahlreichem Publikum auf dem abendlichen Neumarkt. Lutz Bachmann über den geschassten Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen, der nur ausgesprochen habe, was „ohnehin schon jeder mitbekommen hat“. Doch „um weiter in den Spiegel schauen zu können“, müsse Bachmann jetzt die AfD kritisieren. Auch dort hielten „Sprachverbote und Denkregulierungen“ Einzug. In dem Zusammenhang werde auch vor Begrifflichkeiten wie „Umvolkung“ und „Überfremdung“ gewarnt, deren Realität jedoch nicht zu leugnen sei. - Damit spielt Bachmann auf ein von der AfD selbst in Auftrag gegebenes Gutachten und jene interne Arbeitsgruppe an, die gerade eine „Handreichung“ für die Mitgliederbasis erarbeitet hat, um eine Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz zu vermeiden.

Freitag, 12 Oktober 2018 14:31

Wolfgang Taufkirch bei PEGIDA am 8. Oktober

in Politik

Dresden – 159. PEGIDA in der Landeshauptstadt auf dem Altmarkt. Gleich zu Beginn reflektiert Wolfgang Taufkirch die bevorstehenden Bayernwahl. Die CSU werde ihr schlechtestes, die Grünen ihr bestes Wahlergebnis erzielen können. In der Woche danach, so Taufkirch, wird - der in seiner Partei keine Rolle mehr spielende - Horst Seehofer aber „fallen“. Als „Hofnarr der Union“ habe der Innenminister keine politischen Akzente setzen können. Dann eine groteske Rückschau, ein Soll und Haben zwischen markigen Forderungen („Flüchtlingsobergrenze“, „Grenzkontrollen“) und promptem Zurückrudern des auch als „Horst Drehhofer“ bespöttelten Politikers.

Mittwoch, 26 September 2018 14:03

PEGIDA am 24. September auf dem Neumarkt

in Politik

Dresden - 157. PEGIDA in der Landeshauptstadt. An der Frauenkirche ist man zur patriotischen Sprachtherapie zusammengekommen, um mit Textbausteinen von Wolfgang Taufkirch, Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz die Dämonen einer Politik der offenen Grenzen zu bannen. Politisch schmale Kost und Durchhalteparolen („Dranbleiben!“), die mit inbrünstigen Widerstands- und Merkel-muß-weg-Rufen erwidert werden, können nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Islamkritiker ihre besten Zeiten hinter sich haben, konzeptionelles Unvermögen auch nicht durch vierjähriges „Spazierengehen“ aufgewogen werden kann.

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