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Dresden – Antik und kein Ende in der sächsischen Landeshauptstadt. Am 17. Februar öffnet die 85. Dresdner Sammlerbörse in der Alten Mensa des Studentenwerkes der TU Dresden (Dülferstraße 1) ihre Pforten. Rund 90 Aussteller aus Deutschland und Europa präsentieren dann von 09.00 – 14.00 Uhr traditionell Briefmarken, Münzen, Medaillen, Orden, Geldscheine und historische Ansichtskarten aus vielen Teilen der Welt.

Montag, 16 Oktober 2017 14:13

Dresden im Herbst

Dresden – Goldener Oktober. Die Stadt zeigt ihr herbstliches Gesicht. Ein Gefühl von Wehmut und die Schönheit des Vergehenden rühren das Herz an. Sonnig und warm ist es auch im vornehmen Stadtteil Weißer Hirsch.

Bischofswerda - liegt etwa 30 Kilometer östlich von Dresden am Westrand der sächsischen Oberlausitz. Bischof Benno von Meißen (1010-1106) soll den Flecken „Werda“ 1076 zur Stadt erhoben haben, eine erste urkundliche Erwähnung datiert von 1227. In Ostsachsen wird die Kreisstadt mit gegenwärtig 11 573 Einwohnern bis heute umgangssprachlich „Schiebock“ genannt, nach einer Schubkarre, mit der einst Waren auf den Markt „geschoben“ wurden. Ihren (früheren) Wohlstand verdankte sie nicht zuletzt den Bischöfen von Meißen, die über Jahrhunderte (bis 1559) im nahen Stolpen residierten. 1429 verwüsteten die Hussiten Bischofswerda, forderten der Dreißigjährige Krieg, die Pest und immer wieder schwere Stadtbrände – zuletzt 1813 - ihren Tribut. Kein Geringerer als Gottlob Friedrich Thormeyer (1775-1842), dem die Stadt auch ihr klassizistisches Rathaus verdankt, leitete den Wiederaufbau.

Dresden – Deutschlands vielleicht schönste Markthalle steht in Dresden, zwischen Ritter- und Metzer Straße in der Inneren Neustadt. Als Sandsteinbau im Stil der Neorenaissance, wurde das imposante Gebäude 1899 durch Stadtbaurat Edmund Bräter (1855-1925) auf dem Gelände der abgerissenen Infanterie-Kasernen errichtet. Die damaligen Baukosten betrugen 600 000 Mark. Im Innern überzeugt die zweigeschossige, 86 Meter lange und 30 Meter breite Halle mit stählernen Pfeilern, Treppen und Galerien im schönsten Jugendstil. Großzügige Fensterfronten, besonders aber ein sich über den Scheitel des 17 Meter hohen Raumes erstreckendes Oberlicht, sorgen für natürliche und ausreichende Lichtverhältnisse.

Zittau – Die Rettung der Zittauer Mandaukaserne ist mittlerweile ein bundesweites Politikum. Noch Ende 2015 war ein Abriss des denkmalgeschützten Monumentalbaus geplant, dann führten Bürgerproteste und beherzte Fürsprecher zu einem Sinneswandel. Unter Federführung des Stadtforums Zittau wurde der einsturzgefährdete Südturm saniert, erfolgte die Notsicherung des Nordflügels. Die denkmalgerechte Ausführung der Arbeiten geschah in Absprache mit dem Amt für Denkmalpflege. Hoffnungsvolle Konzeptionen entstanden. Noch im März hatte Bundesbauministerin Barbara Hendricks (SPD) verkündet, dass das geplante „Mandau-Forum“ als „Nationales Projekt des Städtebaus“ anerkannt und mit vier Millionen Euro Förderung zu rechnen wäre. Jetzt scheint das ambitionierte Vorhaben ins Stocken zu kommen. SACHSEN DEPESCHE hat mit dem Eigentümer des Zittauer Kasernenbaues, dem Ostritzer Stadtrat Thomas Göttsberger (Wählervereinigung Siedlung), gesprochen.

Dresden – 26 Meter Durchmesser – das ist Dresdens größter Ringbrunnen auf dem Neustädter Palaisplatz. Schon 1722/23 war das Areal um das damalige Holländische Palais angelegt worden, ein Platz entstanden (seit 1825 „Palaisplatz“), von dem aus die repräsentative Königstraße zum Schwarzen Tor geführt wurde.

Donnerstag, 01 Juni 2017 21:46

Ein Hofbrunnen in der Hauptstraße

Dresden – Dresden zählt zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Neben zahlreichen monumentalen und wertvollen Kunstwerken sind es auch ganz schlichte Anlagen, deren Existenz allein einem praktischen Zweck entspringt, die besonders anrühren und unsere Phantasie beflügeln.

Großsedlitz – „Sachsens Versailles“ – liegt eine halbe Autostunde südöstlich von Dresden, im gleichnamigen Heidenauer Stadtteil. Die bedeutendste sächsische Gartenschöpfung umfasst 18 Hektar und gilt als eine der authentischsten Barockanlagen Deutschlands. Für seinen Ruhesitz ließ Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth, Bauminister Augusts des Starken, von 1719 bis 1723 – wohl durch Johann Christoph Knöffel – ein dreiflügeliges Schloss, eine Orangerie und Teile einer großangelegten Gartenanlage errichten.

Dienstag, 11 April 2017 17:02

Dresdner Brunnensaison eröffnet

Dresden – Wasser Marsch! Pünktlich zum österlichen Saisonbeginn sprudeln Dresdens Brunnen und Wasserspiele wieder. Mit rund 300 dieser Anlagen kann sich die sächsische Landeshauptstadt deutschlandweit sehen lassen. Auch am Albertplatz ergießt sich das glitzernde Nass wieder in die 1894 errichteten Zwillingsbrunnen von Robert Diez (1844-1922), dessen „Stille Wasser“ und „Stürmische Wogen“ gegensätzliche Naturgewalten allegorisieren und als schönste Brunnenanlage Dresdens gelten.

Dresden – Unweit von Postplatz und Zwinger, an der Hertha-Lindner-Straße, steht Dresdens ältester Brunnen. Am damaligen Weißeritzmühlgraben in der Wilsdruffer Vorstadt hatten sich einst Mitglieder der Gerberzunft niedergelassen. Zwischen Gerbergasse (heute Theaterstraße) und dem Eingang zur Grünen Gasse stand – vor dem katholischen Waisenhaus – der 1461 erstmals erwähnte Queckbrunnen.

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