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Dresden – Als Besucher im Dresden der Biedermeierzeit, der Hauptstadt des sächsischen Königreichs. Was gab es da nicht alles zu bestaunen: weltberühmte Kunstsammlungen und die Gemäldegalerie, jene als „Balkon Europas“ bewunderte Brühlsche Terrasse mit der großen Freitreppe, die Elbbrücke Pöppelmanns, das Hoftheater Gottfried Sempers, Zwinger, Alt- und Neumarkt mit Frauenkirche und noch weit mehr. Wie aber die so gewonnenen Eindrücke konservieren, welche auch fern der Elbe und noch für lange Zeit das Herz erwärmen sollten?

Dienstag, 03 Juli 2018 20:10

Das „Trojanische Pferd“ in Pirna

Pirna – Erst Mitte April hatte der Dresdner Verein „Pro Mitsprache e.V.“ um den politisierenden Hausmeister Rene Jahn mit einer Kunstaktion von sich reden gemacht, wobei das „Trojanische Pferd“, eine 5 Meter hohe Monumentalplastik aus Styropor, gegenüber dem Dresdner Altmarkt für Aufsehen sorgte. Der Mythos des hölzernen Pferdes, mit dem die Griechen das antike Troja nach zehnjähriger Belagerung durch List und Tücke in die Knie zwangen, ist bekannt und scheint nicht nur den Initiatoren eine Versinnbildlichung unserer, in mehrfacher Hinsicht als „besorgniserregend“ empfundenen Gegenwart.

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