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Dresden – Am 13. Februar 2018 jährt sich die Zerstörung der sächsischen Landeshauptstadt durch alliierte Bomberverbände zum 73. Mal. Dresden wurde zum Sinnbild einer europäischen Katastrophe, bei der zehntausende Menschen starben, unersetzliche Kunstschätze und mehr als 12 000 Gebäude zerstört wurden. Während das Leid der Dresdner Zivilbevölkerung nach Jahren der Umdeutung zunehmend in den Hintergrund gerät, wird alljährlich um das „richtige“ Gedenken gestritten. Jenseits der aufgeregten Diskussion um „Schuld“ oder „Unschuld“ der Opfer aber gab es in jener Bombennacht stille Helden, die inmitten des Feuersturms ihren Mitmenschen zu Hilfe eilten und dabei selbst den Tod fanden: Feuerwehrleute, Luftschutzmelder, Krankenschwestern; Angestellte, die das ihnen Anvertraute zu schützen suchten, wie den Bibliothekar Gottfried Benndorf.

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