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München – Der bekannte Buchautor und Islamkritiker Hamed Abdel-Samad hat nach dem Terroranschlag von Manchester auf Facebook einen Beitrag in englischer Sprache veröffentlicht, in dem er schwere Vorwürfe gegen Politik und Medien erhebt und die Selbstaufgabe Europas beklagt. Der zwischen Wut und Resignation angesiedelte Text gipfelt in den Worten: „Europa gibt sich selbst auf. Ich kämpfe nicht mehr für euch. Ich werde nur für mich selbst kämpfen, für meine Freiheit zu sagen, was ich sagen will, wie ich es sagen will und wo.“

Kelkheim – Den Leserinnen und Lesern der SACHSEN DEPESCHE sind die scharfzüngigen Kommentare von Ramin Peymani bekannt. Sie erfreuen sich bei der Leserschaft auch großer Beliebtheit, denn sie sind gegen den Strich gebürstet – soll heißen: sie packen Tabuthemen an, und das ohne Rücksicht auf „politisch korrekte“ Befindlichkeiten. Peymanis kritische Zwischenrufe sind nun auch in Buchform erschienen.

München – Wenn ein früherer Geheimdienstchef aus dem Nähkästchen plaudert, dann erfährt man entweder Dinge, die man sich mit etwas Zeitungslektüre und Internetrecherche auch selbst hätte zusammenreimen können, oder man bekommt tatsächlich einen aufschlussreichen Einblick in eine Welt, die dem Normalbürger üblicherweise verschlossen bleibt. In letztere Kategorie gehört definitiv das neue Buch des ehemaligen Direktors des österreichischen Bundesamtes für Verfassungsschutz und Terrorismusbekämpfung, Dr. Gert-René Polli, der sich zudem kritisch mit der europäischen „Intelligence Community“ auseinandersetzt, weil er sie, wie er aus eigener Erfahrungen berichten kann, am Rockzipfel der mächtigen US-Geheimdienste hängen sieht.

Frankfurt am Main – Auf insgesamt 420 Seiten präsentiert die XO Private Collection die exklusivsten Reise-Destinationen der Welt mit atemberaubenden Fotografien auf hochwertigem Kunstdruckpapier. Der Verlag spricht von einem „Muss und Geheimtipp für Elite-Reisende, die hungrig auf einzigartige Erlebnisse und Orte sind“. Der Luxus hat seinen Preis: Wer sich von der XO Private Collection für seinen nächsten Urlaub inspirieren lassen möchte, muss für den großformatigen Band 1.000 Euro investieren.

Kelkheim – Er gilt als Musterschüler der Islamversteher. Kaum jemand wird so gerne präsentiert, wenn es darum geht, das deutsche Publikum von der Friedfertigkeit und Toleranz einer Religion zu überzeugen, über die so kontrovers diskutiert wird wie über kaum ein anderes Thema. Constantin Schreiber hat alles, was linke Intellektuelle lieben. Eloquent, weltoffen und multikulturell bereist der 37-Jährige seit zehn Jahren den Nahen Osten und Afrika, um über Missstände zu berichten. Vor allem bewegt sich der gebürtige Niedersachse mit schlafwandlerischer Sicherheit im arabischen Raum. Muttersprachler bescheinigen ihm ein astreines Arabisch, das er während einiger Jahre in Syrien erlernt und danach perfektioniert hat. Mit einer eigenen Wissenschaftssendung ist er in einem ägyptischen Privatsender zu sehen.

Washington – Hat der US-Geheimdienst CIA diplomatische Vertretungen im Ausland als geheime Operationsbasen genutzt, um überaus fragwürdige Personen mit Visa auszustatten und zwecks militärischer Ausbildung nach Amerika zu schleusen? Was sich nach einer Geschichte aus einem Agenten-Thriller von John le Carré oder Frederick Forsythe anhört, hat der ehemalige US-Diplomat J. Michael Springmann selbst miterlebt und berichtet darüber in seinem hochbrisanten Insider-Report „Die CIA und der Terror“, der im KOPP Verlag erschienen ist.

Wiesbaden – Millionen von Fernsehzuschauern kennen die US-Schauspielerin Leah Remini als Ehefrau des tollpatschigen, aber liebenswürdigen Paketboten Doug Heffernan (Kevin James) in der beliebten Sitcom „King of Queens“. Was viele Fans der Serie bei Erstausstrahlung Ende der neunziger Jahre nicht wussten: Remini war überzeugtes Mitglied der „Scientology Church“ und hatte der Organisation über zwanzig Jahre lang Dollar-Beträge in insgesamt zweistelliger Millionenhöhe gespendet. Erst Mitte 2013 schaffte sie den Absprung, kehrte den Scientologen den Rücken und hat ein Buch über ihre Zeit in der „Church“ geschrieben, das beim Münchner mvg Verlag in deutscher Übersetzung erschienen ist.

Dresden – In den sozialen Netzwerken ergießt sich Häme über die frühere Grünen-Landeschefin Antje Hermenau, die am 21. August 2016 gegen 6 Uhr morgens Opfer eines Einbruchs wurde. Der Täter rüttelte am Fenster ihres Wohnhauses in der Dresdner Neustadt, während sie und ihr 10-jähriger Sohn noch im Bett lagen. Dann drang er in die Wohnung der alleinerziehenden Mutter ein und stahl unter anderem Schmuck und ein Portemonnaie mit 150 Euro Bargeld. Zwei Wochen später wurde der Täter Mohammed J., ein 25-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus Tunesien, bei einem weiteren Einbruch auf frischer Tat ertappt.

Dresden – Der liberale Publizist Ramin Peymani ist den Lesern der SACHSEN DEPESCHE als pointierter Kommentator des Zeitgeschehens bekannt. Nun hat der Ex-Banker und frühere Büroleiter von Theo Zwanziger beim DFB, der sich kommunalpolitisch für die FDP engagiert, ein neues Buch veröffentlicht. Darin setzt er sich gewohnt kritisch mit dem bundesdeutschen Politikbetrieb und der Medienzunft auseinander. Der Band, zu dem der Berliner Historiker Jörg Baberowski ein Vorwort beigesteuert hat, ist unter dem Titel „Das Grauen“ im Juwelen-Verlag (www.juwelenverlag.de) erschienen. Wir haben uns mit Ramin Peymani unterhalten – über sein neues Buch, seine Kritik an den politischen Entwicklungen und auch darüber, wie der zunehmende Protest gegen das Establishment aus liberaler Sicht zu bewerten ist.

Rottenburg – Gibt es eine „geheime Migrationsagenda“, die führende Repräsentanten internationaler Organisationen wie der Europäischen Union hinter dem Rücken der Bevölkerung verfolgen? Was sich auf den ersten Blick reichlich verschwörungstheoretisch anhört, ist zunächst einmal die Frage nach einer ideologischen Verortung der politisch Handelnden – und daran anschließend die Frage, in welcher Form diese Ideologie in die offizielle politische Agenda einfließt.

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Redaktion