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Dresden – Bei einer gemeinsamen Versammlung von Kreisvorsitzenden, Landesvorstand und Landesrat der sächsischen LINKEN am Samstagmorgen in Dresden wurde die Bundestagsabgeordnete und Parteichefin Katja Kipping als Spitzenkandidatin der Partei im Freistaat zur Bundestagswahl nominiert. Auf Kipping entfielen nach Angaben der Partei in geheimer Wahl rund 80 Prozent der Stimmen für die gebürtige Dresdnerin. 35 LINKE-Vertreter votierten für Kipping, fünf mit Nein, vier enthielten sich.

Klipphausen – Die sächsische AfD hat am vergangenen Wochenende auf einem Landesparteitag in Klipphausen bei Dresden ihre Bundes- und Landeschefin Frauke Petry zur Spitzenkandidatin für die Bundestagswahl 2017 gekürt. Auf Petry, die ohne Gegenkandidaten für Platz eins der Landesliste kandidierte, stimmten rund 80 Prozent der 301 Delegierten.

Berlin – Nachdem sich bereits anhand der Zahlen des Meinungsforschungsinstituts Insa abgezeichnet hatte, dass die Debatte um die jüngsten Äußerungen von Björn Höcke der AfD offenbar keinen Schaden zugefügt haben, bestätigt sich dies nun auch in einer aktuellen Umfrage von Forsa im Auftrag des Magazins „Stern“. Demnach würde sich die AfD um einen Prozentpunkt auf 12 Prozent verbessern, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre.

Berlin – Laut einer aktuellen Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa im Auftrag der „Bild“-Zeitung hat die öffentliche Debatte um die Dresdner Rede von Björn Höcke der AfD offenbar nicht geschadet. Demnach könnte die Partei im Vergleich zur letzten Woche sogar noch zulegen und käme auf 14,5 Prozent, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahl wäre.

Freiberg – Trotz seines jungen Alters und der doch recht überschaubaren Erfolgsaussichten legt sich der mittelsächsische FDP-Bundestagsdirektkandidat Philipp Hartewig mächtig ins Zeug. Dabei spricht der 22-jährige Jurastudent und Chef der sächsischen FDP-Jugendorganisation JuliA aus Chemnitz auch unangenehme Themen offen an und bedient sich mitunter einer Sprache, die manch altgedienter Liberaler als respektlos bewerten mag, die an Deutlichkeit jedoch nichts vermissen lässt und die Probleme auf den Punkt bringt.

Moritzburg – Der Marienberger Landtagsabgeordnete Carsten Hütter (52) konnte sich am vergangenen Wochenende auf einem Kreisparteitag der AfD Meißen in Moritzburg bei der Aufstellung des AfD-Bundestagsdirektkandidaten für den Wahlkreis 155 (Meißen) schon im ersten Wahlgang mit gut 65 Prozent gegen seine beiden Kontrahenten, den PEGIDA-Vize Siegfried Däbritz und den Bürgerbüro-Mitarbeiter Kai Mader, durchsetzen. Däbritz erhielt 24 Prozent, Mader elf Prozent der abgegebenen Delegiertenstimmen.

Siebenlehn – Die FDP hat am Mittwoch auf ihrer Wahlkreiskonferenz in Siebenlehn den aus Mittweida stammenden Jurastudenten Philipp Hartewig (22) zu ihrem Bundestagsdirektkandidaten im Wahlkreis 161 (Mittelsachsen) nominiert. Der Landesvorsitzende der Jungliberalen Aktion (JuliA), der seit sieben Jahren bei den Liberalen aktiv ist, trat ohne Gegenkandidaten an und erhielt 96 Prozent der Stimmen.

Dresden – Lange wurde darüber gemunkelt, jetzt ist es heraus: PEGIDA-Vize Siegfried Däbritz will zur Bundestagswahl 2017 als Direktkandidat im Landkreis Meißen antreten. Anlässlich der vergangenen Montagsdemonstration auf dem Schlossplatz wurde dies von Lutz Bachmann verkündet. Däbritz räumte darauf ein, er wolle am 4. Dezember bei der Meißner AfD „seinen Hut in den Ring werfen“, jedoch nur, wenn die AfD ihn auch wolle, d. h. falls deren Mitglieder ihn wählen bzw. unterstützen würden. Doch ist dieser Wunsch überhaupt realistisch, haben Bachmann und Däbritz ihre Rechnung nicht ohne – wenigstens zwei – ehrgeizige AfD-Kandidaten gemacht?

Chemnitz – Auf einer Wahlversammlung haben die Kreisverbände Erzgebirge, Zwickau und Mittelsachsen der AfD am vergangenen Wochenende das Chemnitzer Landesvorstandsmitglied Ulrich Oehme (56) zum Bundestagsdirektkandidaten für den Wahlkreis 163 (Chemnitzer Umland - Erzgebirgskreis II) gewählt. Der selbständige Versicherungsmakler, der zu den Gründungsmitgliedern der AfD in Sachsen gehört, setzte sich im ersten Wahlgang mit 23 zu 12 Stimmen gegen seinen mittelsächsischen Kontrahenten Dr. Jörg Bretschneider durch.

Cotta – Die Bundes- und sächsische Landesvorsitzende der AfD, Frauke Petry, ist am Sonntag zur Direktkandidatin für den Bundestagswahlkreis 158 (Sächsische Schweiz-Osterzgebirge) gewählt worden. Bei einem AfD-Kreisparteitag in Cotta bei Pirna erhielt sie ohne Gegenkandidaten rund 92 Prozent der Stimmen: 34 der Delegierten stimmten für die AfD-Bundeschefin, zwei gegen sie, ein Mitglied enthielt sich. Begleitet wurde die Wahl von großer Medienpräsenz.

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