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sachsen-depesche.de

Dresden – Montagabend auf dem Neumarkt, Lutz Bachmann spricht. Zunächst eine Nachlese zur Demonstration der Identitären Bewegung (IB) vergangenen Samstag in Berlin, an der auch PEGIDA-Anhänger teilnahmen. Unter dem Motto „Zukunft Europa – Für die Verteidigung unserer Identität, Kultur und Lebensweise” waren die Greenpeace-inspirierten Rechtspopulisten am 17. Juni, dem Tag des Arbeiteraufstandes in der DDR (1953), durch Berlin gezogen.

Görlitz – Die CDU gedenkt am kommenden Sonnabend der Opfer des DDR-Volksaufstandes vom 17. Juni 1953 mit mehreren Veranstaltungen im Landkreis Görlitz. Für den Kreisvorsitzenden der CDU Görlitz, den Landtagsabgeordneten Octavian Ursu, war der 17. Juni 1953 ein „Volksaufstand für Demokratie und Recht“. Der Gedenktag mahne auch heute zur Verteidigung dieser Werte.

Dresden – Das Kulturhaus Loschwitz lädt für Mittwoch, den 17. Mai 2017, zu einer Buchlesung mit Dr. Paul Kaiser zum Thema „Weststrand & Elbhang – Dresdner Künstler an der Ostsee“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 im Kulturhaus Loschwitz (Dresden, Friedrich-Wieck-Str. 6) und widmet sich dem Wirken Dresdner Kulturschaffender in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiert. Kaiser ist Kurator einer gleichnamigen Ausstellung, die im Ostseebad Ahrenshoop in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt wurde. Der Eintrittspreis für die Buchlesung in Dresden beträgt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Berlin/Gera – Die frühere Leichtathletin und zweifache Olympiasiegerin Heike Drechsler ist in die „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe aufgenommen worden. Anders als beim ehemaligen Radrennfahrer Gustav-Adolf „Täve“ Schur, dem zum wiederholten Male wegen seiner Äußerungen zum DDR-Doping und zu seiner Rolle im SED-Regime die Aufnahme in die „Ruhmeshalle des deutschen Sports“ verweigert wurde, gab es bei Drechsler, deren Nominierung ebenfalls in die Kritik geriet, am Ende eine deutliche Stimmenmehrheit in der Jury für eine Aufnahme in die „Hall of Fame“. Neben der Thüringerin sind auch der Skispringer Sven Hannawald, der nordische Kombinierer Franz Keller und Fußball-Nationalspieler Lothar Matthäus in die „Ruhmeshalle“ eingezogen.

Dresden – Nach fünfjähriger Bauzeit ist vergangenes Wochenende der Kulturpalast mit neuem Konzertsaal wiedereröffnet worden. Umbau und Sanierung der 1966 bis 1969 nach Plänen von Wolfgang Hänsch (1929-2013) errichteten Konzerthalle war eine jahrelange und intensive Debatte vorangegangen. Die Baukosten betragen um die 100 Millionen Euro und sind damit deutlich höher als geplant. Neben der Philharmonie, dem Konzertorchester der sächsischen Landeshauptstadt, beherbergt das neue Haus jetzt auch die Städtischen Bibliotheken und das Kabarett „Die Herkuleskeule“.

Berlin/Magdeburg – Der frühere DDR-Radsportler Gustav-Adolf „Täve“ Schur ist von der Jury der „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe zum zweiten Mal abgelehnt worden. Der 86-Jährige war vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) auf Vorschlag der Landessportbünde nominiert worden. Dies hatte zu teilweise heftigen Reaktionen geführt, da dem zweimaligen Rad-Weltmeister und ehemaligen Abgeordneten der Volkskammer sowie des Deutschen Bundestages von Kritikern vorgeworfen wird, das Doping in der ehemaligen DDR heruntergespielt und sich im Nachhinein zu distanzlos zum SED-Regime geäußert zu haben.

Dresden – Die Linke und die AfD haben nicht viele Gemeinsamkeiten. In der Frage der Ehrung früherer DDR-Sportler scheint zwischen den ansonsten grundverschiedenen politischen Lagern jedoch ausnahmsweise Einigkeit zu herrschen. In der Debatte um die Aufnahme der ehemaligen Leichtathletin Heike Drechsler und des früheren Radrennfahrers Gustav-Adolf „Täve“ Schur in die „Hall of Fame“ der Deutschen Sporthilfe haben sich Vertreter beider Landtagsfraktionen in Sachsen nun auf die Seite der bekannten Sportgrößen geschlagen.

Dresden – In den sozialen Netzwerken ergießt sich Häme über die frühere Grünen-Landeschefin Antje Hermenau, die am 21. August 2016 gegen 6 Uhr morgens Opfer eines Einbruchs wurde. Der Täter rüttelte am Fenster ihres Wohnhauses in der Dresdner Neustadt, während sie und ihr 10-jähriger Sohn noch im Bett lagen. Dann drang er in die Wohnung der alleinerziehenden Mutter ein und stahl unter anderem Schmuck und ein Portemonnaie mit 150 Euro Bargeld. Zwei Wochen später wurde der Täter Mohammed J., ein 25-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus Tunesien, bei einem weiteren Einbruch auf frischer Tat ertappt.

Dresden – In der Nacht vom 24. auf den 25. Januar 2017 verstarb nach langer, schwerer Krankheit der Publizist Hans-Dietrich Sander, ehemals Mitarbeiter des berühmten Dramatikers Bertolt Brecht bei dessen Berliner Ensemble, später Feuilleton-Journalist bei der „Welt“ und zuletzt Herausgeber der Zeitschrift „Staatsbriefe“. In der Öffentlichkeit galt Sander in der letzten Phase seines Lebens, sofern man überhaupt – wie der frühere SPD-Politiker Peter Glotz – von ihm Notiz nahm, bestensfalls als „umstritten“, wenn nicht gar als „Rechtsintellektueller“. Dabei konnte Sander auf ein bewegtes und wechselvolles Leben voller – auch politischer – Brüche zurückblicken, so dass allzu simple Zuweisungen, wie sie heute leider üblich sind, seiner Persönlichkeit nicht gerecht werden.

Montag, 09 Januar 2017 18:41

Sind die Sachsen ein Volk?

in Politik

Dresden – Eine Volksabstimmung über den Austritts Bayerns aus der Bundesrepublik Deutschland sei unzulässig, befanden kürzlich die Richter des Bundesverfassungsgerichtes (BVerfG) und wiesen die Klage eines Bürgers ab, der Ende vergangenen Jahres deshalb nach Karlsruhe gezogen war. Darüber berichtete unlängst die BAYERN DEPESCHE: http://www.bayern-depesche.de/politik/bvg-entscheidung-„bayxit“-wäre-verfassungswidrig-–-bayern-bleibt-teil-der-bundesrepublik.html.

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