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Dresden – Weitgehend störungsfrei und unter anhaltendem Zuspruch von mehr als 500 000 Besuchern fand am vergangenen Wochenende (18. bis 20. August) das alljährliche Stadtfest „CANALETTO“, Dresdens Volksfest der Superlative, statt. Auf 90 000 Quadratmetern mit 15 thematischen Schauplätzen und 9 Bühnen wurde nach Herzenslust musiziert, gefeiert, flaniert und getanzt, wofür mehr als 1000 Künstler und 350 Handelsleute, dazu Handwerker, Gastwirte und nicht zuletzt die obligatorischen Sicherheitsdienstleister sorgten. Auch Petrus hatte ein Einsehen und beließ es nach Regenfällen am Freitagabend bei trockenem und angenehmem Festtagswetter.

Donnerstag, 17 August 2017 04:13

Die Meinungsumfrage

in Politik

Dresden – 122. Dresdner PEGIDA-Veranstaltung auf dem Neumarkt. Alles wie gehabt: ein prall gefüllter Veranstaltungsplatz, neugierige Touristen, die sich das bunte Schauspiel an der Frauenkirche nicht entgehen ließen, Redebeiträge von Renate Sandvoß, Wolfgang Taufkirch, Siegfried Däbritz, lärmende Antifa und ein obligatorischer „Spaziergang“ bei strahlendem Sommerwetter durch das Stadtzentrum.

Dresden – Deutschlands vielleicht schönste Markthalle steht in Dresden, zwischen Ritter- und Metzer Straße in der Inneren Neustadt. Als Sandsteinbau im Stil der Neorenaissance, wurde das imposante Gebäude 1899 durch Stadtbaurat Edmund Bräter (1855-1925) auf dem Gelände der abgerissenen Infanterie-Kasernen errichtet. Die damaligen Baukosten betrugen 600 000 Mark. Im Innern überzeugt die zweigeschossige, 86 Meter lange und 30 Meter breite Halle mit stählernen Pfeilern, Treppen und Galerien im schönsten Jugendstil. Großzügige Fensterfronten, besonders aber ein sich über den Scheitel des 17 Meter hohen Raumes erstreckendes Oberlicht, sorgen für natürliche und ausreichende Lichtverhältnisse.

Donnerstag, 10 August 2017 00:24

Größenwahn und Katzenjammer

in Politik

Dresden - 121. Pegida-Demonstration bei strahlendem Sommerwetter auf dem Altmarkt. Zweiter Redner ist Lutz Bachmann, der zu Beginn seine Besuche bei den Wahlkampfauftaktveranstaltungen der AfD in Helbra und Dresden reflektiert. Wenn sich nur Beatrix von Storch, die toughe AfD-Europaabgeordnete, am 6. August beim Sommerinterview des RBB nicht klipp und klar für einen Parteiausschluß Björn Höckes ausgesprochen hätte! Die Pegidianer murren dumpf. Nun die Leier von der „Vernetzung der patriotischen Bürgerbewegungen“. Die üblichen Textbausteine: „Politverbrecher - Bonzen des Merkelregimes – Kreaturen - Systempresse“ - gemischt mit Selbstbeweihräucherungen (PEGIDA = leuchtendes Vorbild), schließlich: Man treibe die Politik „wie eine Sau“ vor sich her. Hm … Klingt, als hätten Bachmann und die AfD ein triumphales Wahlergebnis fast in der Tasche. Dabei ist von der größen Empörung 2014/15 nicht mehr geblieben, als ein harter Kern von 3000 Unentwegten, die jeden Montag durch Dresden „spazieren“.

Dresden - Die älteste und bedeutendste Pfarrkirche in Dresden-Neustadt ist die Dreikönigskirche. Ihre Ersterwähnung datiert von 1421, als Altendresden noch eine selbständige Gemeinde war und (seit 1403 ) auch das Stadtrecht besaß. Erst 1549 verfügte Kurfürst Moritz den Zusammenschluß Altendresdens mit der vis-a-vis gelegenen Stadt Dresden zur neuen Residenz der albertinischen Wettiner. Benannt wurde das Gotteshaus nach seinem ursprünglichen Altar, in dessen Mitte die Heiligen Drei Könige, die Sterndeuter des biblischen Matthäeusevangeliums, abgebildet waren. Nach dem großen Stadtbrand von 1685 stand die Kirche den Planungen Augusts des Starken für seine Neue Königsstadt im Wege, der daselbst eine barocke Prachtstraße durchzuführen gedachte. Der Kurfürst ließ den Bau abreißen und nach Plänen von Matthäus Daniel Pöppelmann 1732-1739 neu errichten. Kein Geringerer als George Bähr, der Schöpfer der Frauenkirche, hatte die eigentliche Leitung des Baues. Da die Kirche nach der Westseite der Hauptstraße hin ausgerichtet werden mußte, lag der von Johann Benjamin Thomae gestaltete Altar, nicht wie üblich im Osten, sondern im Westen der Kirchenhalle.

Mittwoch, 02 August 2017 01:31

PEGIDA auf dem Dresdner Altmarkt

in Politik

Dresden - 120. Pegidaveranstaltung. Zu Beginn eine Gedenkminute für die Opfer der Mordanschläge vom zurückliegenden Wochenende in Hamburg und Konstanz. Nach dem obligatorischen „Spaziergang“ spricht der Vorsitzende der einwanderungskritischen Bürgerinitiative „Zukunft Heimat“ aus dem brandenburgischen Golßen (Spreewald), Hans Christoph Berndt. Der zierliche Charité-Zahnarzt arbeitet sich an der SPD und deren Spitzenkandidaten Martin Schulz ab, den er einen „Politclown“ nennt, welcher ausgerechnet jetzt das Flüchtlingsthema für sich entdeckt habe. Dann läßt Berndt das Jahr 2015 Revue passieren, vom PEGIDA-Geburtstag zur Gründung von „Zukunft Heimat“. Der Ruf „Wir sind das Volk“ erklang damals lautstark, wie seit 1989 nicht mehr. Doch Angela Merkel sei immer noch da und einige Demonstranten hätten sich zurückgezogen. „International vernetzte Eliten“ würden jeden Gedanken an eine „nationale Identität“ bekämpfen.

Dresden - Am 23. Juli 2012 verstarb Seine Königliche Hoheit Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Prinz von Sachsen, Herzog zu Sachsen in seinem Schweizer Exil La Tour de Peilz im Alter von 86 Jahren. Geboren wurde der Enkel des letzten Sachsenkönigs am 31. Januar 1926 als Sohn Markgraf Friedrich Christians und der Elisabeth Helene Prinzessin von Thurn und Taxis auf Schloss Prüfening bei Regensburg.

Dienstag, 25 Juli 2017 19:29

PEGIDA auf dem Dresdner Neumarkt

in Politik

Dresden – Schmuddelwetter und Regenschirme gab es bei der 119. Dresdner PEGIDA-Veranstaltung auf dem prall gefüllten Neumarkt. Am MDR-Sommerinterview mit Oberbürgermeister Dirk Hilbert - „wohlwollende Fragen und vorgefertigte Antworten“ - erhitzt der Versammlungsleiter die Gemüter. Dabei könne man offen miteinander über die Probleme Dresdens reden, so Wolfgang Taufkirch, über 997 Ausreisepflichtige, über den Anteil von 78 % männlicher Migranten im Alter von 20 bis 29 Jahren, der Altersgruppe, die für den Anstieg von Sexual- und Drogendelikten in der Stadt maßgeblich verantwortlich sei. Hilbert wisse, daß sich unter den Zuwanderern auch sogenannte „Gefährder“ befänden und daß der Aufenthalt von 612 Asylsuchenden in Dresden unbekannt sei. „Hilbert weg“, skandieren die Pegidianer.

Dresden – „Fake News und Hate Speech im Social Web – Was der Staat dagegen tun kann und muss“ war das Thema eines Vortrags von Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD), zu dem das Dresdner Institut für Kommunikationswissenschaften am 17. Juli in die neue BallsportARENA in der Friedrichstädter Weißeritzstraße geladen hatte. Am 30. Juni war im Bundestag Maas‘ ureigenstes Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) beschlossen worden.

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