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Dresden – Vielleicht ist es die wichtigste internationale Vereinbarung unserer Zeit, ein Regelwerk, welches das Gesicht Europas und der Welt verändern wird: „Global Compact for Migration“, der UN-Migrationspakt, dessen Unterzeichnung am 11. Dezember in Marrakesch (Marokko) deutscherseits als sicher gilt. Für die Dresdner Islamkritiker kein neues Thema, hatte doch bereits Anfang Mai Prof. Heiko Hessenkemper (MdB) am Hauptbahnhof über Bundestags-Diskussionen zum geplanten Flüchtlingsabkommen vorgetragen. (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/politik/mdb-heiko-hessenkemper-afd-bei-pegida.html) Auch heute, am 29. Oktober 2018, kommt Wolfgang Taufkirch anläßlich der 161. PEGIDA in Dresden auf jenen Migrationspakt zu sprechen, „der Europa zweifelsfrei zerstören“ werde.

Dresden – Am 3. und 4. November 2018 ist es wieder soweit, entfalten die Händler vom Kunst-, Antik- & Trödelmarkt am Haus der Presse in der Neustädter Markthalle (Metzer Straße 1, 01097 Dresden) ihr buntes Angebot. Von Anfang November bis Ende März 2019 bedeutet dies: jeden Sonnabend sowie einen Sonntag im Monat Trödeln, was der - vor den Argusaugen der Dresdner Hausfrau gehütete - Geldbeutel alles hergibt.

Dresden – Die Dresdner Friedrichstadt kann auf eine bewegte Geschichte zurückblicken. Nachdem das links der Elbe gelegenen Dorf Ostra (sorb. „Flussinsel“) 1559 in kurfürstlichen Besitz gelangte, wurde das zur Versorgung von Hof und Festung Dresden dienende „Ostravorwerk“ gegründet. In der Folge entstanden ein Tiergehege und die Vorstadt Ostra, welche 1730 zu Ehren des Kurprinzen und späteren Kurfürst-Königs Friedrich August II. (1696-1763) in „Friedrichstadt“ umbenannt wurde und seit 1835 Teil von Dresden ist. Im späten 19. Jahrhundert kam dann der Aufschwung, entwickelte sich die Siedlung zum vitalen Industrie- und Arbeiterwohnviertel, wurde zu einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt.

Dienstag, 23 Oktober 2018 18:59

4. PEGIDA-Jahrestag an der Frauenkirche

in Politik

Dresden – „Vier Jahre Widerstand auf der Straße“ (Wolfgang Taufkirch) - hieß es am 21. Oktober 2018 auf dem Neumarkt, wo die PEGIDA vor zahlreichem Publikum „aus Sachsen, Deutschland und Europa“ ihre Jubiläumsveranstaltung zelebrierte. Auf der Liste der Gastredner standen u. a. Michael Stürzenberger, Tommy Robinson (Stephen Yaxley-Lennon), Christoph Berndt aus Cottbus und mit Filip Dewinter vom Vlaams Belang (VB) auch ein namhafter europäischer Politiker.

Dresden - Die nunmehr zehnte Auflage der Mineralien- und Bergbau-Sammlerbörse findet am kommenden Sonnabend, dem 20. Oktober, im Foyer des Dresdner Pressehochhauses statt. Von 09.00 bis 15.00 Uhr treffen wieder Sammler auf Aussteller, um Mineralien, Fossilien, Schmuck und Bergbau-Devotionalien tauschen, kaufen und verkaufen zu können.

Theobald von Oer (1807–1885) machte in Dresden als Historienmaler, Illustrator und Radierer Karriere. Zu seinen Auftraggebern zählte der sächsische Kammerherr Rudolph Carl von Finck (1837–1901), Besitzer von Schloss Nöthnitz. Ganz im Sinne des Reichsgrafen Heinrich von Bünau (1697–1762) sollte Nöthnitz wieder zu einem Mittelpunkt geistigen Lebens werden. Zur Bibliothek des Kammerherrn zählten "Winckelmanns Briefe an seine Freunde", herausgegeben von dem kurfürstlichen Bibliothekar Karl Wilhelm Daßdorf (1750–1812). Um Johann Winckelmann und dem legendären Nöthnitzer Kreis ein Denkmal zu setzen, entstand 1874 Oers fiktives Gemälde „Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek“.

Freitag, 12 Oktober 2018 14:31

Wolfgang Taufkirch bei PEGIDA am 8. Oktober

in Politik

Dresden – 159. PEGIDA in der Landeshauptstadt auf dem Altmarkt. Gleich zu Beginn reflektiert Wolfgang Taufkirch die bevorstehenden Bayernwahl. Die CSU werde ihr schlechtestes, die Grünen ihr bestes Wahlergebnis erzielen können. In der Woche danach, so Taufkirch, wird - der in seiner Partei keine Rolle mehr spielende - Horst Seehofer aber „fallen“. Als „Hofnarr der Union“ habe der Innenminister keine politischen Akzente setzen können. Dann eine groteske Rückschau, ein Soll und Haben zwischen markigen Forderungen („Flüchtlingsobergrenze“, „Grenzkontrollen“) und promptem Zurückrudern des auch als „Horst Drehhofer“ bespöttelten Politikers.

Dresden - Ein abwechslungsreiches Programm verspricht die Dresdner Galopprennbahn allen großen und kleinen Gästen am kommenden Sonntag (14. Oktober) zum Tag der offenen Tür. Von 10.00 bis 16.00 Uhr gibt es ein Programm für die ganze Familie, kann man das ganze Gelände erkunden, in Führungen (Start jeweils 11, 13 und 15 Uhr vor dem Waagegebäude) Wissenswertes über die Geschichte der Seidnitzer Sportanlage – seit 1890 Schauplatz von Pferderennen – erfahren. Auch für die Kleinsten stehen Mitmach-Aktionen mit Spiel und Spaß zur Auswahl.

Dresden – Eine schöne Dresdner Tradition ist die „AREB“, die Amateurfunk-, Rundfunk- und Elektronikbörse, welche am 13. Oktober in den Räumen der Technischen Universität ihre nunmehr 15. Auflage erlebt. Nicht wenige Sammler, Bastler und Technikbegeisterte halten der Veranstaltung von Anbeginn die Treue. „Man kann hier Leute aus allen Teilen Deutschlands und dem Ausland treffen, die gleiche Interessen haben. Wir fachsimpeln, sammeln neue Ideen, tauschen Teile und geben denjenigen, die ihrem Hobby noch nicht so lange nachgehen, manch nützlichen Tipp“, begründet ein langjähriger Aussteller seine Teilnahme. Nicht zuletzt ist die AREB eine Verkaufsmesse, wo begehrte Raritäten und Ersatzteile – u. a. Kristall- und Röhrenempfänger, Kofferadios und Tonbänder, Betriebsanleitungen und Werbeprospekte – den Besitzer wechseln.

Stolpen – Auf den nördlichen Ausläufern der Stolpener Flur liegt hinter Feldern und Waldflecken eine Hochfläche mit vereinzelten Gehöften, die an ein untergegangenes Bauerndorf erinnern. Spärliche Nachrichten nur künden vom Schicksal, daß diesen im Zug der deutschen Besiedelung gegründeten (und 1262 als „Reutendorph“ ersterwähnten) Ort und seine Bewohner ereilt haben mag. 1429 sollen böhmische Hussiten Röthendorf verbrannt haben. Tatsächlich trieben jene damals in Kursachsen ihr Unwesen, brandschatzten Altendresden und zogen elbabwärts weiter bis Magdeburg. Erfolglos hatten sie acht Wochen lang die Burg Stolpen belagert und in ohmächtigem Zorn das benachbarte Jockrim dem Erdboden gleichgemacht.

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