Login

sachsen-depesche.de

Dresden – Der Neustädter Ortsbeirat Michael Ton (Grüne) hat nach seinem tätlichen Angriff auf die Investorin Regine Töberich seinen Rücktritt und Parteiaustritt erklärt. Nachdem Töbrich am vergangenen Donnerstag einen auf ihrem Grundstück gelegenen Teil des Elberadwegs aus Protest wegbaggern ließ, kam es zu tumultartigen Szenen am Ort des Geschehens. Ton verpasste der Investorin dabei eine Ohrfeige und wurde wegen Körperverletzung angezeigt. Die 50-Jährige musste sich daraufhin in ärztliche Behandlung begeben.

Dresden – Der Gründer der STATT Partei, Markus Wegner, hat sich für die Wahl von Tatjana Festerling zur Dresdner Oberbürgermeisterin ausgesprochen. In einem Beitrag für das von dem ehemaligen „Welt“-Journalisten Günther Lachmann gegründete Nachrichtenportal „Geolitico“ (www.geolitico.de) schreibt Wegner über die PEGIDA-Kandidatin: „Sie hat Ausbildung, Studium, Auslandsaufenthalte, verschiedenste berufliche Tätigkeiten bis hin zur eigenen Agentur, zwei Kinder und Ehemann hinter sich – sie kennt alle Höhepunkte wie Tücken des Lebens. Wer Ultra-Marathon gelaufen ist, kann sich seine Zeit einteilen und weiß, wo er welche Reserven wann einsetzt.

Dresden – Der Dresdner Stadtrat hat mit seiner „fortschrittlichen Gestaltungsmehrheit“ (SPD, Linke, Grüne, Piraten) die Einführung einer Beherbergungssteuer beschlossen. Schon ab kommenden Sommer werden Touristen mit 6,6 % als „Aufwandssteuer“ auf jede Übernachtung zur Kasse gebeten. Die Stadt erhofft sich so Mehreinnahmen in Höhe von rund sechs Millionen Euro pro Jahr. Für die Vorlage der Verwaltung (als OB amtiert mit Dirk Hilbert derzeit ein FDP- Mann) stimmten am Donnerstag 37 Stadträte, 31 votierten dagegen.

Dresden – Der Kandidat der Alternative für Deutschland (AfD) zur OB-Wahl in Dresden, Stefan Vogel, stellte am Dienstag im Landtag das Programm vor, mit dem er um die Stimmen der Wähler in der Landeshauptstadt werben will. Auf der Pressekonferenz betonte der 58-jährige Diplom-Ökonom, dass er sich mit seiner Kampagne „Einer für alle – Dresden versöhnen“ auch an die Anhänger von Pegida wende. „Wir dürfen niemanden verurteilen, der öffentlich auf politische Fehlentwicklungen hinweist“, so Vogel. Er unterscheide dabei zwischen den Organisatoren von Pegida und jenen Bürgern, die an deren „Abendspaziergängen“ teilnehmen. „Von denen haben viele mit der Politik abgeschlossen. Das müssen wir ändern.“ Dresden sei eine gespaltene Stadt, sein Ziel werde sein, die Gräben zuzuschütten.

Dresden - „Wir sollten die Chance ergreifen und die Frage der verkaufsoffenen Sonntage von den Bürgerinnen und Bürgern entscheiden lassen, selbst wenn eine solche Entscheidung anders ausfällt, als wir uns dies vielleicht persönlich wünschen.“ So warb AfD-Stadtrat Detlef Cornelius am 16. April 2015 besonnen und umsichtig für einen Bürgerentscheid zum Thema verkaufsoffene Sonntage.

Dienstag, 21 April 2015 21:22

Dresden ist Zukunftsstadt 2030+

in Politik

Dresden – Schon jetzt gibt es in Dresden eine große Zahl an Initiativen, die sich Gedanken über das Stadtleben in naher und ferner Zukunft machen und Projekte wie OpenSpaces und CoWorking-Plätze gestartet haben. Da solche innovativen Visionen allerdings nur selten stadt- oder gar landesweite Aufmerksamkeit bekommen und ihre Wirkung daher sehr begrenzt ist, haben sich Vertreter der Landeshauptstadt mit Experten vom Leibniz-Institut für ökologische Raumentwicklung, dem Medienzentrum der TU Dresden, dem Umweltzentrum Dresden e.V. und anderen Institutionen und Verbänden zusammengesetzt, um eine Bewerbung Dresdens für den Wettbewerb Zukunftsstadt 2030+ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) zu erarbeiten.

Dresden – Die NPD verzichtet auf einen eigenen Kandidaten zur Oberbürgermeisterwahl in Dresden und ruft stattdessen zur Wahl der Pegida-Kandidatin Tatjana Festerling auf. In einer am Montag veröffentlichen Erklärung des Kreisvorstandes der Partei heißt es dazu, Festerling habe gute Chancen, „mit einem achtbaren Ergebnis der etablierten Politik einen ordentlichen Denkzettel zu verpassen“. Gleichzeitig forderten die Rechten die AfD auf, ihren Kandidaten Stefan Vogel zurückzuziehen, um für die Pegida-Kandidatin „eine möglichst breite Unterstützung aus dem patriotisch-konservativen Spektrum zu erreichen“.

Seite 52 von 54

TEAM