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Dresden - Die Geschichte der Galopprennbahn reicht bis ins ausgehende 19. Jahrhundert, als Walter von Treskow 1890 den Dresdener Rennverein begründete. Seit 1891 finden in Dresden-Seidnitz Pferderennen statt. Am 13. Mai 2018 besteht zwischen 10.00 und 16.00 Uhr Gelegenheit, das Areal mit der denkmalgeschützten Holztribüne in geführten Rundgängen oder ganz individuell zu erkunden.Treffpunkt wäre jeweils 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr vor dem historischen Waagegebäude, Ansprechpartner ist Peter Werner.

Dresden - Vorab: Ihr Körnerdenkmal wird den Dresdnern auch künftig erhalten bleiben. Wer angesichts des provokanten Mottos „Lobpreisung eines chauvinistischen Romantikers? Das Denkmal für Theodor Körner am Georgplatz“ Schlimmes befürchtet hatte, kann aufatmen. Auch wenn, im Zuge des geplanten Rathausneubaus am benachbarten Ferdinandplatz, die 1871 von Ernst Hähnel geschaffene Monumentalskulptur einen neuen Standort finden muß, ging es am 2. Mai im Neustädter Kügelgenhaus für zwei Stunden vielmehr darum, Blickwinkel aufzuzeigen und in offener Diskussion zu erörtern, in welchen Kontexten die Stadtgesellschaft künftig mit besagtem Denkmal umgehen sollte. Der örtliche Rahmen hätte nicht passender sein können: Im Barockhaus „Gottessegen“, dem berühmten früheren Wohnhaus des Malers Georg von Kügelgen, ist seit 1981 das Museum für Frühromantik eingerichtet, in dessen Ausstellung auch Uniformteile und Waffen aus dem persönlichem Besitz Theodor Körners zu bewundern sind.

Dresden – In Tiflis geboren, begann Alexander Reitenbach im Alter von 6 Jahren mit Klavierunterricht am Georgischen Staatsmusikgymnasium für Hochbegabte. Später studierte der angehende Künstler in der Tradition der „Russischen Schule“ bei Prof. Oleg Massenberg an der Musikhochschule Stuttgart. Nach Masterabschluß und Konzertexamen setzte Reitenbach seine musikalische Ausbildung bei Prof. Günter Reinhold in Karlsruhe fort.Konzerteinladungen und Engagements führten den Pianisten in mehrere Länder Europas und Asiens.

Dresden – Mehr als „nur“ Trödel gibt es am kommenden Wochenende, auf dem Flohmarkt am Haus der Presse in der Landeshauptstadt. Unter dem Motto „Künstler- und Handwerkertag“ dürfen sich besonders Hobbykünstler angesprochen fühlen und ihre Kreationen aus Holz, Papier, Metall, Ton oder Textil einem in Wochenendstimmung heranwallenden Publikum zum Kauf anbieten. Professionelle Werke sieht man dagegen im Foyer der „Sächsischen Zeitung“ am Sonnabend, beim mittlerweile 8. Kunstmarkt von 10.00 bis 18.00 Uhr.

Dresden – Kein Monat erfreut sich so der Gunst der Menschen, zu keiner Zeit ist der Jubel so fröhlich wie im Mai, dem schönen Wonnemonat. Die Herrlichkeiten der erwachten Natur, aufkommende Sommerfreude und Dankbarkeit, all dessen teilhaftig zu sein – wer kann sich diesem Glück entziehen?

Donnerstag, 26 April 2018 14:04

„Linda“ aus Kandel bei PEGIDA

in Politik

Dresden – Montagabend, 23. April 2018, 143. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Heute steht „Linda“ vom Bündnis „Kandel ist überall“ auf dem Sprecherwagen. Die der AfD nahestehende Gruppe war entstanden, nachdem im Dezember 2017 in Kandel (Rheinland Pfalz) ein afghanischer Flüchtling seine deutsche Freundin erstochen hatte. Übermäßige Zurückhaltung ist „Lindas“ Sache nicht, und so heizt sie den zahlreich auf dem Neumarkt Versammelten kräftig ein. Schon 2015 habe sie einmal in Dresden gesprochen, damals noch mit dem (2017 verstorbenen) Journalisten Udo Ulfkotte, der „Unglaubliches für dieses Land getan“ und dafür einen „sehr hohen Preis bezahlt“ habe. Dann kommt die Rednerin zu ihrem Hauptthema, dem „Bürgerkrieg in unseren Städten“.

Dresden – In der Äußeren Neustadt, Dresdens buntem Szeneviertel, gibt es die „Alte Fabrik“. Im Hinterhof der Prießnitzstraße 48 hat sich seit 1989 ein „Ort für genreübergreifende Kunst und neue Musik“ entwickelt, in dessen Herzkammer - einer ehemaligen Schokoladenfabrik und Wäscherei - Konzerte und Ausstellungen stattfinden. „Das Große im Kleinen“, könne man hier finden, meint Daniel Kindlimann, der als Vertreter der Eigentümergemeinschaft die anwesenden Gäste mit Schweizer Charme begrüßt. In der Tat: Wer möchte, kann Großartiges entdecken, an diesem Abend auf dem urwüchsigen Areal eines sich als „Freiraum“ verstehenden Gesamtkunstwerks. „Die klassisch-romantische Maltradition“, verheißt der Titel einer neuen Ausstellung mit Bildern von Richard Miller, Alwina Heinz und Walter Battisti, deren Vernissage eben beginnt.

Dresden – 16. April 2018, ein verregneter Montagabend auf dem Altmarkt, 142. PEGIDA in der Landeshauptstadt. „Für Frieden und Völkerverständigung“ lautet das Motto, denn wenige Tage zuvor hatten die USA, England und Frankreich syrische Ziele mit Raketen beschossen. Nachdem die sächsische AfD die „Friedensdemonstration“ ebenfalls beworben hatte, stehen neben Taufkirch und Bachmann auch mehrere AfD-Parlamentarier auf dem Sprecherwagen: Andre Wendt (MdL), Karten Hilse (MdB) und Ulrich Oehme (MdB). Letzterer, ein 1960 in Bischofswerda geborener Diplomingenieur, ist Mitglied des Bundesvorstandes der Christen seiner Partei (ChrAfD) und des sächsischen Landesvorstandes. Erst im März war er mit einer Gruppe in den Irak gereist, um sich vor Ort ein Bild über die Lage der vom IS verfolgten Christen und Jesiden zu verschaffen.

 

Dresden - Eine Idee, 28 Dresdner, 6 Wochen Bauzeit; 500 Kilo schwer und 5 Meter hoch – das ist das „Trojanische Pferd“ des Vereins „Pro Mitsprache e. V.“ um den Hausmeister und Politaktivisten Rene Jahn. Vom Freitag (13.4.) bis zum Montag (16.4.) reckte sich die Styropor-Monumentalplastik vor dem Kulturpalast gen Himmel, avancierte in jenen Tagen, so die Veranstalter, zum „Gesprächsthema Nr. 1“ in der Landeshauptstadt. Der Mythos des hölzernen Pferdes, mit dem die antiken Griechen, in einer Kriegslist und gegen den Rat von Kassandra und Laokoon, die Trojaner bezwangen, schien den Initiatoren eine bildhafte Parallele zu einer als „besorgniserregend“ empfundenen Gegenwart. König Priamos habe die Trojaner („Wir wollen das nicht!“) einst ungehört übergangen, sich für das „Geschenk“ entschieden und damit den Untergang Trojas heraufbeschworen. Im Gegensatz zur Sage verlangten die Bürger heute jedoch, mitzubestimmen und einer Entwicklung entgegentreten, die, so die Botschaft auf einem Handzettel, „unser Land, unsere Tradition und unsere Kultur“ zu zerstören drohe.

Samstag, 14 April 2018 13:33

Dresdner Brunnensaison startet

Dresden – Nach und nach gehen sie wieder in Betrieb: Dresdens Brunnen und Wasserspiele. Um die 300 solcher Anlagen bietet Sachsens Landeshauptstadt einer dankbaren Bürgerschaft und ihren Gästen. Auch am Neustädter Albertplatz ergießt sich glitzerndes Nass von neuem in Dresdens vielleicht schönste Brunnenanlage. „Stille Wasser“ und „Stürmische Wogen“ heißen die von Robert Diez 1894 errichteten Zwillingsbrunnen.

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