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Leipzig - Hartes Durchgreifen bei Drogenkriminalität ist zwingend erforderlich, um den zunehmenden, mit Drogenhandel im Zusammenhang stehenden, Raub- und Körperverletzungsdelikten in Leipzig Einhalt zu gebieten. „Der Vorstoß der Jusos lieber auf städtische Drogenkonsumräume zu setzen und ja nicht hart durchzugreifen, ist dabei völlig verfehlt“, so der JU Kreisvorsitzende Rainer Burgold. „Die Kriminalität der Dealer und der Beschaffungsdruck der Konsumenten würde dadurch nicht weniger. Vielmehr sehen wir in der Einrichtung von Drogenkonsumräumen im öffentlichen Raum das Risiko, dass die Gefahren des Drogenkonsums verharmlost werden.“

Dresden – Die Jungliberale Aktion Sachsen (JuliA) hat sich am Montag anlässlich des Internationalen Tages gegen Drogenmissbrauch erneut für eine Entkriminalisierung des Konsums von illegalen Rauschmitteln ausgesprochen. „Den Konsum von Drogen als Verbrechen anzusehen, halten wir für falsch. Deutschland sollte seine Drogenpolitik reformieren und sich zum Beispiel am portugiesischen Modell orientieren“, so JuliA-Chef Philipp Hartewig.

Dresden – Am Montag fand im Sozialausschuss des Sächsischen Landtags eine Anhörung zum aktuellen drogenpolitischen Vorstoß der Linksfraktion statt. Die LINKE fordert, den Kommunen freie Hand bei der Einrichtung sogenannter Drogenkonsumräume – auch „Fixerstuben“ genannt – zu lassen, um Süchtigen einen risikoärmeren Konsum von Rauschgift zu ermöglichen. Das Betäubungsmittelgesetz räumt den Ländern den Betreib solcher Einrichtungen unter bestimmten Voraussetzungen ein. Drogenkonsumräume gibt es derzeit in den Bundesländern Berlin, Hamburg, Hessen, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und dem Saarland.

Dresden – In den sozialen Netzwerken ergießt sich Häme über die frühere Grünen-Landeschefin Antje Hermenau, die am 21. August 2016 gegen 6 Uhr morgens Opfer eines Einbruchs wurde. Der Täter rüttelte am Fenster ihres Wohnhauses in der Dresdner Neustadt, während sie und ihr 10-jähriger Sohn noch im Bett lagen. Dann drang er in die Wohnung der alleinerziehenden Mutter ein und stahl unter anderem Schmuck und ein Portemonnaie mit 150 Euro Bargeld. Zwei Wochen später wurde der Täter Mohammed J., ein 25-jähriger abgelehnter Asylbewerber aus Tunesien, bei einem weiteren Einbruch auf frischer Tat ertappt.

Chemnitz – Der Prozess gegen den „Macheten-Mann“ von Freiberg vor dem Landgericht Chemnitz geht in die entscheidende Runde. Angeklagt ist der 24-jährige Tunesier Fehri A., der im September 2015 Angestellte eines Netto-Supermarktes an der Chemnitzer Straße in Freiberg mit einer Machete bedroht haben soll. Beteiligt war Ermittlerkreisen zufolge auch ein 27-jähriger Libyer, der nur kurze Zeit später wieder im Laden auftauchte, rausgeschmissen wurde, gegenüber den Angestellten eine Kopfabschneider-Geste zeigte und auf dem Parkplatz sogar ein Messer zückte. Beide Asylbewerber waren von einem Ladendetektiv beim Diebstahl erwischt worden.

Samstag, 24 September 2016 01:02

Meißen atmet auf: Youssef T. kommt nicht

Meißen – Die Bürger im Landkreis Meißen können aufatmen. In jeder Gemeinde mit Unterbringungsmöglichkeiten für sogenannte UMAs – unbegleitete minderjährige Ausländer – hatte man schon befürchtet, es demnächst mit dem Anführer der Krawalle von Bautzen, dem inzwischen deutschlandweit bekannten Libyer Youssef T. alias „King Abode“, und anderen gewaltaffinen Asylbewerbern zu tun zu bekommen. Nun durchkreuzte das Landratsamt entsprechende Pläne, indem es auf den Mangel an Plätzen verwies. 

Dresden – Angesichts der zunehmenden Kriminalität in der Dresdner Neustadt ist Innenminister Markus Ulbig (CDU) der Kragen geplatzt. In der Alaunstraße werden Drogen vertickt, Raub und Diebstahl sind an der Tagesordnung, in der Diskothek „Downtown“ gab es vor wenigen Tagen gewalttätige Auseinandersetzungen, bei denen eine Polizistin schwer verletzt wurde. Laut Sicherheitsbehörden sind es vor allem Nordafrikaner, die Dresdens Szeneviertel unsicher machen.

Dresden – Am 13. September vor 130 Jahren wurde Amelie Hedwig „Melli“ Beese in Laubegast bei Dresden geboren. Als einzige Tochter – unter den vier Kindern des Architekten Karl Richard Beese – genoss das begabte Mädchen mit den braunen Augen und braunem Haar eine unbeschwerte Kindheit und brillierte schon in der Schule mit außergewöhnlichen Leistungen. Um Künstlerin zu werden, studierte sie von 1906 bis 1909 an der Königlichen Akademie in Stockholm Bildhauerei und unterhielt eigene Ateliers in München und Dresden.

Chemnitz – Die Antwort von Innenminister Markus Ulbig (CDU) auf eine Anfrage des grünen Landtagsabgeordneten Volkmar Zschocke zur Kriminalität im Chemnitzer Stadthallenpark hat das politische Dresden aufgeschreckt. 35 Seiten lang ist die Liste, die Ulbigs Ministerium mitschickte, aus ihr geht hervor, dass im Vergleich zu 2013 ein Anstieg der Kriminalität um über 20 Prozent zu verzeichnen ist.

Donnerstag, 01 September 2016 21:54

Dresden: Drogenrazzia am Wiener Platz

Dresden – Die Dresdner Polizei hat am Dienstag mit 44 Beamten eine Drogen-Razzia am Wiener Platz durchgeführt. Das Areal vor dem Hauptbahnhof gilt als Umschlagplatz für Rauschgift jeglicher Art. Auch diesmal wurden die Beamten im Rahmen einer Kontrolle von etwa 25 Personen fündig: Sichergestellt werden konnten rund 20 Gramm Haschisch und mehrere Ecstasy-Tabletten.

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