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Zittau – Es ist wieder still geworden, um Zittaus größtes Gebäude, die 1868/69 unter Leitung des Stadtbaumeisters Emil Trummler errichtete 102er-Kaserne. So freut sich der interessierte Beobachter einstweilen an Meldungen über den sympathischen Falkennachwuchs, der das dritte Jahr in Folge in dem traditionsreichen Bau das Licht der Welt erblickt. Und doch grenzt es an ein Wunder, daß die Kaserne mit ihren 200 Räumen und 12 000 m² Nutzfläche zwischen Stadtzentrum und Südvorstadt bis heute den Zeitläuften trotzt, der geplante Abriß in letzter Stunde verhindert werden konnte. Nachdem Notsicherungs- und Sanierungsarbeiten neue Perspektiven zu eröffnen schienen, standen Mitte 2017 immerhin 3,9 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesbauministerium im Raum, rückte ein Erfolg in greifbare Nähe.

Zittau – Am 10. September 2017 öffnet die Zittauer Mandaukaserne ihre Tore – zum Tag des offenen Denkmals in der Neißestadt. Seit 24 Jahren gibt es diese schöne Tradition, werden - an einem Sonntag im September – sonst verschlossene Denkmale für Interessenten zugänglich gemacht. „Macht und Pracht“ lautet das diesjährige Motto, mit dem die Deutsche Stiftung Denkmalschutz bundesweit für die Bedeutung kulturellen Erbes sensibilisiert. Apropos: Wäre es nicht großartig, wenn engagierte Investoren, bürgerschaftliche Initiativen und aufgeschlossene Politiker eines Tages über die „Macht“, das heißt, ein passendes Konzept und Mittel es verwirklichen, verfügten, um die alte Pracht von Zittaus größtem Gebäude wieder auferstehen zu lassen?

Zittau – Allen Skeptikern zum Trotz: Am 11. September 2016 öffnet die Zittauer Mandaukaserne ihre Pforten – zum Tag des offenen Denkmals in der Neißestadt. Seit 23 Jahren gibt es diese gute Institution, werden – immer am zweiten Sonntag im September – historische Bauten, die eigentlich nicht zugänglich sind, für das interessierte Publikum geöffnet. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz sensibilisiert damit bundesweit für die Bedeutung kulturellen Erbes, und es ist eine schöne Fügung, dass 2016 ausgerechnet die bereits totgesagte Mandaukaserne auf der Liste der begehbaren Denkmale im Kreis Görlitz zu finden ist.

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