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sachsen-depesche.de

Montag, 26 Februar 2018 23:53

Bischofswerda: Museologe gesucht!

Bischofswerda – Seit 1969 hat die Kreisstadt am Rande der Oberlausitz kein eigentliches Stadtmuseum mehr, wohl aber Museumsgüter, die der Aufarbeitung und Ausstellung harren. Betreut werden diese von der Sammelstiftung der Stadt Bischofswerda, deren Schwerpunkte auf dem Gebiet der Heimatpflege, Kunst, Kultur- und Jugendarbeit liegen. Die städtische Carl-Lohse-Galerie widmet sich seit 1993 dem Werk des Künstlers Carl Lohse (1895-1965), der nach dem Ersten Weltkrieg nach Bischofswerda kam und hier sein expressionistischen Frühwerk schuf. Von 1929 bis zu seinem Tode lebte und arbeitete der gebürtige Hamburger in der Stadt, hier fand er seine letzte Ruhe. Außerdem verwahrt und inventarisiert die Galerie in der Dresdener Straße 1 sämtliche städtischen Museumsgüter. Im Verbund mit dem Museums- und Geschichtsverein Bischofswerda e. V. wird der ständig wachsende Bestand gepflegt und teilweise auch in den Ausstellungsräumen präsentiert.

Dienstag, 17 Januar 2017 18:38

Das Dresdner Blockhaus

Dresden – Am Neustädter Markt, wenige Meter vom „Goldenen Reiter“ entfernt, steht am Kopf der Augustusbrücke das sogenannte Blockhaus – die ehemalige Neustädter Wache. Zacharias Longuelune (1669-1748), Oberlandbaumeister am sächsischen Hof, hat den Bau errichtet. Ursprünglich sahen die Entwürfe vis-á-vis ein weiteres Wachhaus vor, beide sollten auf ihren Dächern Denkmäler zur Verherrlichung Augusts des Starken tragen. Die Grundsteinlegung erfolgte 1732, doch nach dem Tod des Kurfürst-Königs (1733) verzögerten sich die Arbeiten. Realisiert wurde ein eingeschossiger, quadratischer Bau mit je fünf Achsen im Stile des französischen Barocks. Eine geschmückte Balustrade schloss das in Sandstein ausgeführte Gebäude ab.

Dienstag, 27 September 2016 20:31

Der Mosaikbrunnen im Großen Garten

Dresden – Die Dresdner haben ihren Mosaikbrunnen wieder. Im Großen Garten, unweit der Hauptallee, sprudelt aufs Neue Wasser in das Becken der von Hans Poelzig (1869-1936) entworfenen Brunnenanlage. Die drei ineinandergeschobenen Blütenkelche muten orientalisch an, wofür eine halbe Million farbiger Mosaiksteine sorgen, die auf Betonträgern montiert sind.

Seebüll/Leipzig – Die Nolde-Stiftung im nordfriesischen Seebüll zeigt anlässlich ihres 60-jährigen Bestehens noch bis Ende November eine Ausstellung mit Werken aus Emil Noldes umfangreichem Spätwerk. Für Stiftungsdirektor Christian Ring ist das Alterswerk des berühmten Expressionisten ruhiger, stiller, epischer und romantischer als seine vorherigen Arbeiten. „Es geht um Emotionen und das Zwischenmenschliche, und die Farben werden intensiver“, so der Kunsthistoriker. Die Ausstellung im früheren Wohnhaus des Künstlers zeigt insgesamt 178 Exponate, darunter 50 Gemälde, 87 Aquarelle sowie verschiedene Zeichnungen und Grafiken.

Berlin - Vor 100 Jahren, am 4. März 2016, kehrte der Kriegsfreiwillige Franz Marc, Leutnant der Landwehr, von einem Erkundungsritt östlich von Verdun nicht zurück, er war von einem Granatsplitter getroffen worden. 36jährig war damit der zweite der beiden größten deutschen Expressionisten gestorben, bereits im September 1914 war sein naher Freund August Macke gefallen. Ob diese beiden Großen nun Frühvollendete waren oder Unvollendete blieben? Es deutet eher auf letzteres hin.

Montag, 01 Juni 2015 23:23

Franz Kafka in Leipzig

Leipzig – Der Name Franz Kafkas ist unweigerlich mit seiner Heimatstadt Prag verbunden. Dass es auch einen bedeutenden Bezug des Schriftstellers zu Leipzig gibt, verdeutlicht eine Kabinettausstellung, die noch bis zum 6. September im Buch- und Schriftmuseum der Deutschen Nationalbibliothek zu sehen ist. „Kafka im Künstlerbuch“ zeigt nahezu 40 Exponate aus 100 Jahren, darunter neben bibliophilen Ausgaben auch Comic-Zeichnungen, einzelne Illustrationen, Radierungen oder typografische Arbeiten.

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