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Sonntag, 18 November 2018 19:48

Rolf Hoppe (1930-2018)

Dresden - Rolf Hoppe ist tot. Am 14. November 2018 ist der Schauspieler im Kreis seiner Familie in Dresden gestorben. Was bleibt, ist ein gewaltiges Werk, darunter legendär gewordene Filme und ein dankbares Publikum, das den außergewöhnlichen Künstler liebte. Am 6. Dezember 1930 im thüringischen Ellrich geboren, ist Hoppe seit 1963 in mehr als 400 Film- und Bühnenrollen aufgetreten. Nicht zuletzt war es darunter gerade der Bösewicht par excellence - „Bashan“ in den DEFA-Indianerfilmen der 60er und 70er Jahre, „Hermann Göring“ im Oskar-prämierten „Mephisto“ Istvan Szabos (1981), der die Zuschauer besonders zu faszinieren wußte.

Wiesbaden – Millionen von Fernsehzuschauern kennen die US-Schauspielerin Leah Remini als Ehefrau des tollpatschigen, aber liebenswürdigen Paketboten Doug Heffernan (Kevin James) in der beliebten Sitcom „King of Queens“. Was viele Fans der Serie bei Erstausstrahlung Ende der neunziger Jahre nicht wussten: Remini war überzeugtes Mitglied der „Scientology Church“ und hatte der Organisation über zwanzig Jahre lang Dollar-Beträge in insgesamt zweistelliger Millionenhöhe gespendet. Erst Mitte 2013 schaffte sie den Absprung, kehrte den Scientologen den Rücken und hat ein Buch über ihre Zeit in der „Church“ geschrieben, das beim Münchner mvg Verlag in deutscher Übersetzung erschienen ist.

Leipzig – Mit der Verfilmung von Kafkas Erzählung „Der Bau“ ist derzeit ein ganz besonderer cineastischer Leckerbissen zu sehen – jedoch leider nur in wenigen Programmkinos. Die Rezensentin musste den Weg von Leipzig – auch nicht gerade ein Kuhdorf – nach Dresden auf sich nehmen, da die dortige „Schauburg“ das einzige Lichtspielhaus in Sachsen ist, das den Streifen zeigt. Nicht nur angesichts der Tatsache, dass Alexander Freydanks düstere Kafka-Adaption mit Geldern aus mehreren Filmförderungstöpfen gesponsert wurde, ein Unding!

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