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Zittau – Es ist wieder still geworden, um Zittaus größtes Gebäude, die 1868/69 unter Leitung des Stadtbaumeisters Emil Trummler errichtete 102er-Kaserne. So freut sich der interessierte Beobachter einstweilen an Meldungen über den sympathischen Falkennachwuchs, der das dritte Jahr in Folge in dem traditionsreichen Bau das Licht der Welt erblickt. Und doch grenzt es an ein Wunder, daß die Kaserne mit ihren 200 Räumen und 12 000 m² Nutzfläche zwischen Stadtzentrum und Südvorstadt bis heute den Zeitläuften trotzt, der geplante Abriß in letzter Stunde verhindert werden konnte. Nachdem Notsicherungs- und Sanierungsarbeiten neue Perspektiven zu eröffnen schienen, standen Mitte 2017 immerhin 3,9 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesbauministerium im Raum, rückte ein Erfolg in greifbare Nähe.

Zittau – Die Mandaukaserne in Zittau bleibt ein Politikum. Nachdem 2015 ein Abriß verhindert werden konnte, brachten Notsicherungsmaßnahmen und die Aussicht auf vier Millionen Euro Fördermittel neuen Schwung in die Rettungsaktivitäten. Dann die Ernüchterung und Vorbehalte auf allen Seiten (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/interview/thomas-göttsberger-„alle-beteiligten-sind-aufgerufen,-für-zittau-und-die-mandaukaserne-zu-kämpfen“.html). Zuletzt bezeichnete Birgit Kaiser von der Zittauer Stadtentwicklungsgesellschaft das Projekt als „traumtänzerisch“.

Freiberg – Die sächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann hat die Unterstützung des Bundes für mittelsächsische Bergstädte beim Breitbandausbau begrüßt. „Mit den beiden Städten Freiberg und Sayda, erhalten die ersten mittelsächsischen Kommunen ihre Investitionsbescheide aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau“, so die CDU-Politikerin, die auch Mitglied im Ausschuss für Verkehr und Digitale Infrastruktur des Bundestages ist.

Dresden – Bereits im Februar 2016 hatte der Sächsische Landtag auf Antrag von CDU und SPD beschlossen, dass Sachsen ein selbstorganisiertes Zentrum für Kultur- und Kreativwirtschaft erhält. Nun wurden auch im Kabinett die Weichen für ein solches Zentrum gestellt. Das zuständige Staatsministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr (SMWA) erklärte dazu in dieser Woche, das Projekt mit einer Anschubfinanzierung von 2,5 Millionen Euro unterstützen zu wollen.

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