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Dresden – Am 13. Februar 2019 jährt sich die Zerstörung der sächsischen Landeshauptstadt durch alliierte Bomberverbände zum 74. Mal. Bis heute bleibt der Tag europaweit düsteres Sinnbild jener Katastrophe, bei der Zehntausende starben, unersetzliche Kunstschätze und mehr als 12 000 Gebäude in Trümmer sanken. Wie in den Jahren zuvor, werben aus diesem Anlaß zahlreiche Veranstaltungen verschiedenen Charakters um die Teilnahme der Dresdner Bürgerschaft.

Donnerstag, 07 Februar 2019 17:45

PEGIDA am 4. Februar an der Frauenkirche

in Politik

Dresden - 170. PEGIDA in der Landeshauptsstadt auf dem winterlichen Neumarkt. Nach Eröffnung und „Spaziergang“ steht ein „hochmotivierter“ Lutz Bachmann auf dem Sprecherwagen. Die „Wende zurück zur Bürgerbewegung“ (Sachsen Depesche berichtetete: https://www.sachsen-depesche.de/politik/pegida-jahresauftakt-mit-„zahlenspielen“-von-lutz-bachmann.html) habe neue Kraft gebracht, die sich in folgendem Projekt manifestiere: „Konservativ-patriotischer Aschermittwoch am 6. März in Nentmannsdorf“.

Dresden – 14. Januar 2019, 168. PEGIDA in der Landeshauptsstadt vor der Frauenkirche. Nach Wolfgang Taufkirch und Siegfried Däbritz greift ein Gastredner zum Mikrophon: Christoph Berndt vom Cottbuser Bündnis „Zukunft Heimat“ (der als Listenzweiter für die AfD im Brandenburger Landtagswahlkampf nominiert wurde). Berndt beschwört die Einheit von AfD und Bürgerbewegungen, die allein zum Erfolg führe. „Ei-nig-keit“, skandieren die vielleicht 1500 Pegidianer reflexhaft. Dann steht Lutz Bachmann auf dem Sprecherwagen. 2019 werde für Sachsen ein Jahr großer Entscheidungen und Veränderungen. Viel werde spekuliert, wie PEGIDA sich anläßlich der Landtagswahlen verhalten würde: PEGIDA-Partei? Listenplätze usw. Auch hätten „Spinner“ behauptet, Bachmann und Däbritz würden für den Verfassungsschutz arbeiten (um die AfD kaputtzumachen), oder wären gar „Teil der jüdischen Weltverschwörung“.

Donnerstag, 08 November 2018 10:25

PEGIDA am 5. November an der Frauenkirche

in Politik

Dresden – 162. PEGIDA in der Landeshauptstadt vor zahlreichem Publikum auf dem abendlichen Neumarkt. Lutz Bachmann über den geschassten Verfassungsschutzpräsidenten Maaßen, der nur ausgesprochen habe, was „ohnehin schon jeder mitbekommen hat“. Doch „um weiter in den Spiegel schauen zu können“, müsse Bachmann jetzt die AfD kritisieren. Auch dort hielten „Sprachverbote und Denkregulierungen“ Einzug. In dem Zusammenhang werde auch vor Begrifflichkeiten wie „Umvolkung“ und „Überfremdung“ gewarnt, deren Realität jedoch nicht zu leugnen sei. - Damit spielt Bachmann auf ein von der AfD selbst in Auftrag gegebenes Gutachten und jene interne Arbeitsgruppe an, die gerade eine „Handreichung“ für die Mitgliederbasis erarbeitet hat, um eine Beobachtung durch das Bundesamt für Verfassungsschutz zu vermeiden.

Dienstag, 23 Oktober 2018 18:59

4. PEGIDA-Jahrestag an der Frauenkirche

in Politik

Dresden – „Vier Jahre Widerstand auf der Straße“ (Wolfgang Taufkirch) - hieß es am 21. Oktober 2018 auf dem Neumarkt, wo die PEGIDA vor zahlreichem Publikum „aus Sachsen, Deutschland und Europa“ ihre Jubiläumsveranstaltung zelebrierte. Auf der Liste der Gastredner standen u. a. Michael Stürzenberger, Tommy Robinson (Stephen Yaxley-Lennon), Christoph Berndt aus Cottbus und mit Filip Dewinter vom Vlaams Belang (VB) auch ein namhafter europäischer Politiker.

Mittwoch, 26 September 2018 14:03

PEGIDA am 24. September auf dem Neumarkt

in Politik

Dresden - 157. PEGIDA in der Landeshauptstadt. An der Frauenkirche ist man zur patriotischen Sprachtherapie zusammengekommen, um mit Textbausteinen von Wolfgang Taufkirch, Lutz Bachmann und Siegfried Däbritz die Dämonen einer Politik der offenen Grenzen zu bannen. Politisch schmale Kost und Durchhalteparolen („Dranbleiben!“), die mit inbrünstigen Widerstands- und Merkel-muß-weg-Rufen erwidert werden, können nicht darüber hinwegtäuschen, daß die Islamkritiker ihre besten Zeiten hinter sich haben, konzeptionelles Unvermögen auch nicht durch vierjähriges „Spazierengehen“ aufgewogen werden kann.

Dresden – 155. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Heute gibt es eine emotionale Wutrede von PEGIDA-Vize Siegfried Däbritz. Der stämmige Meißner gilt längst als das eigentliche Gesicht der Islamkritiker und wirkt authentischer als mancher Mitstreiter: Was immer auch der Tathergang in Köthen gewesen sein mag, Fakt sei, jeden Tag würden Menschen „Opfer der Gäste unserer Kanzlerin“. Die Verantwortung dafür liege bei den einzelnen Tätern aber auch der herrschenden Politik. Die „Hauptschuld“ aber trügen all die Bürger des Landes, welche es „versäumt haben, rechtzeitig, vorbeugend und in viel größerer Masse auf der Straße Gesicht zu zeigen“. Viele Menschen würden heute noch leben, wenn die „Straßen und Plätze vollgewesen wären“. Auch „Max Mustermann“ müsse sich „nun endlich auch mal bewegen“, denn er, seine Freunde oder Verwandten, könnten schon „die Nächsten“ sein.

Freitag, 07 September 2018 22:24

PEGIDA am 3. September vor der Frauenkirche

in Politik

Dresden – 154. PEGIDA in der Landeshauptstadt. „Lügenpresse“, ertönt es zu Beginn und mit der Wut von vielleicht 6000 Demonstrationsteilnehmern auf dem Neumarkt. Immer wieder Chemnitz, die Meldungen überschlagen sich. Seit dem gewaltsamen Tod des 35-jährigen Familienvaters Daniel H. in der Nacht zum 27. August kommt die Republik nicht zur Ruhe, scheint es, als ob manche Politiker und Medien es gerade darauf anlegten, die Stimmung weiter anzuheizen. Nachdem die Chemnitzer ihr Entsetzen auf der Straße zum Ausdruck brachten, gaben gerade jene, rasch als „Ausschreitungen“ und „Menschenjagden“ bezeichneten Demonstrationen den Anstoß, um den Freistaat unter Generalverdacht zu stellen und einen neuerlichen „Kampf gegen Rechts“ zu entfesseln, der alles Bisherige in den Schatten stellt.

Dresden – Noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunders hielt die Fachwelt Franz Hogenbergs Dresden-Kupferstich in Georg Brauns Städtebuch „Civitates orbis terrarum“ (1572) für die älteste erhaltene Ansicht Dresdens. Zwei frühere Prospekte von 1529 und 1547 fanden noch um 1800 Erwähnung; und wenn überhaupt jemals existent, galten sie schon damals als verlorengegangen. Im Jahre 1906 erschien in den Dresdner Geschichtsblättern ein Beitrag des Ratsarchivars Otto Richter (1852-1922), worin diese bisherige Auffassung revidiert und der Blick auf den Maler Hendrick (Heinrich) van Cleef (Henricus a Cleve) gelenkt wurde. Richter verwies zunächst auf einen Eintrag im „Verzeichnis der Landkarten und vornehmsten topographischen Blätter der Sächsischen Lande“ (Meißen 1796) des kurfürstlichen Oberbibliothekars Johann Christian Adelung.

Dresden – 149. PEGIDA in der Landeshauptstadt bei sommerlichem Wetter auf dem Neumarkt. Es sei eine Genugtuung zu sehen, wie die “Altparteien“ gegenwärtig Themen aufgriffen, für die man lange „diffamiert und bedroht“ worden sei, beginnt Wolfgang Taufkirch seinen Vortrag. Und es habe sich gelohnt, „auf die Straße zu gehen“. Hingegen falle die Bilanz der Groko in Berlin ernüchternd aus. Innerhalb der EU nehme Deutschland fast 60 Prozent aller Asylbewerber auf. Erst am vergangenen Donnerstag habe Kanzlerin Merkel Jordanien einen Kredit von 87 Millionen Euro zugesagt und behauptet, Deutschland sei „offen für Zuwanderung“. Dabei habe sie „ihrem Volk schwersten Schaden zugefügt“ und dafür gesorgt, „daß unser Land von fremden und ungebildeteten Kulturen geradezu überrannt“ worden sei. Ein „beispielloses Staatsversagen zu Lasten der Bürger“.

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