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Dresden – In der Nacht zum 14. April 2018 bombardierten die USA, Frankreich und Großbritannien ausgesuchte Ziele in Syrien, die mit dem Chemiewaffenprogramm des Landes in Verbindung stehen sollen. Während Bundeskanzlerin Merkel den Militäreinsatz als „erforderlich und angemessen“ bezeichnet, droht Moskau mit Konsequenzen. Auch der frühere Generalinspekteur der Bundeswehr, Harald Kujat, sieht in den Luftschlägen eine „völkerrechtswidrige Aggression“, was eine politische Lösung des Konfliktes eher erschwere. Unser Interviewpartner Dr. Maximilian Krah hat in den USA studiert, ist aber auch regelmäßig Gesprächspartner im russischen Nachrichtensender RT International. SACHSEN DEPESCHE hat ihn zu den aktuellen Entwicklungen befragt.

München – Experten gehen davon aus, dass die internationale Volatilität 2017 wegen der tiefgreifenden politischen und wirtschaftlichen Veränderungen (Brexit, Zinspolitik, geopolitische Neuformierung nach dem Wahlsieg Trumps in den USA, Präsidentschaftswahl in Frankreich, Bankenkrise in Italien etc.) weiter zunehmen wird. Zu erwarten ist, dass institutionelle Investoren vor diesem Hintergrund ihre Portfolios neu strukturieren und künftig verstärkt auf Alternative Investmentfonds (AIF) zurückgreifen werden.

Dresden – Vor kurzem veröffentlichte HESSEN DEPESCHE eine sehr ausführliche Besprechung des im Dezember letzten Jahres erschienenen Buches „Russland und die neue Vernetzung Eurasiens“ von F. William Engdahl, verfasst von Enno-Martin Cramer (http://www.hessen-depesche.de/politik/f-william-engdahl-„russland-und-die-neue-vernetzung-eurasiens“.html). So gut der Rezensent die Standpunkte der Autors zweifelsohne erfasst hat, so deutlich wird doch an mehreren Stellen, dass er dessen Ansicht eines „verdeckten Feldzuges“ der USA gegen geopolitische Kontrahenten wie Russland und China nicht folgen mag oder zumindest stark anzweifelt.

Dresden – In unseren Medien sind die Rollen klar verteilt: Russland unter Putin ist ein außenpolitischer Aggressor und unterdrückt im Innern gesellschaftliche Minderheiten und die politische Opposition, während der Westen als Hort von Freiheit und Demokratie solchem Treiben mit moralischem Recht entgegentritt. Gegen dieses gängige Bild erhebt der Anthropologe, Publizist und Dokumentarfilmer Dimitrios Kisoudis in seinem kürzlich erschienenen Buch „Goldgrund Eurasien“ deutlichen Widerspruch – und bietet eine ganz andere Interpretation an.

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