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Theobald von Oer (1807–1885) machte in Dresden als Historienmaler, Illustrator und Radierer Karriere. Zu seinen Auftraggebern zählte der sächsische Kammerherr Rudolph Carl von Finck (1837–1901), Besitzer von Schloss Nöthnitz. Ganz im Sinne des Reichsgrafen Heinrich von Bünau (1697–1762) sollte Nöthnitz wieder zu einem Mittelpunkt geistigen Lebens werden. Zur Bibliothek des Kammerherrn zählten "Winckelmanns Briefe an seine Freunde", herausgegeben von dem kurfürstlichen Bibliothekar Karl Wilhelm Daßdorf (1750–1812). Um Johann Winckelmann und dem legendären Nöthnitzer Kreis ein Denkmal zu setzen, entstand 1874 Oers fiktives Gemälde „Winckelmann im Kreise der Gelehrten in der Nöthnitzer Bibliothek“.

Kamenz – Nachtschwärmer aufgepaßt! Bereits zum 10. Mal findet am Sonnabend, dem 26. Mai, die Nacht der Kamenzer Kirchen und Museen statt, welche auch 2018 zu später Stunde (18.00-24.00 Uhr) mit einem vielseitigen Programm aufzuwarten weiß.

Dresden – Am 9. März vor 320 Jahren wurde Friederike Caroline Weißenborn in Reichenbach im Vogtland geboren. Als „Neuberin“ wurde sie berühmt. Mit ihren Reformen und Anregungen gilt die Theaterprinzipalin als Begründerin des modernen Schauspiels und Wegbereiterin des deutschen Nationaltheaters.

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