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Dresden – Hier nun Folge 5 unserer postgeschichtlichen Dokumentation aus dem Jahre 1925 nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922). Abermals vermittelt der Geheime Postrat Karl Thieme einen atmosphärischen Eindruck jener Ära, als Sachsen noch ein Königreich war, wo uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Die ersten Briefkästen gab es an der Elbe seit 1824 und auch die Briefmarke mußte (1840 in England) noch erfunden werden. Bis zum eigenen sächsischen Postwertzeichen, dem legendären „Sachsendreier“, waren es (1830) noch 20 Jahre Zeit. Lesen wir also, wie man sich im Sachsenland dennoch zu behelfen wußte:

Dresden – Nachdem wir vor Wochenfrist mit der ersten Folge postgeschichtlicher Darstellungen nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922) gestartet sind (https://www.sachsen-depesche.de/kultur/zwölf-farbige-bilder-aus-den-tagen-der-kurfürstlichen-und-königlich-sächsischen-post-1770-bis-1865-1.html ), hier nun eine Fortsetzung der 1925 erschienenen Dokumentation. Und wieder versetzt uns der Geheime Postrat Karl Thieme mit einer launigen Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Kurfürstentum war, und uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Diesmal geht es in die Oberlausitz, wo sich bis in unserer Zeit das kleine Volk der Sorben behauptet, dem auch unser „Kursächsischer Postillion von 1780“ anzugehören scheint:

Dresden – 1925 erschien unter genanntem Titel in Dresden die zweite Auflage eines Mäppchens mit 12 Farbreproduktionen von Ölbildern, die einst im Auftrag des (1917 in Großgraupa verstorbenen) Geh. Postrats Karl Thieme entstanden waren. Der sächsische Postrat hatte im Laufe einer über fünfzigjährigen Dienstzeit auch eine Reihe postgeschichtlicher Abbildungen zusammengetragen, nach denen der Maler Gustav Otto Müller (1827-1922) dann jene repräsentative Dokumentation erschuf.

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