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Dresden - Eine Idee, 28 Dresdner, 6 Wochen Bauzeit; 500 Kilo schwer und 5 Meter hoch – das ist das „Trojanische Pferd“ des Vereins „Pro Mitsprache e. V.“ um den Hausmeister und Politaktivisten Rene Jahn. Vom Freitag (13.4.) bis zum Montag (16.4.) reckte sich die Styropor-Monumentalplastik vor dem Kulturpalast gen Himmel, avancierte in jenen Tagen, so die Veranstalter, zum „Gesprächsthema Nr. 1“ in der Landeshauptstadt. Der Mythos des hölzernen Pferdes, mit dem die antiken Griechen, in einer Kriegslist und gegen den Rat von Kassandra und Laokoon, die Trojaner bezwangen, schien den Initiatoren eine bildhafte Parallele zu einer als „besorgniserregend“ empfundenen Gegenwart. König Priamos habe die Trojaner („Wir wollen das nicht!“) einst ungehört übergangen, sich für das „Geschenk“ entschieden und damit den Untergang Trojas heraufbeschworen. Im Gegensatz zur Sage verlangten die Bürger heute jedoch, mitzubestimmen und einer Entwicklung entgegentreten, die, so die Botschaft auf einem Handzettel, „unser Land, unsere Tradition und unsere Kultur“ zu zerstören drohe.

Leipzig – Ginge es nach Juliane Nagel (MdL) und der Linksfraktion im Leipziger Stadtrat, wird es bei der Leipziger Buchmesse im kommenden Jahr ein Teilnahmeverbot für „rechte“ Verlage geben. Zumindest haben die Linkssozialisten am 18. Oktober einen Antrag eingebracht, wonach die Stadt als Gesellschafter der Leipziger Messe GmbH darauf hinzuwirken habe, daß den explizit genannten Verlagen „Antaios“ und „Compact“ künftig keine Teilnahme mehr ermöglicht werden soll. https://www.l-iz.de/politik/leipzig/2017/11/Soll-rechtslastigen-Verlagen-der-Auftritt-auf-der-Leipziger-Buchmesse-versagt-werden-197972

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