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Dresden – 158. PEGIDA am 1. Oktober 2018 in der Landeshauptstadt. Zu Beginn die gewohnten Redebeiträge von Wolfgang Taufkirch und Lutz Bachmann. Beim folgenden „Spaziergang“ durch die Innenstadt treffen in der Prager Straße „Nazischweine“ (O-Ton Antifa) auf „faules Pack“ (O-Ton PEGIDA). Zurück am Wiener Platz kommt PEGIDA-Vize Däbritz abermals auf den UN-Migrationsvertrag (Global Compact for Migration) zu sprechen. Dieses Abkommen baue auf das bestehende humanitäre Völkerrecht auf, insbesondere das Nichtzurückweisungsprinzip aus Art. 33 der Genfer Flüchtlingskonvention, um „die in Marsch gesetzte illegale Migration jetzt zu legalisieren, zu vereinfachen und zu vergrößern.“

Montag, 24 September 2018 12:53

Naziuhren in Glashütte, PEGIDA in Dresden

in Politik

Dresden – 17. September 2018, 156. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Es kommt nicht oft vor, daß bei den Montagsdemonstrationen, wo naturgemäß Anspannung vorherrscht, fröhliches Gelächter zu hören ist. Auslöser ist meist PEGIDA-Vize Siegfried Däbritz, der mit Wortwitz und beißendem Sarkasmus schon manchem Wutbürger die grimmige Miene aufzuhellen wußte. Die Vorlagen dazu liegen auf der Hand und sind den vorangegangenen Tagesereignissen entnommen. So auch heute vor dem Hauptbahnhof, als Däbritz gegen Ende seiner Ausführungen auf die frühere ARD-Journalistin Judith Borowski (49) zu sprechen kommt, die als Chefin der renommierten sächsischen Uhrenfabrik „Nomos Glashütte“ gerade Schlagzeilen macht. Die fesche Blondine zeige sich verunsichert, nachdem Kunden aus aller Welt bei ihr angefragt hätten, ob denn wahrhaftig Nazis an ihren, in Handarbeit gefertigten Luxusuhren beschäftigt gewesen seien.

Dresden - „Mitteldeutschland steht, hier wird kein Milimeter Heimaterde mehr preisgegeben“, eröffnet Wolfgang Taufkirch in Hinblick auf den Politischen Aschermittwoch der AfD in Nenntmannsdorf pathetisch am Wiener Platz. Ob jene Veranstaltung tatsächlich als Gewinn oder Fiasko für die AfD verbucht werden muß, soll dahingestellt sein. Aschermittwoch ist vorbei, und heute geht es z. B. um „Alternative Gewerkschaften“. Auf dem Lautsprecherwagen vorm Hauptbahnhof steht Oliver Hilburger von der Kleingewerkschaft „Zentrum Automobil“. In Kooperation mit „Ein Prozent“ habe man die Kampagne „Werde Betriebsrat“ gestartet, um die Dominanz linker Gewerkschaften in den Betrieben zu brechen. Genau davor hätten die Genossen Angst und verleumden die unliebsame Konkurrenz als „rechtsradikal“. Dagegen kämen Studien zu dem Ergebnis, daß ein Großteil der Angestellten und die Arbeiterschaft eben nicht mehr SPD sondern AfD wählten. „AfD, AfD“, skandiert das Publikum begeistert.

Donnerstag, 18 Mai 2017 02:04

PEGIDA auf Piratenkurs?

Dresden – 15. Mai, 110. Kundgebung, Dresdner Hauptbahnhof. Siegfried Däbritz, der stämmige PEGIDA-Vize, beginnt an diesem Montag mit einer „schlechten Nachricht“. Die „Defend Europe“-Aktion der Identitären Bewegung (IB) im Mittelmeer, die am Wochenende im Hafen von Catania kurzzeitig das NGO-Schiff „Aquarius“ blockiert hatte, müsse unterbrochen werden. Das IB-Motorboot sei „konfisziert“ worden. Dem vorausgegangen waren Vorwürfe eines italienischen Staatsanwaltes, der auch deutschen Hilfsorganisationen den Vorwurf einer Zusammenarbeit mit libyschen Schleppern bei der Flüchtlingsrettung nicht ersparen konnte.

Dienstag, 21 Februar 2017 22:32

„Eure Politik ist Schrott!“

Dresden – Der lautstarke Jubel der PEGIDA-Anhänger auf dem Wiener Platz gilt den Aktivisten der Identitären Bewegung (IB). Jene hatten am Vormittag in einer Überraschungsaktion mittels Hebebühne ein Banner an dem umstrittenen Schrottbus-Monument auf dem Neumarkt befestigt, Motto: „Eure Politik ist Schrott! Keine Interventionskriege, keine Waffenlieferungen = keine Migration“. Diese Räuber-und-Gendarm-Attitüde imponiert den Pegidianern, sind sie selbst doch seit 28 Monaten auf immer gleichen „Spaziergängen“ durch das Dresdner Stadtzentrum unterwegs, die außer missvergnügten Ehefrauen und der Antifa kaum noch jemanden aufregen.

Mittwoch, 28 September 2016 13:11

Vertrauensfragen bei PEGIDA

Dresden – Die Situation am Montag vor dem Dresdner Hauptbahnhof war nicht neu. Bereits drei Monate zuvor hatte PEGIDA-Gründer Lutz Bachmann gleichenorts eine „Vertrauensfrage“ anberaumt. Auch damals eine Reaktion auf schwerwiegende Vorwürfe gegen seine Person, seinen als autoritär empfundenen Führungsstil. Raffiniert hatte er am 20. Juni seine Existenz mit der des gesamten Orga-Teams verknüpft; und ja, wer von den versammelten Pegidianern wollte schon den ganzen Montagszauber einfach so zu Grabe tragen?

Dresden – Tropische Hitze am Montagabend vor dem Dresdner Hauptbahnhof, ansonsten alles wie gehabt. Doch nach dem „Spaziergang“ der vielleicht 4.000 Anhänger von PEGIDA durch die St. Petersburger und Prager Straße gab es noch eine bemerkenswerte Geschichtsstunde: Siegfried Däbritz erinnerte unter dem Jubel des Publikums daran, dass auf den Tag genau vor 333 Jahren, am 12. September 1683, der „letzte Versuch der muslimischen Eroberer, Europa zu stürmen und zu unterwerfen“, vor Wien, der Hauptstadt des römisch-deutschen Reiches, zurückgeschlagen wurde.

Donnerstag, 01 September 2016 21:54

Dresden: Drogenrazzia am Wiener Platz

Dresden – Die Dresdner Polizei hat am Dienstag mit 44 Beamten eine Drogen-Razzia am Wiener Platz durchgeführt. Das Areal vor dem Hauptbahnhof gilt als Umschlagplatz für Rauschgift jeglicher Art. Auch diesmal wurden die Beamten im Rahmen einer Kontrolle von etwa 25 Personen fündig: Sichergestellt werden konnten rund 20 Gramm Haschisch und mehrere Ecstasy-Tabletten.

Dresden – Laut einem aktuellen Ranking von Captain Train ist der Dresdner Hauptbahnhof der schönste Bahnhof Deutschlands. Auf Platz zwei folgt Schwerin, den dritten Platz belegt der Leipziger Hauptbahnhof. Zum schönsten Bahnhof Europas kürte Captain Train den Estação de São Bento im nordportugiesischen Porto. Die Juroren beeindruckte hier vor allem die Vorhalle des Bahnhofs, die mit zahlreichen Azulejos, landestypischen Wandbildern aus bunt bemalten und glasierten Keramikfliesen, verziert ist. Captain Train ist ein 2009 gegründetes Unternehmen mit Sitz in Paris, das Bahnfahrkarten in Deutschland und Europa verkauft und unter anderem mit der Deutschen Bahn kooperiert.

Dresden – Am Dresdner Hauptbahnhof ist es in der Nacht von Montag auf Dienstag zu einer schweren Massenprügelei zwischen 15 bis 20 Nordafrikanern gekommen. Bei den Auseinandersetzungen flogen nicht nur Flaschen und andere Wurfgeschosse, es wurden offenbar auch Stichwaffen eingesetzt. Ein 19-jähriger Marokkaner wurde nach Angaben von Polizeisprecher Thomas Geithner mit mehreren Stichen so schwer verletzt, dass er ins Krankenhaus eingeliefert werden musste. Ein 23-jähriger Tunesier erlitt zudem Handverletzungen.

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