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Dresden - Vorab: Ihr Körnerdenkmal wird den Dresdnern auch künftig erhalten bleiben. Wer angesichts des provokanten Mottos „Lobpreisung eines chauvinistischen Romantikers? Das Denkmal für Theodor Körner am Georgplatz“ Schlimmes befürchtet hatte, kann aufatmen. Auch wenn, im Zuge des geplanten Rathausneubaus am benachbarten Ferdinandplatz, die 1871 von Ernst Hähnel geschaffene Monumentalskulptur einen neuen Standort finden muß, ging es am 2. Mai im Neustädter Kügelgenhaus für zwei Stunden vielmehr darum, Blickwinkel aufzuzeigen und in offener Diskussion zu erörtern, in welchen Kontexten die Stadtgesellschaft künftig mit besagtem Denkmal umgehen sollte. Der örtliche Rahmen hätte nicht passender sein können: Im Barockhaus „Gottessegen“, dem berühmten früheren Wohnhaus des Malers Georg von Kügelgen, ist seit 1981 das Museum für Frühromantik eingerichtet, in dessen Ausstellung auch Uniformteile und Waffen aus dem persönlichem Besitz Theodor Körners zu bewundern sind.

Dresden – Deutschlands vielleicht schönste Markthalle steht in Dresden, zwischen Ritter- und Metzer Straße in der Inneren Neustadt. Als Sandsteinbau im Stil der Neorenaissance, wurde das imposante Gebäude 1899 durch Stadtbaurat Edmund Bräter (1855-1925) auf dem Gelände der abgerissenen Infanterie-Kasernen errichtet. Die damaligen Baukosten betrugen 600 000 Mark. Im Innern überzeugt die zweigeschossige, 86 Meter lange und 30 Meter breite Halle mit stählernen Pfeilern, Treppen und Galerien im schönsten Jugendstil. Großzügige Fensterfronten, besonders aber ein sich über den Scheitel des 17 Meter hohen Raumes erstreckendes Oberlicht, sorgen für natürliche und ausreichende Lichtverhältnisse.

Die zwei steinernen Nymphen eingangs der Dresdner Hauptstraße haben schon viel gesehen: Geschäftige Passanten, Gäste aus aller Herren Länder, vergnügte Striezelmarktbesucher ebenso wie vom Schreck gezeichnete Überlebende der Bombennächte 1945.

Donnerstag, 01 Juni 2017 21:46

Ein Hofbrunnen in der Hauptstraße

Dresden – Dresden zählt zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Neben zahlreichen monumentalen und wertvollen Kunstwerken sind es auch ganz schlichte Anlagen, deren Existenz allein einem praktischen Zweck entspringt, die besonders anrühren und unsere Phantasie beflügeln.

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