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sachsen-depesche.de

München - Die Terrorwelle in Frankreich scheint auch Deutschland einzuholen. Der Vorfall in einem Regionalzug von Treuchtlingen nach Würzburg ähnelt der Tat in Nizza. Ein 17 jähriger Asylbewerber aus Afghanistan attackierte 20 bis 30 Reisende in diesem Zug mit einer Axt und einem Messer. Vier Fahrgäste hätten versucht die Übrigen zu schützen und wurden dabei schwer verletzt. Durch die Notbremse sei der Zug bei Würzburg Heidingsfeld  gestoppt worden und Spezialeinsatzkräfte hätten dann den Angreifer durch Schüsse abgewehrt, wobei der Angreifer getötet worden sei.

Wiesbaden – Der hessische Landtagsabgeordnete Ismail Tipi (CDU) hat die Einführung eines Verschleierungsverbots im Schweizer Kanton Tessin begrüßt. „Belgien, Frankreich, Niederlande und jetzt der Kanton Tessin haben gezeigt, dass so ein Gesetz möglich ist. Burka, Niqab und sonstige Verhüllungsstücke passen nicht zu Deutschland und müssen auch hier bei uns verboten werden“, so der integrationspolitische Sprecher der CDU-Fraktion im Hessischen Landtag am Dienstag.

Dresden – Können 20.000 Flyer eine Moschee der Ahmadiyya-Bewegung in Dresden verhindern? Zumindest dazu beitragen, das glauben wenigstens PEGIDA und die Bürgerbewegung Pax Europa, deren Abgesandter Michael Stürzenberger (51) gestern auf dem Dresdner Altmarkt gegen den geplanten Moscheebau polemisierte.

Dresden – Bei der Reise einer Wirtschaftsdelegation unter Leitung des sächsischen Wirtschaftsministers Martin Dulig (SPD) in den Iran (28. Mai bis 2. Juni) traten nach Medienberichten weibliche Teilnehmer der deutschen Besuchergruppe vor Ort mit Kopftüchern auf. Für die Sprecherin für Gleichstellungs- und Queerpolitik der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Sarah Buddeberg, wurde damit „die Grenze zur Anbiederung eindeutig überschritten“.

Wiesbaden – Die Anzahl der in Europa lebenden Muslime steigt zunehmend, Schätzungen gehen derzeit von etwa 12 Millionen aus, etwa 4,7 Millionen davon wohnen in Deutschland. Durch den Zustrom von Migranten, mit dem sich die Bundesrepublik in den letzten Monaten konfrontiert sah, kam erneut eine hohe Anzahl von Muslimen, etwa aus Syrien, Afghanistan oder dem Irak, zu uns.

Magdeburg – An diesem Wochenende beschließt die Alternative für Deutschland (AfD) in Stuttgart ihr erstes Grundsatzprogramm. Besondere Beachtung fand im Vorfeld des Parteitags die Debatte führender AfD-Politiker über den Islam. Insbesondere die in der „Welt am Sonntag“ geäußerten Ansichten von Beatrix von Storch und Alexander Gauland lösten teils heftige Reaktionen bei den etablierten Parteien, in den Medien und seitens des Zentralrates der Muslime aus. Siehe dazu auch folgenden Beitrag: www.sachsen-depesche.de/politik/afd-beatrix-von-storch-und-alexander-gauland-wollen-strikten-anti-islam-kurs.html.

Dresden – Die Ahmadiyya-Gemeinde hat offenbar den Freistaat Sachsen zum zentralen Operationsgebiet ihres „100-Moscheen-Plans“ auserkoren. Nach dem Moschee-Projekt im Leipziger Stadtteil Gohlis (Baubeginn: September 2016) und den Plänen für eine Moschee mit Minarett in Chemnitz, die vorerst einen Dämpfer erfahren haben (siehe: www.sachsen-depesche.de/regional/chemnitz-ob-barbara-ludwig-spd-gegen-ahmadiyya-moschee-im-lutherviertel.html), hat die umstrittene muslimische Glaubensgemeinschaft nun angekündigt, auch in der Landeshauptstadt Dresden ein islamisches Gotteshaus zu errichten.

München – Die Äußerungen der AfD-Politiker Beatrix von Storch und Alexander Gauland zum Islam sind auf Widerspruch in Politik und gesellschaftlichen Gruppen gestoßen. Besonders heftig fiel die Reaktion des Vorsitzenden des Zentralrates der Muslime, Ayman Mazyek, aus, der die Partei in die Nähe des Nationalsozialismus rückte. Mazyek sagte zur Islam-Kritik der AfD, es sei „das erste Mal seit Hitler-Deutschland, dass es eine Partei gibt, die erneut eine ganze Religionsgemeinschaft diskreditiert und sie existenziell bedroht“.

Chemnitz – Der Ahmadiyya-Gemeinde weht bei ihren Moscheebau-Plänen in Chemnitz Gegenwind von ungewohnter Seite ins Gesicht. Die unter Muslimen umstrittene Glaubensgemeinschaft hatte einen Bauvorantrag für eine Moschee mit Kuppel und Minarett auf einem Grundstück im Lutherviertel nahe der Innenstadt gestellt. Nun erklärte ein Sprecher der Stadt, dass eine solche Moschee nicht den städtebaulichen Zielen der Rathausspitze um Oberbürgermeisterin Barbara Ludwig (SPD) entspreche. Vorgesehen ist, dass die betreffende Fläche symmetrisch mit Wohnhäusern in der derselben Geschosshöhe wie die umliegenden Gebäude bebaut werden solle. Ein entsprechendes bauplanungsrechtliches Verfahren sei bereits eingeleitet worden.

Frankfurt – Die AfD-Spitzenpolitiker Beatrix von Storch und Alexander Gauland haben im Gespräch mit der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (FAS) eine härtere Linie gegenüber dem Islam in Deutschland angekündigt. Nach Ansicht der Europaabgeordneten von Storch ist der Islam „eine politische Ideologie, die mit dem Grundgesetz nicht vereinbar ist“.

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