Login

sachsen-depesche.de

Mittwoch, 06 Dezember 2017 04:37

Zahlenspiele bei PEGIDA auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – Naßkaltes Wetter bei der 132. PEGIDA auf einem mäßig gefüllten Theaterplatz. Wolfgang Taufkirch rechnet mit Bundesinnenminister de Maiziere ab: allein 174.438 Straftaten gingen im vergangenen Jahr auf das Konto der Migranten, zwanzigmal soviel wie links- und rechtsextremistische Gruppen zusammen. Er frage sich, „wieso immer noch soviele Leute in diesem Land an Merkel festhalten.“ Die Kanzlerin sei „empathielos“, treffe sich erst auf Nachfrage mit den Angehörigen der Anschlagsopfer vom Weihnachtsmarkt am Berliner Breitscheidplatz (Dezember 2016). „Merkel-muß-weg“, skandieren die Pegidianer reflexhaft.

Freitag, 01 Dezember 2017 14:23

PEGIDAS 131. auf dem Theaterplatz

in Politik

Dresden – 27. November 2017. Wolfgang Taufkirch („Nur hier auf der Straße werden wir gehört und gesehen“), Michael Stürzenberger („Die FDP ist mittlerweile konservativer und patriotischer als die CDU/CSU“), Lutz Bachmann („Merkel-muss-weg-Marken für Deutschland“) und Siegfried Däbritz („Ich werde keinen dieser eingebunkerten Weihnachtsmärkte besuchen“) - es ist der immergleiche PEGIDA-Abend mit dem obligatorischen „Spaziergang“, den obligatorischen Redebeiträgen, den obligatorischen Merkel-muß-weg-Rufen und dem obligatorischen Antifa-Trupp am Rande.

Mittwoch, 15 November 2017 16:41

Bachmann fordert Todesstrafe für Pädophile

in Politik

Dresden – Kaum Bemerkenswertes von Wolfgang Taufkirch oder Siegfried Däbritz bei herbstlichem Wetter am Wiener Platz. Lediglich PEGIDA-Chef Lutz Bachmann zieht zur Freude seiner Anhänger wieder richtig vom Leder und beweist einmal mehr, daß ihm politische und rechtliche Zusammenhänge entweder unbekannt oder gleichgültig sein dürften.

Donnerstag, 14 September 2017 03:56

„Im Osten wird wieder gekämpft!“

in Politik

Dresden – 125. PEGIDA-Kundgebung auf dem Wiener Platz am Hauptbahnhof. Nach Durchhalteparolen von Taufkirch und Bachmann erfolgt der obligatorische „Spaziergang“ durch die Innenstadt über die St. Petersburger. Auf der Prager Straße geht es retour, treffen Wutbürger auf Antifas, die sich routinemäßig hinter großformatigen Bannern postiert haben. Erbittert versichert man sich wechselseitig heftiger Abneigung, kommt es zu Wortgefechten und Rempeleien. Dann folgt Leyla Bilge, eine Rednerin mit Migrationhintergrund.

Donnerstag, 31 August 2017 04:53

Chor der Gefangenen

in Politik

Dresden - 123. PEGIDA-Veranstaltung bei schönstem Sommerwetter auf dem Dresdner Altmarkt. Einführende Worte von Wolfgang Taufkirch und eine Schweigeminute für die jüngsten Opfer des „Moslem-Terrors“. Sicher, die Bundestagswahlen rücken näher, der Ton wird rauher, nicht nur hier auf dem Platz. Im Anschluß brechen die Pegidianer zum obligatorischen „Spaziergang“ durch die Dresdner Innenstadt auf, geht es in farbenfrohem Gepränge über die Wilsdruffer hin zum Pirnaischen Platz.

 

Dienstag, 14 März 2017 23:28

„Mosaik des Widerstands“

Dresden – „Der Osten der Republik“ sei eine „Festung“, schwört Philipp Stein (25), Vorsitzender der neurechten „Einprozent“-Bewegung, am Montagabend bei PEGIDA sein Publikum ein. „Das Eigene“ habe hier einen besonderen Platz, stelle automatisch „eine Verteidigungsbereitschaft“ her. Balsam auf die Seelen der zahlreich auf dem Altmarkt erschienenen Pegidianer, die mit „Wir bleiben stolz“ antworten. Ein Teil des Volkes sei „aufgewacht“, wachgerüttelt durch „Massen an Fremden“, die nun auch durch Merseburg, Einsiedel, Dresden und Halle marschierten. Die sogenannte Asylkrise wirke dabei als Katalysator, Ziel sei „das Ende der Masseneinwanderung, die Remigration und ein ernstzunehmender politischer Wechsel in diesem Land.“

Dresden – Am Montag bei PEGIDA auf dem winterlichen Dresdner Altmarkt. Der islamistische Berliner Terroranschlag vom 19. Dezember vergangenen Jahres erhitzt die Gemüter. Es sei eine „riesengroße Frechheit gegenüber den Opfern und Angehörigen“, so Siegfried Däbritz, dass es keine offizielle Gedenkfeier gegeben habe. Dagegen liefert das einsetzende Glockengeläut der benachbarten Kreuzkirche den passenden Hintergrund für eine Schweigeminute.

Magdeburg – An diesem Wochenende beschließt die Alternative für Deutschland (AfD) in Stuttgart ihr erstes Grundsatzprogramm. Besondere Beachtung fand im Vorfeld des Parteitags die Debatte führender AfD-Politiker über den Islam. Insbesondere die in der „Welt am Sonntag“ geäußerten Ansichten von Beatrix von Storch und Alexander Gauland lösten teils heftige Reaktionen bei den etablierten Parteien, in den Medien und seitens des Zentralrates der Muslime aus. Siehe dazu auch folgenden Beitrag: www.sachsen-depesche.de/politik/afd-beatrix-von-storch-und-alexander-gauland-wollen-strikten-anti-islam-kurs.html.

TEAM