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Dresden - Mit seiner Konzertreihe „Albertstädter Friedhofskonzerte“ möchte der Verein Denk Mal Fort! e. V. die öffentliche Aufmerksamkeit auf das Ensemble des Dresdner Garnisonfriedhofes (Nordfriedhof) lenken und zur Erhaltung des denkmalgeschützten Areals beitragen. Kommenden Sonnabend (14. Juli) konzertiert das Leipziger Dark Folk Trio AURAGO in der Friedhofskapelle, werden Anna Reiland (Gesang), Maria und Silas Hofmüller (Klavier/Gitarre) neben eigenen Kompositionen auch neu vertonte Dichtungen Edgar Allan Poes und Joseph von Eichendorffs zu Gehör bringen. Mit ihrer einfühlsamen, von der Lyrik der Romantik geprägten Musik, wollen die drei Musiker die besondere Atmosphäre des Veranstaltungsortes zwischen Dramatik und Melancholie künstlerisch verarbeiten.

Dresden - Vorab: Ihr Körnerdenkmal wird den Dresdnern auch künftig erhalten bleiben. Wer angesichts des provokanten Mottos „Lobpreisung eines chauvinistischen Romantikers? Das Denkmal für Theodor Körner am Georgplatz“ Schlimmes befürchtet hatte, kann aufatmen. Auch wenn, im Zuge des geplanten Rathausneubaus am benachbarten Ferdinandplatz, die 1871 von Ernst Hähnel geschaffene Monumentalskulptur einen neuen Standort finden muß, ging es am 2. Mai im Neustädter Kügelgenhaus für zwei Stunden vielmehr darum, Blickwinkel aufzuzeigen und in offener Diskussion zu erörtern, in welchen Kontexten die Stadtgesellschaft künftig mit besagtem Denkmal umgehen sollte. Der örtliche Rahmen hätte nicht passender sein können: Im Barockhaus „Gottessegen“, dem berühmten früheren Wohnhaus des Malers Georg von Kügelgen, ist seit 1981 das Museum für Frühromantik eingerichtet, in dessen Ausstellung auch Uniformteile und Waffen aus dem persönlichem Besitz Theodor Körners zu bewundern sind.

Bolkow – Ab Donnerstag wird das polnische Bolkow wieder von Schwarzgewandeten bevölkert. Bereits seit 1997 findet dort jedes Jahr Ende Juli an geschichtsträchtigem Ort die sogenannte „Castle Party“ statt, ein Gothic- und Darkwave-Festival, das inoffiziell bereits den Beinamen „schlesisches WGT“ trägt. Zwar pilgern bei weitem nicht so viele Besucher nach Bolków wie jedes Jahr nach Leipzig, aber dafür nehmen immer mehr Musikfreunde aus Sachsen die Gelegenheit wahr, ein Wochenende lang die Konzerte in traumhaftem Ambiente am Fuße der Bolkoburg zu genießen und das einzigartige Flair dieses noch weitgehend unkommerzialisierten Festivals einzuatmen.

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