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Dresden – 164. PEGIDA in der Landeshauptstadt. Nach Taufkirch, Bachmann und dem obligatorischen „Spaziergang“ durch die Innenstadt steht Siegfried Däbritz auf dem Sprecherwagen. Der bodenständige Meißner schäme sich für seine untätigen Landsleute, die alles über sich ergehen ließen und zuschauten, wie „ungehinderter Zufluss an Illegalen“ stattfinde, wie eine Verkehrslebensader nach der anderen „lahmgelegt“ werde, Macron und Merkel an den „Vereinigten Staaten von Europa“ bauten und unsere Innenstädte zu „Schauplätzen der Angst“, die Weihnachtsmärkte zu „hochgerüsteten Sicherheitszonen“ würden. Wo sei der „Kampfgeist der Deutschen“ geblieben?

Dresden – In Sachsen sind offenbar Gespräche von drei Journalisten im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens in der Fußballszene abgehört und jahrelang gespeichert worden. Dies berichtet die „Leipziger Volkszeitung“ unter Berufung auf Unterlagen der sächsischen Polizei, die dem Sender NDR vorliegen. Die Generalstaatsanwaltschaft Sachsen hatte drei Jahre lang gegen 14 Fans des Leipziger Fußball-Oberligisten BSG Chemie Leipzig wegen des Verdachts auf Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Das Verfahren wurde Ende letzten Jahres eingestellt.

Leipzig – Die Universität Leipzig hat den Masterstudiengang Journalistik vorerst aus ihrem Studienangebot gestrichen. Der Fakultätsrat verhängte am Dienstag einen Immatrikulationsstopp, so dass Neueinschreibungen für das Journalistik-Studium in Leipzig nicht mehr möglich sind. Als Grund für die Maßnahme werden unter anderem erhebliche Mängel bei der Ausbildungsqualität angegeben. Der Vorstoß für den vorläufigen Stopp des Studiengangs soll vom Fachbereich Sozialwissenschaften und Philosophie ausgegangen sein.

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