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Donnerstag, 08 November 2018 10:29

Zum Martinstag am 11. November

Dresden – Wenn in vielen Lokalen um den 11. November herum ein Gänsebraten angeboten und als „Martinsgans“ serviert wird, dann hat dies einen besonderen Grund. Das Datum erinnert an den Heiligen Bischof Martin von Tours, dessen Tod auf jenen Tag des Jahres 397 datiert wird. Martinus wurde 316 oder 317 in Stein am Anger (Szombathely), heute Westungarn, geboren, wuchs später in Pavia auf und kam als Jüngling zur Leibwache Kaiser Konstantins II. nach Mailand. Mit 40 Jahren verließ er den Militärdienst, um zunächst Einsiedler bei Genua zu werden, ging dann nach Gallien und errichtete in Ligugé das erste Kloster des Abendlandes, die heute noch von Benediktinern geführte Abbatia Sancti Martini. 372 zum Bischof geweiht, erfüllte er das asketische Mönchsideal so augenfällig – er lebte in einer Hütte vor den Stadtmauern –, daß er nicht nur große Beliebtheit im Volke gewann, sondern bald auch als Wundertäter und Nothelfer einen guten Ruf genoss.

Mittwoch, 15 August 2018 00:10

15. August – Mariä Himmelfahrt

Dresden – Obschon im protestantischen Sachsen kein gesetzlicher Feiertag, begehen auch hier katholische Christen alljährlich am 15. August „Mariä Aufnahme in den Himmel“ (Mariä Himmelfahrt), das höchste Fest zu Ehren der Gottesmutter. Seit dem 6. Jahrhundert ist der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel bezeugt, was von Papst Pius XII. für die römisch-katholische Kirche 1950 zum Dogma erhoben wurde. An diesem Tag finden in Gottesdiensten auch sogenannte Kräuterweihen statt, bei der zu Sträußen gebundene Kräuter durch Priester gesegnet werden. Vor allem Heil- und Gewürzkräuter werden gepflückt und nach der Weihe kopfüber getrocknet.

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