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Dresden – Hier nun Folge 5 unserer postgeschichtlichen Dokumentation aus dem Jahre 1925 nach Gemälden von Gustav Otto Müller (1827-1922). Abermals vermittelt der Geheime Postrat Karl Thieme einen atmosphärischen Eindruck jener Ära, als Sachsen noch ein Königreich war, wo uniformierte Postbeamte auf Kutschböcken das Land durchmaßen. Die ersten Briefkästen gab es an der Elbe seit 1824 und auch die Briefmarke mußte (1840 in England) noch erfunden werden. Bis zum eigenen sächsischen Postwertzeichen, dem legendären „Sachsendreier“, waren es (1830) noch 20 Jahre Zeit. Lesen wir also, wie man sich im Sachsenland dennoch zu behelfen wußte:

Dresden – Hier nun Folge 4 unserer kleinen sächsischen Postgeschichte aus dem Jahr 1925. Erneut versetzt uns Postrat Karl Thieme mit einer stimmungsvollem Bildbeschreibung in jenes Zeitalter, als Sachsen noch ein Königreich war. Diesmal geht es um jene zwei „gelben Kutschen“, die zu Beginn des 19. Jahrhunderts den Postverkehr zwischen Dresden und Leipzig zu bewältigen hatten. Im kleineren der beiden Wagen könnten einst sogar Frischvermählte auf Hochzeitsreise gegangen sein, wie ein zeitgenössisches Aquarell vermuten läßt:

Dresden – „Wiesn“ (bairisch) bedeutet Wiese und meint umgangssprachlich vor allem das Münchner Oktoberfest. „Die Hofewiesn“ aber sind sächsisch und finden als Familien-Oktoberfest mit Frühschoppen, Weißwurstfrühstück und vielem mehr am 29. und 30. September 2018 in Dresden-Langebrück statt. Gastgeber ist das „Landgut Hofewiese“ von Sachsens FDP-Chef Holger Zastrow, der das traditionsreiche Ausflugslokal in der Dresdner Heide 2015 übernommen hat.

Dresden - Die Geschichte der Galopprennbahn reicht bis ins ausgehende 19. Jahrhundert zurück, als Walter von Treskow 1890 den Dresdener Rennverein begründete. Seit dieser Zeit finden in Dresden-Seidnitz Pferderennen statt. Am Sonntag, dem 9. September, besteht zwischen 10.00 und 16.00 Uhr abermals Gelegenheit, das Areal mit der denkmalgeschützten Holztribüne in geführten Rundgängen (45 Minuten, EUR 3.-/Person) oder ganz individuell zu erkunden. Treffpunkt ist jeweils 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr vor dem historischen Waagegebäude (Ansprechpartner Peter Werner). Natürlich eignet sich das parkartige Areal ebenso für einen ungezwungenen Spaziergang mit der ganzen Familie.

Zittau - Schon zum dritten Mal beteiligen sich am Tag des offenen Denkmals in der Neißestadt auch die Kasernenretter um Thomas Göttsberger. Jeweils 3.000 Besucher waren in den vorangegangenen Jahren gekommen, um Zittaus größtem Bauwerk ihre Referenz zu erweisen. Die 1868/69 unter Leitung des Stadtbaumeisters Emil Trummler errichtete Kaserne war bis 1918 Quartier des Kgl. Sächs. 3. Infanterie-Regiments Nr. 102, wurde später für Wohnzwecke genutzt und steht seit 1997 leer. Mit der 2015/16 vom Stadtforum Zittau initiierten Notsicherung des Südturmes konnte der geplante Abriß in letzter Stunde verhindert werden. Wenn es am 9. September traditionell darum geht, die Öffentlichkeit für Belange des kulturellen Erbes und der Denkmalpflege zu sensibilisieren, werden auch die Pforten der Kaserne am Martin-Wehnert-Platz geöffnet und Teile ihres Südflügels zugänglich sein.

Dresden – 1925 erschien unter genanntem Titel in Dresden die zweite Auflage eines Mäppchens mit 12 Farbreproduktionen von Ölbildern, die einst im Auftrag des (1917 in Großgraupa verstorbenen) Geh. Postrats Karl Thieme entstanden waren. Der sächsische Postrat hatte im Laufe einer über fünfzigjährigen Dienstzeit auch eine Reihe postgeschichtlicher Abbildungen zusammengetragen, nach denen der Maler Gustav Otto Müller (1827-1922) dann jene repräsentative Dokumentation erschuf.

Zittau – Es ist wieder still geworden, um Zittaus größtes Gebäude, die 1868/69 unter Leitung des Stadtbaumeisters Emil Trummler errichtete 102er-Kaserne. So freut sich der interessierte Beobachter einstweilen an Meldungen über den sympathischen Falkennachwuchs, der das dritte Jahr in Folge in dem traditionsreichen Bau das Licht der Welt erblickt. Und doch grenzt es an ein Wunder, daß die Kaserne mit ihren 200 Räumen und 12 000 m² Nutzfläche zwischen Stadtzentrum und Südvorstadt bis heute den Zeitläuften trotzt, der geplante Abriß in letzter Stunde verhindert werden konnte. Nachdem Notsicherungs- und Sanierungsarbeiten neue Perspektiven zu eröffnen schienen, standen Mitte 2017 immerhin 3,9 Millionen Euro Fördermittel aus dem Bundesbauministerium im Raum, rückte ein Erfolg in greifbare Nähe.

Ortrand – Nur 25 Autominuten nördlich von Dresden (A13 Abfahrt Ortrand), im südbrandenburgischen Landkreis Oberspreewald-Lausitz, liegt das 1205 ersterwähnte - Straßenangerdorf Großkmehlen mit einem Wasserschloss aus dem 16. Jahrhundert. Bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges lebten hier die Fürsten zu Lynar. 2000 wurde die „Brandenburgische Schlösser GmbH“ Eigentümer des Renaissancebaus, der in den letzten Jahren aufwendig saniert wurde.

Dresden – Noch bis zum Beginn des 20. Jahrhunders hielt die Fachwelt Franz Hogenbergs Dresden-Kupferstich in Georg Brauns Städtebuch „Civitates orbis terrarum“ (1572) für die älteste erhaltene Ansicht Dresdens. Zwei frühere Prospekte von 1529 und 1547 fanden noch um 1800 Erwähnung; und wenn überhaupt jemals existent, galten sie schon damals als verlorengegangen. Im Jahre 1906 erschien in den Dresdner Geschichtsblättern ein Beitrag des Ratsarchivars Otto Richter (1852-1922), worin diese bisherige Auffassung revidiert und der Blick auf den Maler Hendrick (Heinrich) van Cleef (Henricus a Cleve) gelenkt wurde. Richter verwies zunächst auf einen Eintrag im „Verzeichnis der Landkarten und vornehmsten topographischen Blätter der Sächsischen Lande“ (Meißen 1796) des kurfürstlichen Oberbibliothekars Johann Christian Adelung.

Dresden – 1890 begründete Walter von Treskow den Dresdener Rennverein, seit 1891 finden auf der Galopprennbahn in Dresden-Seidnitz Pferderennen statt. Am 10. Juni 2018 besteht nun zwischen 10.00 und 16.00 Uhr erneut die Möglichkeit, das Areal samt denkmalgeschützter Holztribüne in geführten Rundgängen oder ganz individuell in Augenschein zu nehmen.

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