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sachsen-depesche.de

Samstag, 14 April 2018 13:33

Dresdner Brunnensaison startet

Dresden – Nach und nach gehen sie wieder in Betrieb: Dresdens Brunnen und Wasserspiele. Um die 300 solcher Anlagen bietet Sachsens Landeshauptstadt einer dankbaren Bürgerschaft und ihren Gästen. Auch am Neustädter Albertplatz ergießt sich glitzerndes Nass von neuem in Dresdens vielleicht schönste Brunnenanlage. „Stille Wasser“ und „Stürmische Wogen“ heißen die von Robert Diez 1894 errichteten Zwillingsbrunnen.

Dresden – Am kommenden Wochenende (3./4. März) heißt es wieder „Antik & Sammeln“ in Dresdens schönster Markthalle an der Neustädter Hauptstraße. Von A wie Ansichtskarten bis Z wie Zigarettenbilder – zwei Tage lang geht es um die schönsten Nebensächlichkeiten der Welt, dominieren Sammler das Jugendstil-Areal, denn das Kind im Manne will spielen! Dazu braucht es freilich Zubehör, um das Zusammengetragene auch sortieren, inventarisieren, unterbringen zu können, im Idealfall unsichtbar für die Argusaugen mißvergnügter Ehefrauen…

Dresden - Pünktlich zu Ostern wird auch Dresden kleinstes Museum, das Schillerhäuschen in Loschwitz, wieder seine Pforten öffnen. Vorab, am 22. März 2018, lädt der Schiller & Körner in Dresden e.V wieder zu einer abendlichen Vortragsveranstaltung ins Loschwitzer Ortsamt ein. Ab 18.00 Uhr möchte die Germanistin Barbara Stave dem interessierten Publikum „Gottfried Körners liebe Weiberchen“ näherbringen. So jedenfalls bezeichneten Friedrich Schiller und Gottfried Körner gern die Damen des Hauses: Minna (Körner geb. Stock, 1762-1843, Mutter Theodor Körners), Dora (Stock, 1759-1832, Minnas Schwester) und deren weibliche Gäste, wie die deutschbaltische Dichterin Elisa von der Recke (1745-1833, Patentante Theodor Körners). Nutzen Sie also die Gelegenheit zur Begegnung mit klugen Frauen der Körnerzeit!

Dresden – Noch bis zum 2. März 2018 läuft die Jahresausstellung „Sächsische Landsitze“ des Landesamts für Denkmalpflege (LfD) im Dresdner Ständehaus am Schloßplatz (Sachsen Depesche berichtete: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/sächsische-landsitze“-im-dresdner-ständehaus.html) Neben erhaltenen und sanierten Landsitzen werden auch Schlösser und Herrenhäuser dokumentiert, die nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges zerstört wurden. Eines jener traurigen Beispiele planmäßiger Vernichtung ist Schloß Döben bei Grimma in Westsachsen.

Dresden – Antik und kein Ende in der sächsischen Landeshauptstadt. Am 17. Februar öffnet die 85. Dresdner Sammlerbörse in der Alten Mensa des Studentenwerkes der TU Dresden (Dülferstraße 1) ihre Pforten. Rund 90 Aussteller aus Deutschland und Europa präsentieren dann von 09.00 – 14.00 Uhr traditionell Briefmarken, Münzen, Medaillen, Orden, Geldscheine und historische Ansichtskarten aus vielen Teilen der Welt.

Dienstag, 09 Januar 2018 19:07

Die Kaditzer Linde in Dresden

Dresden – 1000 Jahre alt soll er sein, Dresdens ältester Baum auf dem Kirchhof von Kaditz, einem ehemaligen Bauerndorf im Nordwesten der Stadt. Das deutsche Baumarchiv zählt die Sommerlinde (Tilia platyphyllos) von 20 Metern Höhe und noch etwa 10 Metern Stammumfang zu den national bedeutsamen Bäumen (NBB). Im Mittelalter soll ihr Stamm auch als Gemeindepranger gedient haben. Noch bis ins 18. Jahrhundert waren Delinquenten, an ein Halseisen gekettet, hier der Verachtung vorbeiziehender Gottesdienstbesucher ausgesetzt. Die außergewöhnliche Gestalt des Baumes, der als eine der mächtigsten Linden Deutschlands galt, beeindruckte auch Goethe, der Kaditz bei seinem letzten Dresden-Aufenthalt besucht hat.

(Fortsetzung von: Dresdens Neustädter Bahnhof und sein Vorplatz (Teil I) )

Dresden - Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden auf dem Bahnhofsgelände die Reparationsgüter für die Sowjetunion verladen. Überlebenswichtige „Hamsterfahrten“ begannen oder endeten am Schlesischen Platz, wo auch der Schwarzmarkt blühte. Die Bahnhofsgaststätte wurde Heeresverpflegungsstelle der Roten Armee, welche in den früheren Bahnhofstoiletten eine eigene Wartehalle einrichtete. 1953 entstand hier (bis 1968) das Zeitkino, wo rund um die Uhr Werbe- und Unterhaltungsfilme und der „DEFA-Augenzeuge“ (die DDR-Wochenschau) liefen. Beim Arbeiteraufstand vom 17. Juni 1953 versammelte sich vor dem Bahnhof eine Menschenmenge, um gegen die SED-Herrschaft zu protestieren.

Dresden – Wenn Bahnhöfe erzählen könnten! Nirgendwo sonst in einer Stadt wurden und werden Millionen Menschen aus allen Himmelsrichtungen für einen Augenblick zu Schicksalsgefährten. Niemand kann und will auf sie verzichten, die prunkvollen Paläste aus Stein und Stahl, die Heimat und Ferne durch ein Schienennetz miteinander verbinden. Nicht zuletzt waren jene Knotenpunkte des Verkehrs stets auch Brennpunkte der Geschichte und Ausdruck kulturellen Wandels, dem jede Generation ihr ureigenstes Gepräge verlieh.

Montag, 18 Dezember 2017 00:28

Dresden: 2 x 3 Tage Weihnachtströdelmarkt

Dresden – Deutschlands vielleicht schönste Markthalle liegt in der Neustadt, zwischen Ritter- und Metzer Straße. Der imposante Sandsteinbau im Stil der Neorenaissance war 1899 durch Edmund Bräter errichtet worden. Seit November dieses Jahres verwandeln sich darin, jeden Sonnabend, zwei Stockwerke zu einem einzigen Antik- und Trödelmarkt mit bis zu 4000 Besuchern – pro Tag! Als ob das nicht genug wäre, stehen jetzt noch 2 x 3 Tage "Trödelmarkt mit Antik & Sammeln" auf dem Programm: vom 21. bis 23. sowie 28. bis 30. Dezember 2017. Getrödelt wird im Untergeschoß, Antikes und Sammelwürdiges ist, wie gewohnt, im oberen Stockwerk zu finden.

Sonntag, 03 Dezember 2017 17:14

84. Dresdner Sammlerbörse am 9. Dezember

Dresden – "Sammler sind glückliche Menschen", soll Goethe einmal gesagt haben. Und welcher große Junge schenkt sich nicht gern selbst das passende Weihnachtsgeschenk? Gelegenheit dazu findet sich gewiß auf der Dresdner Weihnachtssammlerbörse am 9. Dezember in der Alten Mensa der TU, Dülferstraße 1. Von 09.00 Uhr - 14.00 Uhr präsentieren an diesem Sonnabend rund 90 Aussteller aus ganz Deutschland Briefmarken, Münzen und Medaillen, Geldscheine, Sammelbilderalben, tausende historische Ansichtspostkarten, vielfältige Saxonica und nicht zuletzt die beliebten Mosaik-Hefte von Hannes Hegen.

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