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Struppen – Am 23. Juni vor 150 Jahren wurde der Maler Robert Sterl (1867-1932) in Großdobritz bei Dresden geboren. (siehe: www.sachsen-depesche.de/kultur/zur-erinnerung-an-robert-sterl-1867-1932.html). Im letzten Domizil des Künstlers, dem Naundorfer Robert-Sterl-Haus, hat am 16. Juli eine Sonderausstellung eröffnet, die Sterls Schaffen als Illustrator von Zeitschriften und Kinderbüchern dokumentiert.

Großsedlitz – Großsedlitz ist Sachsens bedeutendste Gartenschöpfung und eine der authentischsten Barockanlagen Deutschlands. Für seinen Ruhesitz hatte Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth (1662-1734) einst Schloss, Orangerie und Teile einer großangelegten Gartenanlage errichten lassen. Für einen Tag im Juli stand „Sachsens Versailles“ aus besonderem Anlass im Blickpunkt der Barockfreunde, denn illustrer Besuch aus Polen hatte sich angesagt.

 

Freiberg – Die mittelsächsische CDU-Bundestagsabgeordnete Veronika Bellmann lädt zum traditionellen Pilgern auf einem mittelsächsischen Teil des sächsischen Jakobswegs ein. „Sich auf eine besondere und doch ganz einfache Weise seiner christlichen Wurzeln oder einmal nur auf sich selbst zu besinnen und neue Kraft zu sammeln, das unterscheidet Pilgern vom Wandern“, erklärte die Unionspolitikerin dazu am Donnerstag. „Am 25. Juli ist der Namenstag des Heiligen Jakobus.

Dresden – Elf Aufenthalte Napoleons verzeichnen die Dresdner Annalen für den Zeitraum 1807 – 1813. Der erste Besuch des französischen Kaisers im Juli 1807 war glanzvoll und von der Hoffnung der Sachsen auf eine friedliche und glückliche Zukunft an der Seite Frankreichs getragen. Die Malerin Dora Stock (1759-1832), eine Tante Theodor Körners, notierte: „Die Tage, die Napoleon hier verweilte, waren äußerst merkwürdig. Das Zuströmen der Massen aus allen Ständen, die hierherkamen, ihn zu sehen, worunter sehr viele waren, die berühmt und ausgezeichnet sind, das Leben und die Tätigkeit, die von früh bis auf den Abend auf den Straßen war, gab eine eigene fröhliche Stimmung, die schwer zu schildern ist.“(3)

Dresden – Elbflorenz ist schön, darin sind sich Bewohner und Gäste der sächsischen Landeshauptstadt einig. Nur an diesem Ort, so scheint es, findet sich jener harmonische Zusammenklang von historischen Bauwerken und glanzvollen Kunstsammlungen, wirtschaftlicher Dynamik und zauberhafter Elblandschaft. Gerade in den letzten 20 Jahren wurde hier Großartiges vollbracht. Geradezu märchenhaft, wie mit dem Neumarktareal ein ganzer Platz buchstäblich aus dem Nichts wiedererstanden ist.

Dresden – 26 Meter Durchmesser – das ist Dresdens größter Ringbrunnen auf dem Neustädter Palaisplatz. Schon 1722/23 war das Areal um das damalige Holländische Palais angelegt worden, ein Platz entstanden (seit 1825 „Palaisplatz“), von dem aus die repräsentative Königstraße zum Schwarzen Tor geführt wurde.

Dienstag, 06 Juni 2017 23:04

Peter der Große zu Gast in Stolpen

Stolpen – Ganz Sachsen schaut auf Stolpen, steht doch beim diesjährigen 15. Historischen Stadtfest ausgerechnet Russland im Fokus. So hat sich hoher Besuch aus Moskau angekündigt. Nein, nicht Wladimir Putin, sondern die „Große Gesandtschaft“ unter Zar Peter I. wird in der Burgstadt Station machen. Es heißt, dem Zaren aller Reussen sei zu Ohren gekommen, dass die Fertigkeiten Stolpener Handwerksmeister einen außergewöhnlichen Ruf genießen, weshalb er sich am 10. und 11. Juni 2017 einen persönlichen Eindruck vor Ort verschaffen möchte. Was lag da näher, als die mit Spannung erwartete Begegnung unter das Motto „Zar und Zimmermann“ zu stellen und dabei gleich auch den sächsischen Untertanen Gelegenheit zum Mitfeiern zu verschaffen?

Donnerstag, 01 Juni 2017 21:46

Ein Hofbrunnen in der Hauptstraße

Dresden – Dresden zählt zu den brunnenreichsten Städten Deutschlands. Neben zahlreichen monumentalen und wertvollen Kunstwerken sind es auch ganz schlichte Anlagen, deren Existenz allein einem praktischen Zweck entspringt, die besonders anrühren und unsere Phantasie beflügeln.

Dresden – Der Alaunplatz im Dresdner Norden war der wichtigste Exerzier- und Paradeplatz der Königlich Sächsischen Armee. Bis 1918 fand auf dem 8,5 Hektar umfassenden Areal an Königs Geburtstag die Parade der Dresdner Garnison statt. Ein damals Beteiligter, Oberst z. D. von Schimpff, schildert stimmungsvoll und ganz im Stil jener Zeit, wie sich die Geburtstagsfeierlichkeiten zu Ehren König Alberts von Sachsen (*1828, König 1873-1902), an einem 23. April kurz vor der Jahrhundertwende abgespielt haben mögen:

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