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Dresden – Bereits das 12. Jahr wird an verdiente ehrenamtliche Heimatkundler der „Sächsische Landespreis für Heimatforschung“ vergeben. Prämiert werden Arbeiten, in denen „beispielhaft Aspekte der sächsischen Heimat erforscht und dargestellt sind“. Verantwortlich zeichnen das Sächsische Kultusministerium in Kooperation mit dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz. „Wir leben in einer digitalisierten, globalisierten Welt, in der Heimat unerläßlich ist für Miteinander. Die Wurzeln unserer sächsischen Indentität verkümmern aber, wenn sie nicht gepflegt werden“, erklärt Schirmherr Christian Piwarz (CDU), Kultusminister des Freistaates.

Bautzen – Auf Initiative des sorbenpolitischen Sprechers der Linksfraktion im Sächsischen Landtag, Heiko Kosel, haben sich Anfang der Woche der für Schulwesen, Jugend und Sport zuständige Vertreter des Regionspräsidenten der Region Usti (Tschechien), Petr Smid, die Vorsitzende des Sorbischen Schulvereins e.V., Ludmila Budar, und der tschechische Europaabgeordnete Jaromir Kohlicek zu einem ersten Koordinierungsgespräch getroffen. Grund für die Zusammenkunft war die Auslotung von Möglichkeiten für die Anwerbung tschechischer Lehrer für sorbische Schulen.

Dresden – Bereits zum zehnten Mal wird in diesem Jahr der „Sächsische Landespreis für Heimatforschung“ an verdiente ehrenamtliche Heimatforscher vergeben. Schirmherrin ist Kultusministerin Brunhild Kurth (CDU): „Der Heimatpreis soll die Arbeit der ehrenamtlichen Forscher würdigen. Sie bewahren einen geistigen Schatz und geben ihn an die nachwachsenden Generationen weiter – unsere Geschichte. Mit eindrucksvollen Beiträgen zeigen sie zudem, dass Heimatforschung nichts Verstaubtes oder Langweiliges, sondern eine spannende Zeitreise in die Vergangenheit zu den eigenen Wurzeln ist, die uns hilft, die Gegenwart zu verstehen und die Zukunft zu gestalten.“

Dresden – Sachsens Kulturministerin Brunhild Kurth (CDU) hat auf Anfrage der Landtagsabgeordneten Kirsten Muster (AfD) eingeräumt, dass es in Sachsen keine eigenständige Untersuchung über die Verbreitung von Antisemitismus unter Jugendlichen gibt. Mit Blick auf die laut einer wissenschaftlichen Studie insbesondere unter muslimischen Jugendlichen weit verbreitete Judenfeindschaft hatte Muster zudem gefragt, ob dieses Thema bei der Ausbildung von Lehrern im Freistaat entsprechend berücksichtigt werde. Auch hier musste die Ministerin passen. Nach Angaben von Kurth gibt es keine speziellen Schulungen der Fachseminarleiter, um die angehenden sächsischen Lehrer für dieses Problem zu sensibilisieren.

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