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Struppen – Am 23. Juni vor 150 Jahren wurde der Maler Robert Sterl (1867-1932) in Großdobritz bei Dresden geboren. (siehe: www.sachsen-depesche.de/kultur/zur-erinnerung-an-robert-sterl-1867-1932.html). Im letzten Domizil des Künstlers, dem Naundorfer Robert-Sterl-Haus, hat am 16. Juli eine Sonderausstellung eröffnet, die Sterls Schaffen als Illustrator von Zeitschriften und Kinderbüchern dokumentiert.

Dresden – Elbflorenz ist schön, darin sind sich Bewohner und Gäste der sächsischen Landeshauptstadt einig. Nur an diesem Ort, so scheint es, findet sich jener harmonische Zusammenklang von historischen Bauwerken und glanzvollen Kunstsammlungen, wirtschaftlicher Dynamik und zauberhafter Elblandschaft. Gerade in den letzten 20 Jahren wurde hier Großartiges vollbracht. Geradezu märchenhaft, wie mit dem Neumarktareal ein ganzer Platz buchstäblich aus dem Nichts wiedererstanden ist.

Dienstag, 06 Juni 2017 23:04

Peter der Große zu Gast in Stolpen

Stolpen – Ganz Sachsen schaut auf Stolpen, steht doch beim diesjährigen 15. Historischen Stadtfest ausgerechnet Russland im Fokus. So hat sich hoher Besuch aus Moskau angekündigt. Nein, nicht Wladimir Putin, sondern die „Große Gesandtschaft“ unter Zar Peter I. wird in der Burgstadt Station machen. Es heißt, dem Zaren aller Reussen sei zu Ohren gekommen, dass die Fertigkeiten Stolpener Handwerksmeister einen außergewöhnlichen Ruf genießen, weshalb er sich am 10. und 11. Juni 2017 einen persönlichen Eindruck vor Ort verschaffen möchte. Was lag da näher, als die mit Spannung erwartete Begegnung unter das Motto „Zar und Zimmermann“ zu stellen und dabei gleich auch den sächsischen Untertanen Gelegenheit zum Mitfeiern zu verschaffen?

Lauterbach – Tokio meets Lauterbach! Am 27. Juni 2017 lädt der Kultur- und Bürgerverein (KBV) ab 11:00 Uhr zu einer ganz besonderen Ausstellung ins Lauterbacher Erbgericht. Die bekannte japanische Künstlerin Yoko Ohtsuki und ihre Patchwork-Gruppe präsentieren Wandteppiche und Figuren aus dem beliebten Märchen „Die Mondprinzessin“. Doch was hat es mit dieser farbenfrohen Handarbeitstechnik auf sich, und wie kommen die Töchter Nippons ausgerechnet ins Stolpener Land?

Dresden – Das Kulturhaus Loschwitz lädt für Mittwoch, den 17. Mai 2017, zu einer Buchlesung mit Dr. Paul Kaiser zum Thema „Weststrand & Elbhang – Dresdner Künstler an der Ostsee“ ein. Die Veranstaltung beginnt um 20:00 im Kulturhaus Loschwitz (Dresden, Friedrich-Wieck-Str. 6) und widmet sich dem Wirken Dresdner Kulturschaffender in der Künstlerkolonie Ahrenshoop, die in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen feiert. Kaiser ist Kurator einer gleichnamigen Ausstellung, die im Ostseebad Ahrenshoop in Mecklenburg-Vorpommern gezeigt wurde. Der Eintrittspreis für die Buchlesung in Dresden beträgt 8 Euro (ermäßigt 6 Euro).

Großsedlitz – „Sachsens Versailles“ – liegt eine halbe Autostunde südöstlich von Dresden, im gleichnamigen Heidenauer Stadtteil. Die bedeutendste sächsische Gartenschöpfung umfasst 18 Hektar und gilt als eine der authentischsten Barockanlagen Deutschlands. Für seinen Ruhesitz ließ Reichsgraf August Christoph von Wackerbarth, Bauminister Augusts des Starken, von 1719 bis 1723 – wohl durch Johann Christoph Knöffel – ein dreiflügeliges Schloss, eine Orangerie und Teile einer großangelegten Gartenanlage errichten.

Leipzig – Eigentlich hätte der israelisch-amerikanische Erfolgsautor Tuvia Tenenbom am Mittwoch im linken Leipziger Veranstaltungszentrum „Conne Island“ aus seinem neuen Buch „Allein unter Flüchtlingen“ (Rezension: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/„allein-unter-flüchtlingen“-–-tuvia-tenenboms-„entdeckungsreise“-durch-deutschland.html) lesen sollen. Weil den Veranstaltern aber offenbar nicht passte, dass Tenenbom nur wenige Tage später auf dem Rittergut Schnellroda des rechten Verlegers Götz Kubitschek (Verlag Antaios) auftritt, sagten sie die Buchlesung kurzerhand ab.

Dresden – Die AfD-Fraktion im Dresdner Stadtrat hat die Installation des Künstlerduos Ulrich Genth und Heike Mutter auf dem Altmarkt (https://www.sachsen-depesche.de/regional/das-„denkmal-für-den-permanenten-neuanfang“-in-dresden.html) scharf kritisiert. „Kunst darf von keiner Seite dazu missbraucht werden, die Dresdner Stadtgesellschaft zu spalten“, so der kulturpolitische Sprecher der AfD-Stadtratsfraktion, Gordon Engler.

Pirna – „Macht und Pracht“ heißt das Motto am 10. September 2017 beim 25. bundesweiten Tag des offenen Denkmals, an dem auch kaum der Öffentlichkeit zugängliche Denkmale ihre Pforten öffnen. Das Landratsamt in Pirna ruft nun die Denkmalbesitzer des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge auf, an diesem Tag ihre Baudenkmale, Parks und archäologische Denkmale vorzustellen.

Auch wenn die Devise dies vielleicht suggeriert, geht es dabei mitnichten nur um Schlösser, Burgen und Herrensitze. Ebenso sind Bürgerhäuser, Industrie- und Gewerbebauten, Bahnhofsgebäude, Grab- und Kleindenkmale Teil jener vielgestaltigen Kulturlandschaft, die das Thema versinnbildlichen und Leistungen von Denkmalpflege und Denkmalschutz in den Fokus rücken. Insofern ist der 10. September ein idealer Anlass, für den Erhalt historischer Bausubstanz zu sensibilisieren.

Wer sein Denkmal dabei einbringen möchte, kann über Art und Weise der Präsentation weitgehend frei entscheiden. Neben der kostenfreien Besichtigungsmöglichkeit freuen sich die Besucher gewiss über Informationen zur Geschichte des jeweiligen Objekts, wozu Führungen oder Vorträge ein geeignetes Forum bieten. Bewährt haben sich kleine Ausstellungen, Kunst- oder Musikdarbietungen. Besondere Resonanz ist bei der Vorführung historischen Handwerks oder der Präsentation der Arbeit von Denkmalpflegern, Bauforschern, Archäologen und Architekten vor Ort zu erwarten.

Auch das Reformationsjahr 2017 kann – insofern es zu dem betreffenden Denkmal passt – in Bezug auf das Motto „Macht und Pracht“ gesetzt werden. Noch bis zum 31. Mai 2017 werden Anmeldungen von der Deutschen Stiftung Denkmalschutz entgegengenommen. Weitere Hinweise zu Anmeldung und Teilnahme findet man unter: www.tag-des-offenen-denkmals.de.

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