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Leipzig – Auf das Leipziger Bürgerbüro des Landtagsabgeordneten und Parlamentarischen Geschäftsführers der AfD-Fraktion im Sächsischen Landtag, Uwe Wurlitzer, wurde in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Sprengstoffanschlag verübt. Nach Angaben der Partei wurden dabei eine Scheibe aus Sicherheitsglas sowie eine Büroinnentür zerstört. Der Sachschaden beträgt rund 2.000 Euro. Eine sofort eingeleitete Fahndung der Polizei verlief bislang erfolglos.

Leipzig – Leipzigs berüchtigte Eisenbahnstraße ist erneut zum Schauplatz schwerer Krawalle und einer Messerstecherei geworden. Am Mittwochabend gegen 20:15 Uhr kam es in einem türkischen Bistro zu einer Auseinandersetzung, bei der ein Mann (36) von einem anderen mit einem Messer schwer verletzt wurde. Nach Augenzeugenberichten soll es sich bei beiden Kontrahenten um sogenannte „Südländer“ gehandelt haben. Der Verletzte, der sofort ins Krankenhaus eingeliefert werden musste, wird in diversen Medienberichten als Iraker beschrieben.

Dresden – In der Lutherstadt Wittenberg hat ein „Bündnis zur Abnahme des Reliefs im Reformationsjahr 2017“ die Entfernung der sogenannten „Judensau“ von der Außenwand der dortigen Stadtkirche gefordert. Das 700 Jahre alte Steinrelief zeigt eine Sau, die an ihren Zitzen Figuren säugt, die Juden darstellen sollen. Mit dem Bild sollten im Mittelalter Angehörige des jüdischen Glaubens geschmäht werden. Entsprechende Darstellungen findet man auch an anderen deutschen Kirchen wie dem Dom zu Brandenburg, dem Martinsmünster in Colmar, dem Dom St. Peter in Regensburg oder der Stiftskirche in Bad Wimpfen am Neckar.

Leipzig – Der Hundesportverein Knauthain veranstaltet am 13./14.05.2017 ein Agility-Turnier, zu dem Vierbeiner-Freunde aus der ganzen Republik anreisen. Als Schirmherr der Veranstaltung tritt der Leipziger CDU-Landtagsabgeordnete Andreas Nowak (CDU) auf, der selbst als Hundeliebhaber und Tierfreund bekannt ist. Mit über 200 Bewerbungen war der Andrang im Vorfeld groß, doch nur 100 Hunde und Herrchen/Frauchen konnten für das Agility-Turnier zugelassen werden. Um 8:30 Uhr wird in Leipzig der Startschuss gesetzt.

Dresden – Das Bild vom fremdenfeindlichen Sachsen, in dem sich Ausländer nicht auf die Straße trauen können, bestimmte in der letzten Zeit die Medienberichterstattung über den Freistaat. Dass dies von den Betroffenen größtenteils ganz anders wahrgenommen wird, bestätigt eine aktuelle Untersuchung des Netzwerks Integrations-, Fremdenfeindlichkeits- und Rechtsextremismusforschung in Sachsen (IFRiS), für die 61 Flüchtlinge, vor allem aus Afghanistan, dem Iran und Syrien in Gemeinschaftsunterkünften in Leipzig, Dresden und Chemnitz befragt wurden. Demnach fühlen sich fast alle befragten Migranten (94,7 Prozent) in Sachsen „sehr sicher“ oder „eher sicher“.

Leipzig – Eigentlich hätte der israelisch-amerikanische Erfolgsautor Tuvia Tenenbom am Mittwoch im linken Leipziger Veranstaltungszentrum „Conne Island“ aus seinem neuen Buch „Allein unter Flüchtlingen“ (Rezension: https://www.sachsen-depesche.de/kultur/„allein-unter-flüchtlingen“-–-tuvia-tenenboms-„entdeckungsreise“-durch-deutschland.html) lesen sollen. Weil den Veranstaltern aber offenbar nicht passte, dass Tenenbom nur wenige Tage später auf dem Rittergut Schnellroda des rechten Verlegers Götz Kubitschek (Verlag Antaios) auftritt, sagten sie die Buchlesung kurzerhand ab.

Leipzig – Sachsens größte Moscheegemeinde, die sich in Leipzig um die Al-Rahman-Moschee des Salafisten-Predigers Hassan Dabbagh gruppiert, hat nach Erkenntnissen des sächsischen Landesamtes für Verfassungsschutz im Zuge der Flüchtlingskrise enormen Zulauf erhalten. „Der Zustrom von Migranten führte zu einem starken Anstieg der Besucherzahlen“, heißt es dazu in dem aktuellen Bericht des Inlandsgeheimdienstes.

Leipzig – Die Universität Leipzig hat den Masterstudiengang Journalistik vorerst aus ihrem Studienangebot gestrichen. Der Fakultätsrat verhängte am Dienstag einen Immatrikulationsstopp, so dass Neueinschreibungen für das Journalistik-Studium in Leipzig nicht mehr möglich sind. Als Grund für die Maßnahme werden unter anderem erhebliche Mängel bei der Ausbildungsqualität angegeben. Der Vorstoß für den vorläufigen Stopp des Studiengangs soll vom Fachbereich Sozialwissenschaften und Philosophie ausgegangen sein.

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