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Mittwoch, 15 August 2018 00:10

15. August – Mariä Himmelfahrt

Dresden – Obschon im protestantischen Sachsen kein gesetzlicher Feiertag, begehen auch hier katholische Christen alljährlich am 15. August „Mariä Aufnahme in den Himmel“ (Mariä Himmelfahrt), das höchste Fest zu Ehren der Gottesmutter. Seit dem 6. Jahrhundert ist der Glaube an die leibliche Aufnahme Mariens in den Himmel bezeugt, was von Papst Pius XII. für die römisch-katholische Kirche 1950 zum Dogma erhoben wurde. An diesem Tag finden in Gottesdiensten auch sogenannte Kräuterweihen statt, bei der zu Sträußen gebundene Kräuter durch Priester gesegnet werden. Vor allem Heil- und Gewürzkräuter werden gepflückt und nach der Weihe kopfüber getrocknet.

Dresden - Um 540 in Rom als Sohn eines Senators aus dem Patriziergeschlecht der Anicii geboren, stand Gregor (eigtl. Gregorius) nach einer rhetorischen und juristischen Ausbildung bereits mit 30 Jahren als Präfekt an der Spitze der römischen Zivilverwaltung. Nach dem Tod des Vaters (575) legte er seine Ämter nieder, stiftete auf Sizilien sechs Klöster und errichtete im elterlichen Palast auf dem Monte Celio ein Andreaskloster, in das er sich als Mönch zurückzog. Zum Diakon geweiht, wurde Gregor 579 von Papst Pelagius II. für sechs Jahre zu dessen Stellvertreter beim Kaiser in Konstantinopel berufen und schließlich 590 zum Papst gewählt. Als „Knecht der Knechte Gottes“ entfaltete er beeindruckende Aktivitäten in Politik, Kirche und der Armenfürsorge.

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